'Atlantis' von Freya Bloesl

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Bloesl Atlantis.jpg

Größe: 40 x 40 cm - Material: Acryl Mixtechnik - Entstanden: 2009


Informationen der Künstlerin

Schätze Runen Artefakte

Ich hatte angefangen mit Spachtelmasse zu experimentieren. Mit fertig gekaufter, mit selbst angemachter aus Sand und Binder und Marmormehl, mit Mörtel, den ich mit Binder und Wasser verdünnt hatte. Das erste Bild, das in dieser Technik entstand war „RUNEN“. Hier habe ich mit dunklen Erdtönen gearbeitet und mir viel Mühe mit einer ausgedachten, ‚antiken‘ Schrift gegeben. Der opulente Gebrauch von Spachtelmasse verlangte aber meiner Meinung nach Metalltönen: Gold, Silber und Bronze und plötzlich fing ich an, frei zu assoziieren. Schätze, Runen, Artefakte, Aztekengold, Bronzeschild, Opferstein, Keilschrift, Grabraub, Atlantis… Ja und dann habe ich einfach ein Bild nach dem anderen gemalt. Es war wie ein Abrufen aus dem Kopf.

Insgesamt gehören zur Serie derzeit die folgenden Bilder wobei die Serie für mich noch nicht abgeschlossen ist.

  • Angkor
  • antiker Streitwagen
  • Atlantis
  • Aztekengold
  • Brokat
  • Bronzeschild
  • kleiner Ammonit- was die Möglichkeit zu einem großen Ammonit noch offenlässt
  • Kleine Tänzerin
  • Labyrinth - was die Idee zu einem Projekt Labyrinthe schon in sich trägt
  • Runen
  • versunkener Schlüssel

Thematisch verwandt, aber nicht wirklich zur Serie gehören die Bilder Opferstein, Kleiner Schatz und Elsternnest, Libellenflügel und Faden der Ariadne.

Atlantis

Entstanden: 2009

Technik: Spachtelmasse und Materialcollage auf Leinwand mit Acryl bearbeitet In meiner Vorstellung handelt es sich um etwas, das sich verborgen auf dem Meeresboden befindet, teilweise überdeckt von Sand, Korallen und Algen. Was man sieht ist zerstört und zerbrochen aber es leuchtet an vielen Stellen immer noch kostbar und macht Lust, nach Details zu suchen. So findet man Spiegelglasstücke, eine Muschel und Goldstäbe aber auch viele kleine, organische Formen in der aufgetragenen Struktur. Die Farbe variiert über Gold nach Silber, gebrochen durch ein dunkles, fast schon schwarzes Grau das an manchen Stellen auch ins Grünliche geht. Die überall gegenwärtige Wellenform steht für den Sand, der seit unendlicher Zeit vom Wasser bewegt das Verborgene immer mehr verdeckt.


Weitere Arbeiten von Freya Bloesl finden Sie auf ihren Webseiten.

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