ABORA IV passierte den Bosporus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Atlantisforschung.de
Wechseln zu:Navigation, Suche
K
K
 
Zeile 12: Zeile 12:
  
 
Trotzdem war die Passage per Schilfboot genial. Die Natur, aber auch die Schönheit [https://de.wikipedia.org/wiki/Istanbul Istanbuls] waren überwältigend. Wir haben eine sehr sichere Reise unter dem Schutz der ''Safety Coast Guard'' gemacht. Nochmals vielen Dank an die [[Kleinasien|Türkei]] und ihre großartige Unterstützung für das [https://www.abora.eu/index.php?id=2368 ABORA IV]-Projekt!
 
Trotzdem war die Passage per Schilfboot genial. Die Natur, aber auch die Schönheit [https://de.wikipedia.org/wiki/Istanbul Istanbuls] waren überwältigend. Wir haben eine sehr sichere Reise unter dem Schutz der ''Safety Coast Guard'' gemacht. Nochmals vielen Dank an die [[Kleinasien|Türkei]] und ihre großartige Unterstützung für das [https://www.abora.eu/index.php?id=2368 ABORA IV]-Projekt!
 +
 +
 +
-----
 +
<center>Hier geht's zum → »[https://www.abora.eu/index.php?id=2481 Tracking-System auf ABORA.eu zur aktuellen Positionsbestimmung der ABORA IV]«<br>Zurück zur Rubrik →»[[Die Expedition der ABORA IV - Ein kleines Fahrtenbuch]]« bei ''Atlantisforschung.de''</center>
 +
-----
  
  

Aktuelle Version vom 11. September 2019, 16:25 Uhr

von Dr. Dominique Görlitz

Abb. 1 Nach der Passge des Bosprorus steht der Crew der ABORA IV jetzt Die Durchquerung des Marmarameers als nächste Herausforderung auf ihrer Expedition bevor.

Bis vor einigen Jahren wurde in der Archäologie angenommen, dass die großen Zivilisationen der Antike für alle technischen Neuerungen verantwortlich waren. Dann breiteten sich diese Innovationen auf die Levante, das minoische Kreta und später auch auf das barbarische Europa und das Schwarze Meer aus.

Abb. 2 Die ABORA IV wird von zwei Schiffen der türkischen Küstenwache durch die Bosporus-Straße manövriert.

Heute kann jedoch gezeigt werden, dass diese Diffusion auch in entgegengesetzter Richtung von den frühesten Metallkulturen am Fuße des Kaukasus, des Balkans und des Bosporus stattgefunden hat. Die schriftlichen Aufzeichnungen von Herodot (500 v. Chr.) beschreiben sogar früheste Handelskontakte der Ägypter im äußersten Schwarzmeerraum. Aus diesem Grund ist ein internationales Team von ABORA IV vom bulgarischen Hafen von Varna aus in See gestochen, um die Hypothese zu überprüfen, dass prähistorische Handelsrouten über das Schwarze Meer reichten.

Nach unserer erfolgreichen Querung des westlichen Schwarzen Meeres durchfuhr die ABORA IV nun den Bosporus nach Istanbul in die Marina von Kalamış. Dafür erhielten wir von den türkischen Behörden gestern die Genehmigung für die Durchfahrt der Bosporus-Straße.Das ist jedoch eine der befahrensten Wasserstraßen auf der Welt. Aus diesem Grund haben wir uns darauf geeinigt, nicht durch diese sehr schmale Meerenge zu segeln. Außerdem herrscht dort geteilter Seeverkehr, was diesen Wasserweg in der Neuzeit noch enger und gefährlicher gemacht hat.

Trotzdem war die Passage per Schilfboot genial. Die Natur, aber auch die Schönheit Istanbuls waren überwältigend. Wir haben eine sehr sichere Reise unter dem Schutz der Safety Coast Guard gemacht. Nochmals vielen Dank an die Türkei und ihre großartige Unterstützung für das ABORA IV-Projekt!



Hier geht's zum → »Tracking-System auf ABORA.eu zur aktuellen Positionsbestimmung der ABORA IV«
Zurück zur Rubrik →»Die Expedition der ABORA IV - Ein kleines Fahrtenbuch« bei Atlantisforschung.de


Anmerkungen und Quellen

Presseinformation ABORA-Projekt - 22. August 2019 - www.abora.eu Kontakt: Dr. rer. nat. Dominique Görlitz; +49 163 511 57 66 oder dominique.goerlitz@t-online.de

Bild-Quelle:

1) (©) Mission ABORA
2) ebd.