Ein explodierter Planet und das 'Marsgesicht' – Atlantisforschung

Ein explodierter Planet und das 'Marsgesicht'

von William R. Corliss (1997)

Abb. 1 Die östliche Hemisphäre des Mars, eines Planeten mit 'zwei Gesichtern'. Diw verkraterten Hochländer sind hier weiß dargestellt, die Tiefebenen schattiert.
Abb. 1 Die östliche Hemisphäre des Mars, eines Planeten mit 'zwei Gesichtern'. Diw verkraterten Hochländer sind hier weiß dargestellt, die Tiefebenen schattiert.

Zwischen Mars und Jupiter wirbelt der Haupt-Asteroidengürtel. Nach Ansicht diverser Astronomen, darunter T. van Flandern, befinden sich die Trümmer eines explodierten Planeten. Van Flandern hat beachtliche Beweise für die Hypothese des explodierten Planeten geliefert [1], die wir hier hinsichtlich eines Blicks auf die möglichen Auswirkungen einer solchen Explosion auf einen großen, ebenso hypothetischen Satelliten des besagten Planeten wiedergeben. Solch ein Satellit wäre auf der dem explodierenden Planeten zugewandten Seite stark von Trümmern bombardiert worden. Darüber hinaus hätte diese zerschundene Kugel, die ihren gravitativen 'Anker' verloren hat, eine neue Umlaufbahn um die Sonne sowie eine neue Orientierung im Weltraum angenommen.

Gibt es irgendwelche Objekte im Sonnensystem, die hauptsächlich auf der einen Seite mit Trümmern und Kratern gepflastert sind? Sie haben es erraten: der Mars!

Welche mögliche Verbindung könnte zwischen dieser vermuteten Katastrophe und dem so genannten 'Marsgesicht' bestehen? Der Verbindungsfaden ist sehr schwach, aber so verführerisch, dass wir ihn erwähnen müssen.

T. Van Flandern hat acht Tests für die Künstlichkeit des 'Marsgesichts' und der damit verbundenen 'Pyramiden', 'Stadt' usw. vorgeschlagen. Einer ist die Dreidimensionalität des "Gesichts". Ein anderer ist der "fraktale" Test, der [ebenfalls] nützlich ist, um zwischen Künstlichkeit und Natürlichkeit zu unterscheiden. Das 'Gesicht' besteht problemlos vier der acht Tests. Ein fünfter Test (bilaterale Symmetrie) kann erst entschieden werden, wenn wir mehr Bilder davon bekommen. Aber bei den letzten drei Tests (Ort, Orientierung, kultureller Zweck) kommt es zu einem Versagen, es sei denn, der Mars wird in jene Zeit 'zurückbefördert', in der er ein Satellit des noch nicht explodierten Planeten war. Dann - vor ein paar Milliarden [sic; d.Ü.] Jahren - wäre das 'Gesicht' direkt auf dem Äquator des [...] Planeten gewesen und hätte unaufhörlich auf [ihn] geblickt. Das 'Gesicht' hätte somit einen kulturellen Zweck als eine Art kosmischer 'Großer Bruder' gehabt. Die Bewohner dieses Planeten hätten, um diese Gedanken zu ihrer logischen Schlussfolgerung zu bringen, ihren "Mond" kolonisiert und diese kontroversen 'Strukturen' gebaut.

Kommentar

Wir können nicht widerstehen, dieser Spekulation noch zwei weitere Gedanken hinzuzufügen: Wenn das Leben auf dem Mars wirklich existierte, wäre es wahrscheinlich in der Tat auf dem angeblich explodierten Planeten entstanden! Könnte die Explosion dieses Planeten Leben auf der Erde ausgesäht haben, sagen wir, zur Zeit der ungeklärten 'archaischen Explosion?' [2]


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von William R. Corliss (1926-2011) wurde von ihm erstveröffentlicht unter dem Titel "An exploded planet and the >face on mars<" in seinem Magazin Science Frontiers, Nr. 118, Sept.-Okt. 1997. Übersetzung ins Deutsche, redaktionelle Bearbeitung und Publikation durch Atlantisforschung.de im November 2017 nach der Online-Fassung des Original-Artikels bei Science Frontiers online.

Fußnoten:

  1. Siehe: Tom van Flandern, "New Evidence of Artificiality at Cydonia on Mars", in: Meta Research Bulletin, 6: 1, 1997
  2. Siehe zu dieser: Kurt P. Wise, "The Archaean Explosion", in: CEN Technical Journal, 10: 315, 1996; sowie: J.F. Lindsay, "Was there a late Archean biospheric explosion?", in: Astrobiology, 2008 Aug. 8(4):823-39. doi: 10.1089/ast.2008.0230

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