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	<title>Die Zinnsuche des letzten Jahres war erfolgreich! - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-08T03:20:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Atlantisforschung.de</subtitle>
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		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Zinnsuche_des_letzten_Jahres_war_erfolgreich!&amp;diff=39245&amp;oldid=prev</id>
		<title>BB: Die Seite wurde neu angelegt: === Die experimental-archäologische Fahndung nach Spuren des alteuropäischen Zinnhandels geht weiter ===  von Dr. Dominique Görlitz  [[Bild:Gr...</title>
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		<updated>2018-01-16T22:51:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: === Die experimental-archäologische Fahndung nach Spuren des alteuropäischen Zinnhandels geht weiter ===  von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Dominique_G%C3%B6rlitz&quot; title=&quot;Dominique Görlitz&quot;&gt;Dr. Dominique Görlitz&lt;/a&gt;  [[Bild:Gr...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=== Die experimental-archäologische Fahndung nach Spuren des alteuropäischen Zinnhandels geht weiter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gruppenbild.jpg|thumb|380px|'''Abb. 1''' Die Mitglieder des Zinnteams (von links nach rechts): Günter Eckardt, Volkmar Müller, Jens Richter, Brigitte Huth, Mathias Och und Dr. Dominique Görlitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Temperaturen um 0° Celsius erfolgte nun der nächste Schritt &amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Vorbereitungen und zum ersten Schritt siehe: [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]]: &amp;quot;[[Startschuss für neue Zinn-Analysen des ABORA-Projekts]]&amp;quot;; sowie '''Derselbe''', &amp;quot;[[Das Zinn-Team auf Entdeckertour in den „Western Ore Mountains“]]&amp;quot; (Dez. 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt; in unserem Zinnprojekt: Das Auswaschen der ersten [https://de.wikipedia.org/wiki/Fluviatiles_Sediment Fluss-Sediment]-Proben, welche wir Ende vergangenen Jahres aus den Kammlagen des [https://de.wikipedia.org/wiki/Erzgebirge Erzgebirges] gewannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [http://www.ins-erzgebirge.de/ausflugsziel.php?id=264 Fundgrube Wolfgangmaßen] bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Schneeberg_(Erzgebirge) Schneeberg] siebten und wuschen die Teilnehmer des Zinnprojekts unter der fachkundigen Anleitung des Leiters des [https://sites.google.com/view/kobaltbergbau/ Bergbauvereins Schneeberg], Herrn Volkmar Müller die Flusssande. Diese wurden zuerst mehrfach durchgesiebt und anschließend mit jeder Menge Wasser gewaschen. In typischen Goldwaschtellern sammelten sich dann die metallischen und schweren Rückstände von Zinnstein ([https://de.wikipedia.org/wiki/Kassiterit Kassiterit]), aber auch vielen anderen Beimischungen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4matit Roteisenstein] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Turmalingruppe Turmalin] – ein schwärzliches, hartes Mineral, welches auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Turmalingruppe#Sch%C3%B6rl Schörl] genannt wird. Dies sieht dem Zinnstein recht ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Seifenzinn vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Fluviatiles_Sediment Fluss-Sediment] und vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Turmalingruppe Turmalin], zu trennen, braucht es im nächsten Schritt ein Mikroskop. Nur wenige Körnchen sind groß genug, um sie sicher aus der Sediment-Schwemme zu selektieren. Das übrig bleibende Mineral wird aufgrund seines hohen Zinngehaltes (daher auch Zinnstein) bereits seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. abgebaut und gehört damit zu den ersten Erzen, die von Menschen genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon erstaunlich, dass von zwei Eimern voller Sediment (ca. 18-20 kg) nur wenige „Grämmchen“ Zinnstein übrig bleiben. Diese werden dann zur Analyse der Zinn-Isotopie weiter genutzt. Glücklicherweise erlauben die neuen Untersuchungsmethoden solche winzigen Zinnkörnchen sicher zu analysieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einige fotographische Impressionen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:DSC 0488-1-klein.jpg|400px]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 2''' Nach dem Sieben beginnt das eigentliche Waschen der Sedimente. Wieder und wieder musste die Probe mittels der Waschteller von den Sedimenten gereinigt werden.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:DSC 0489-klein.jpg|400px]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 3''' Dieser Vorgang war bei Temperaturen um die 0° C nicht sehr angenehm. Für das Waschen wurde jede Menge Wasser zum Spülen benötigt.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:DSC 0493-klein.jpg|400px]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 4''' Volkmar Müller (links) und Dominique Görlitz mit dem kärglichen Rest der im Dezember gewonnenen Sedimentprobe.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zinnstein Sauschwemme-klein.jpg|400px]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 5''' Unter der Lupe und in der rechten unteren Bildecke vergrößert dargestellt, sind drei größere Zinnkörnchen zu sehen. Sie repräsentieren die typischen Flussseifenzinn, welche vermutlich schon im Altertum im Erzgebirge abgebaut worden sind. Diese Art des Uralt-Bergbaus benötigte weder tiefe Bergbaustollen noch aufwendige Pochwerke. Man musste &amp;amp;quot;lediglich&amp;amp;quot; die Bergbäche durchsieben und mühevoll jene winzigen Körnchen aus dem Substrat herauswaschen.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:DSC 0479-klein.jpg|400px]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 6''' In Großaufnahme die Probe von der &amp;amp;quot;Sauschwemme&amp;amp;quot; bei Eibenstock. Vermischt mit eisenreichem Turmalin erkennt man die schwärzlich gefärbten winzigen Zinnsteinkörnchen. Das Metermaß zeigt, was von 18 kg Ausgangsmaterial noch übrig geblieben ist.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:DSC 0510-klein.jpg|400px]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 7''' Die erste Probe steht nach der Trocknung für die Feinauslese unter dem Mikroskop bereit. Für die Laser-Spektrographie werden nur winzige Körnchen benötigt, um sie auf ihre unterschiedliche Zinn-Isotopie zu untersuchen.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen und Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fußnote:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bild-Quelle:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Abb. 1 - 7''' Bild-Archive [http://www.abora.eu/index.php Abora.eu] und [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BB</name></author>
		
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