Die Steine von El Enladrillado – Atlantisforschung

Die Steine von El Enladrillado

Ein 'cold case' der alternativen Ur- und Frühgeschichtsforschung

(bb) Die sogenannten "Steine von El Enladrillado" (Abb. 1) stellen eines der großen, unverständlicherweise aber nur wenig beachteten, Rätsel der präkolumbischen Vorgeschichte Südamerikas dar. Bereits 1982 schrieb Rene Noorbergen über sie:

Abb. 1 Einige Megalithen der Anlage von El Enladrillado im chilenischen Anden-Gebiet (Foto: IIEE)
Abb. 1 Einige Megalithen der Anlage von El Enladrillado im chilenischen Anden-Gebiet (Foto: IIEE)

"In Chile, auf der Hochebene von El Enladrillado und durchaus innerhalb der Grenzen des alten Inka-Reiches, befinden sich 233 Steinblöcke, die geometrisch in einem Arrangement platziert wurden, das einem Amphietheater ähnelt. Die Blöcke sind annähernd rechteckig, einige zwölf bis sechzehn Fuß [ca. 3,66 m bis 4,88 m; d.Ü.] hoch, 20 bis 30 Fuß [ca. 6 m bis 9,14 m; d.Ü.] lang, und sie wiegen mehrere hundert Tonnen.

Wie bei Tiahuanaco wurden, ungeordnet zwischen den Ruinen, auch riesige Sitze aus Stein [orig.: "chairs of stone"; d.Ü.] gefunden, von denen jeder gut zehn Tonnen wiegt. Doch der womöglich wichtigste Fund von El Enladrillado war die Entdeckung dreier Standing Stones in der Mitte des Plateaus. Alle haben einen Durchmesser von drei bis vier Fuß [ca. 0,91 m bis 1,22 m]. Vermessungen zeigen, dass zwei der Steine exakt zum magnetischen Norden hin ausgerichtet sind, während eine Linie durch einen dieser beiden und de ndritten [Stein] zum Mittsommer-Sonnenaufgang hin weist...". [1]

Abb. 2 Keineswegs alle Riesensteine des 'Pflasters' von El Enladrillado erwecken einen artifiziellen Eindruck, wie auch hier zu sehen ist. (Foto: IIEE)
Abb. 2 Keineswegs alle Riesensteine des 'Pflasters' von El Enladrillado erwecken einen artifiziellen Eindruck, wie auch hier zu sehen ist. (Foto: IIEE)

Natürlich stellt sich hier zunächst die Frage, ob es sich bei den Riesenblöcken, mit denen ein Teil des Plateaus von El Enladrillado 'gepflastert' ist (und die keineswegs alle "annähernd rechteckig" zu sein scheinen), tatsächlich um Menschenwerk handelt. Wenn man sich einige der im Internet vorhandenen Aufnahmen der ca. 1800 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Stätte ansieht - hier z.B. die (Abb. 2) -, kann daran schon Zweifel aufkommen. Doch auch wenn nur ein kleiner Teil der dortigen Megalith-Blöcke artifizieller Natur sein sollte, dürften Fabrikation, Transport und Verbau dieser 'Giganten' die Fähigkeiten dortiger Kulturen, mithin der Inka, weit überschritten haben. [2] Sollten jedenfalls Noorbergens Angaben zu den enormen "Sitzen aus Stein" und den drei geographisch bzw. astronomisch ausgerichteten "Standing Stones" den Tatsachen entsprechen, erscheint es naheliegend, dass sich dort tatsächlich die Überreste einer präkolumbischen Kultur-Stätte befinden. Immerhin sollen vor Ort auch schon Untersuchungen durch Archäologen stattgefunden haben. [3]

Irgendwelche belastbaren Informationenen dazu liegen uns bisher noch nicht vor. Solange dies nicht der Fall ist, darf - jedenfalls aus unserer Sicht der Dinge - auch weiterhin kräftig darüber spekuliert werden, ob es sich bei den 'Steinen von El Enladrillado' lediglich um Geofakte, um eine präkolumbische Kultstätte (oder Ähnliches) amerinder Völker, um ein Relikt der anzunehmenden Riesen Südamerikas [4] bzw. einer noch unbekannten Uralt-Zivilisation, oder sogar um eine Landestelle für UFOs handelt, wie bereits nachdrücklich vermutet wurde. [5] Das Rätsel von El Enladrillado harrt nach wie vor seiner Lösung.


Externa

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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Rene Noorbergen, "Treasures of the Lost Races", TEACH Services, Inc., 2001 (Neuauflage der Originl-Ausgabe von 1982), S. 144 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Vergl. dazu bei Atlantisforschung.de: Dr. Horst Friedrich, "Kann das Inka-Reich die »Inka-Straßen« angelegt haben?" (1996)
  3. Siehe: Instituto de Investigación y Estudios Exobiológicos Chile - España (IIEE), unter: ARCHIVOS X - LUIS ALTAMIRANO. INFORME: ENLADRILLADO
  4. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de z.B.: Glenn Kimball (Ph.D), "Die Riesenkönige der Inka"
  5. Siehe z.B.: Marianne Schartner, "Was ist wirklich in El Enladrillado? - Entdeckt und totgeschwiegen?" in: Sagenhafte Zeiten, Heft 6/2007, 9. Jahrgang

Bild-Quelle:

1) Instituto de Investigación y Estudios Exobiológicos Chile - España (IIEE), unter: ARCHIVOS X - LUIS ALTAMIRANO. INFORME: ENLADRILLADO
2) ebd.