ABORA IV sticht bald zur nächsten und letzten Etappe ihrer Reise in See: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 11. September 2019, 16:20 Uhr

von Dr. Dominique Görlitz

Abb. 2 Die Crew der ABORA IV im Gruppenbild. Sie hat ihre selbst gestellte Aufgabe bereits größtenteils gemeistert.
Abb. 1 ABORA IV setzt in Kürze Segel zum Start der letzten Etappe ihrer Reise vom Schwarzen ins Mittelmeer

Unser nächstes und letztes Ziel ist Patara in der Nähe von Antalya in der Türkei. Von dort haben wir das unglaubliche tolle Angebot bekommen, das ABORA-Floß in einer Dauerausstellung auszustellen. Patara liegt unweit von Antalya.

Dort wurde im vergangenen Sommer im alten und heute verlandeten Hafen ein uraltes Schiffswrack gefunden. Mit diesen und anderen Fundstücken als Exponate wird in den nächsten Jahren ein neues Museum entstehen, in welches die Ergebnisse der ABORA IV-Mission in vollem Umfang mit einfließen werden.

Prof. Dr. Havva Işık, Pataras leitende Archäologin, wird das Boot gemeinsam mit dem Gouvernement von Kaş übernehmen, und es in das künftige Museums-Areal überführen. Meine vielfältigen Ausstellungen in Dresden [1], Rostock [2] Lennestadt [3] Stollberg [4] und Braunsbedra [5] machen sich nun bezahlt, um in kürzester Zeit die Beteiligung an einem vergleichbaren Projekt wagen zu können: Man möchte nämlich in Patara umgehend eine komplette ABORA-Ausstellung für Einheimische und Touristen installieren.

Ob und wie wir die nächste 400 km lange Reiseetappe meistern werden, weiß ich noch nicht, da wir dieses Mal nicht nur quer zum Wind, sondern auch quer zur Strömung segeln müssen. Wir müssen deshalb flexibel bleiben und schauen, an welcher Seite von Rhodos oder Karpathos wir die Durchfahrt ins Ostmittelmeer gestalten werden. Wir werden es aber zumindest versuchen, wie achon bei den vorausgegangenen Etappen unserer Expedition im Kielwasser der Argonauten.

Aktuelles Addendum

Leider baut sich über der SW Türkei ab Freitagabend ein stabiles kleines Tief auf. Dieses wird unsere Weiterfahrt um Rhodos herum sehr ungünstig beeinflussen. Drückt die Daumen, dass wir es bis Freitagabend dahin schaffen, um abzuwettern! [6]



Hier geht's zum → »Tracking-System auf ABORA.eu zur aktuellen Positionsbestimmung der ABORA IV«
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Anmerkungen und Quellen

Presseinformation ABORA-Projekt - 10. September 2019 - www.abora.eu Kontakt: Dr. rer. nat. Dominique Görlitz; +49 163 511 57 66 oder dominique.goerlitz@t-online.de (Redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)

Fußnoten:

  1. Siehe: "Archivbeitrag: ABORA-Ausstellung in Dresden (2012/2013) - Faszinierende Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden" (red)
  2. Siehe: Dr. Dominique Görlitz, "Die Argonauten der Steinzeit - Eröffnung der Sonderausstellung 'Das älteste Gold der Welt' im Kulturhistorischen Museum Rostock am 29. November 2018"; sowie: Derselbe, "News zu den Vorbereitungen für die große Fahrt der ABORA IV" (5. Dez. 2018‎ )
  3. Siehe: "Archivbeitrag: Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? (Ausstellung)" (red)
  4. Siehe: Dr. Dominique Görlitz, "Auftakt zur ABORA-Wissenschau in Stollberg (Erzgebirge) - Eröffnung der kleinen Sonderausstellung zum ABORA-Projekt im Schloss Hoheneck stieß auf großes Interesse"; sowie: Dr. Dominique Görlitz und Bernhard Beier, "Sonderausstellung über das ABORA-Projekt im Schloss Hoheneck"
  5. Siehe: Mission ABORA, "Erste ABORA-Dauerausstellung in Deutschland öffnet ihre Pforten - 'Steinzeitsegler' werden fester Bestandteil des Kultur- und Bildungsangebots in Braunsbedra (Sachsen-Anhalt)"; sowie: Dr. Dominique Görlitz und Bernhard Beier, "Multimediale ABORA-Dauerausstellung in Braunsbedra eröffnet - 'Steinzeitsegler' um Dominique Görlitz präsentieren ihre Forschungsarbeit in Sachsen-Anhalts Saale-Kreis""
  6. Quelle: Dr. Dominique Görlitz, Nachricht an Atlantisforschung.de via E-Mail vom 11. September 2019, 14:44 h

Bild-Quellen:

1) Bild-Archiv Mission ABORA / Dr. Dominique Görlitz
2) ebd.