Die Riesen-Streitaxt vom Oconee River, Georgia – Atlantisforschung

Die Riesen-Streitaxt vom Oconee River, Georgia

(bb) Zu den wohl faszinierendsten Relikten der riesenhaften ur- und frühgeschichtlichen Menschenwesen, deren Erforschung sich Gigantologen widmen, gehören die von ihnen hinterlassenen Gebrauchsgegenstände und vor allem Waffen von zum Teil geradezu unglaublichem Format. Über ein steinernes Spezimen dieser Art aus Georgia berichtete 1926 die Abendzeitung The Miami News in einem Artikel, den der US-amerikanische Privatforscher S.M. Raen aufgestöbert und dokumentiert hat. Nachfolgend stellen wir hier unsere Übersetzung dieses Artikels vor, wobei wir vorweg hervorheben möchten, dass im vorliegenden Fall die Fehlinterpretation eines Geofakts ausgeschlossen erscheint:

Abb. 1 Eine Kopie des Original-Artikels aus The Miami News vom 25. August 1926, in dem die hier besprochene Riesen-Steinaxt aus Georgia vorstellt wird
Abb. 1 Eine Kopie des Original-Artikels aus The Miami News vom 25. August 1926, in dem die hier besprochene Riesen-Steinaxt aus Georgia vorstellt wird

"ATLANTA, Georgia, 25. August - (AP) - Eine steinerne Streitaxt, die mehr als 300 Pfund [ca. 136,08 kg; d.Ü.] wiegt und 20 Zoll [ca. 0,51 m; d.Ü.] lang [1] ist, wird im Büro des Staatssekretärs S.G. McLendon ausgestellt. Die Axt wurde von L.R. Waller dorthin gebracht, auf dessen Farm am Oconee River im Putnam County, Georgia, sie vor mehr als einem Jahrhundert gefunden wurde.

Nachdem man ihn zunächst für eine Laune der Natur gehalten hatte, wurde der riesige Tomahawk dem Staatsgeologen zur Untersuchung übergeben. Es wurde festgestellt, dass der Stein [künstlich] geformt worden war, und dass die Auskehlung für den Handgriff von menschlichen Händen hineingeschnitten wurde. Der Geologe lehnte es ab, Kommentare zum vermutlichen Alter des Relikts oder zu der Rasse von Menschen abzugeben, die es hergestellt oder das riesige Ausrüstungsstück benutzt haben könnten. Mr. Waller sagte, er glaube, dass die Waffe von den Creek-Indianern angefertigt worden sei, die einst in der Umgebung der Waller-Farm gelebt haben. Eine Legende der Creek-Indianer besagt, die Axt sei das Eigentum eines mächtigen Stammesführers gewesen." [2]

Natürlich stellt sich hier die Frage, ob die Creek tatsächlich etwas mit diesem erstaunlichen Artefakt zu tun hatten, vor allem aber, wie groß der Mann gewesen sein muss, der dieses Monstrum von Axt einst im Kampf geschwungen hat. [3] Irgendwelche weiteren Stellungnahmen von Archäologen und Anthropologen, die solche altertümlichen 'Waffen mit Übergröße' gebetsmühlenartig als nichtfunktionale "Ritualojekte" zu erklären versuchen, um einer Diskussion des Phänomens prähistorischer Riesen aus dem Weg zu gehen, liegen uns zu diesem Spezimen derzeit jedenfalls nicht vor. Zudem konnten wir auch nicht in Erfahrung bringen, ob auch dieses Artefakt dem 'Fundschwund' archäologischer Riesen-Relikte zum Opfer gefallen ist, oder ob es womöglich in einem Museums-Keller eingelagert wurde und dort in Vergessenheit geriet.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Gemeint ist hier die Länge der Axtklinge (ohne Stil).
  2. Quelle: o.A. (AP), "Indian's Battle Axe, 300 Pounds, put on Display - Georgia Shows Freak Tomahawk Found on Farm Abot 100 Years Ago", 25. August 1926, bei The Miami News; nach: S.M. Raen, "CHRONOLOGIES Source Materials -The Book of Giants (Source Materials)" (abgerufen: 26. September 2017; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Anmerkung: Wer schon einmal einen 'nur' 50 kg schweren Sack geschleppt hat, vermag sich vorzustellen, welche Kraft zum Einsatz einer derartigen Hiebwaffe nötig ist.

Bild-Quelle: