Indien: Das Rama-Imperium – Atlantisforschung

Indien: Das Rama-Imperium

Abb. 1 Diese Karte zeigt den vermuteten Umfang des altindischen RamaEmpire vor der Katastrophe am Ende des Mahabarata-Kriegs
Abb. 1 Diese Karte zeigt den vermuteten Umfang des altindischen RamaEmpire vor der Katastrophe am Ende des Mahabarata-Kriegs

(red) Indien, der geheimnisumwitterte Subkontinent im fernen Osten, stellt seit langem den Gegenstand vielfältiger Überlegungen und Spekulationen alternativer Frühgeschichtsforschung und Atlantologie dar. Zu den Methoden dieser Forschungsrichtungen gehört bekanntlich nicht zuletzt die Analyse von Sagen, Mythen und Legenden zur Identifizierung ihrer historischen Kerninhalte [1] - und an solchen Überlieferungen herrscht bei den an sonsten bitter armen Völkern Indiens und seiner Nachbarländer ein unschätzbarer Reichtum. Verfügen sie doch über mündliche und schriftliche Überlieferungen, die vermutlich viele Jahrtausende zurückreichen, und erste Einblicke in ferne vor- und frühgeschichtliche Epochen und ermöglichen. Dabei präsentiert sich die sagenhafte, mythische Geschichte Indiens bisweilen spannender als ein Thriller und utopischer als Science Fiction.

Hindu-Epen, wie das Mahabarata (auch: Mahabharata), beschreiben futuristisch anmutende Reiche, erzählen von Helden, die Luftgefechte in Flugmaschinen, sogenannten Vimanas, austragen, erzählen von Gottkönigen, die Kriege mit Massenvernichtungswaffen führen, schildern Besuche und Aktivitäten ausserirdischer Intelligenzwesen sowie gewaltige Naturkastrophen, die das Gesicht der Erde verändert haben. Auch in Sri Lanka berichten solche Legenden von kataklysmischen Veränderungen. Nach alten Überlieferungen sei "vormals das Land von kontinentalen Ausmaßen gewesen, aber die Tochter eines bösen Geistes warf viele Steine ins Meer … die Wasser stiegen und verschlangen das Land … Alles Lebendige wurde vernichtet, übrig blieb nur, wer sich auf eine Insel retten konnte, die über der Wasseroberfläche blieb." [2]

Abb. 2 Das heute knapp über der Wasseroberfläche liegende Dach eines der versunkenen alten Tempel von Mahabalipuram
Abb. 2 Das heute knapp über der Wasseroberfläche liegende Dach eines der versunkenen alten Tempel von Mahabalipuram

In Nordindien und Pakistan soll, den Überlieferungen folgend, schon während der jüngsten Eiszeit, vor etwa 15000 Jahren, das so genannte 'Rama Empire' (Abb. 1) entstanden sein, das über gewaltige Zeiträume den Subkontinent beherrschte. Zu diesem Imperium - scheinbar einem Staatenbund - gehörte eine Vielzahl gewaltiger, hochentwickelter Städte, deren vermutliche Ruinen in einigen Fällen bereits in den Wüsten des heutigen Pakistan sowie in Nord- und Westindien entdeckt wurden. Diese metropolitanen Zentren der Rama-Kultur seien von 'erleuchteten' Priesterkönigen regiert worden, und die die größten und wichtigsten dieser Metropolen werden in klassischen Hindu-Texten als die "Sieben Rishi Städte" bezeichnet.

Natürlich wurden solche Angaben von westlichen Erd- und Menschheitsgeschichtlern 'orthodoxer' Prägung stets in den Bereich religiös und politisch motivierter Fabelei verwiesen - allerdings droht nun gerade der indische Subkontinent zu einem 'Waterloo' der orthodoxen Geschichtswissenschaft zu werden: Wie die Entdeckungen von Dwaraka [3] und bei Mahabalipuram (Abb. 2) [4] im Golf von Khambhat eindrucksvoll belegen, haben sich in dieser Region vor Jahrtausenden TATSÄCHLICH kataklysmische Vorgänge abgespielt, die nicht nur das Gesicht der dortigen Küstenregion einschneidend veränderten.

Abb. 3 Das Rätsel der Vimanas gehört zu den spannendsten Problemen, vor welche Altindien die grenzwissenschaftliche Forschung stellt.
Abb. 3 Das Rätsel der Vimanas gehört zu den spannendsten Problemen, vor welche Altindien die grenzwissenschaftliche Forschung stellt.

Im Licht dieser Entdeckungen muss vermutlich auch das indische Nationalepos Mahabharata mit seinen Beschreibungen einer kulturell und technologisch hochentwickelten Welt - man denke nur and die bereits erwähnten Vimanas (Abb. 3) der Menschen und 'Götter' jener Epoche - vollkommen neu verstanden werden. Nach Meinung einiger Atlantisforscher scheint das Epos Schlüsselinformationen zu enthalten, die im direkten Zusammenhang mit dem Untergang des atlantischen Großreiches stehen.

Diese Atlantologen, wie der deutsche Autor Dr. Martin Freksa, gehen davon aus, dass das indische Mahabarata neben Platons Dialogen eine weitere, bis heute überlieferte, Quelle darstellt, die von Atlantis und seinem Untergang berichtet. Verursacht wurde diese Katastrophe nach Freksa nicht durch natürliche Ursachen, wie etwa einen schweren Meteoriten-Impakt [5], sondern fand in Folge eines nuklearen Vernichtungsschlags des vermuteten Rama-Imperiums gegen das verfeindete Reich der Atlantier statt. [6] (Andere Forscher, wie Radek Brychta aus der Tschechei, identifizieren Atlantis direkt mit der frühen indischen Hochkultur.)

Widmen wir uns also jetzt der phantastischen Vorstellung einer vorzeitlichen 'High Tech'-Zivilisation: Was können uns die indischen Mythen darüber berichten? Was verraten uns die archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre in Indien? Gibt es Evidenzen, welche die Existenz von Hochtechnologie in ferner Vergangenheit belegen können? Bestehen wirklich konkrete Anzeichen für einen atomaren Schlagabtausch vor mehreren Jahrtausenden?

Team Atlantisforschung.de


Beiträge zum Thema 'Prähistorische Urkulturen Indiens'

  • Lankā - Ein sagenhaftes vorzeitliches Inselreich im Südem Indiens (red)


Externa:


Literatur-Tipp:

Bild:Hidden Horizons.jpg
Dr. David Frawley und Dr. Navaratna S. Rajaram, "HIDDEN HORIZONS - Unearthing 10.000 years of Indian Culture, Swaminarayan Aksharpith, Ahmedabad, India, 2006, 2. Aufl. 2008, ISBN 81-7526-331-8


Anmerkungen und Quellen

  1. Siehe dazu die Beiträge in unserer Sektion. Mythologie in der alternativen Ur- und Frühgeschichtsforschung
  2. Quelle: http://www.unknowncountry.com/news/?id=1459 (Übersetz. aud dem Englischen durch Atlantisforschung.de)
  3. Siehe dazu: Versunkene Städte Indiens - Dwaraka, die Goldene Stadt
  4. Siehe dazu: Versunkene Städte Indiens - Mahabalipuram
  5. Siehe dazu die Beiträge in unserer Sektion: Impakte und Atlantisforschung
  6. Siehe: Martin Freksa, "Das verlorene Atlantis - Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels", Tübingen, 1997; NEUE AUSGABE 1999 bei '2001'

Bild-Quellen:

1) David Hatcher Childress, Vimana Aircraft of Ancient India & Atlantis, Adventures Unlimited Press, 1999, S. 72
2) Pspk bei Wikimedia Commons, unter: File:Submerged Temple at Mahabalipuram.jpg
3) Musings, unter: Chariots of the Gods – Ancient Indian Aircraft preceded the Wright Brothers by a couple of thousand years (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)