Buchbesprechung: Werner Betz und Sonja Ampssler: Portale

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Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart

Abb. 1 Werner Betz und Sonja Ampssler:
Portale: Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart
Ancient-Mail-Verlag, Groß-Gerau, Januar 2001
ISBN: 978-3-95652-298-7
Preis: EUR: 21,90
DIN-A-5, TB, 246 Seiten, 74 Farbabbildungen

(rmh) Werner Betz und Sonja Ampssler führen mit diesem Werk ihre mit "Riss in der Matrix" begonnenen Forschungen fort. Sie suchen nach Portalen oder Fensterorten – Orte, die möglicherweise einen Übergang in eine andere Dimension darstellen.

Mit auf ihren Reisen ist immer ihr Messgerät, mit dem sie aktuell in der katholischen Pfarrkirche in Amorbach eine zehnfache Erhöhung des empfangenen Signals auf das feststellten. Die Frage, woher diese Erhöhung kam, bleibt offen. In der näheren Umgebung fand das Autorenteam jedoch noch mehr Anomalien.

Die beiden Autoren fanden seltsame Übereinstimmungen von Holundersträuchen und angeblichen Wunderorten – so in Maria Einsiedel, Maria Thalheim, der Kirche von Süderhastedt (Schleswig Holstein), dem Kloster Stockerau bei Wien und der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Schneeberg/Odenwald. In Schneeberg sahen sie auf ihrem Monitor eine weiße Fläche, die ihnen eine erhöhte elektromagnetische Energie anzeigte. Bei weiteren Untersuchungen in der Umgebung stießen sie auf noch mehr Anomalien.

Seltsame Kräfte im thüringischen Arnstadt konnte Betz am eigenen Leib spüren. Zunächst entdeckten die Autoren am Jakobsturm mit ihren Messgeräten ein großes Energiefeld, und dies ging einher mit gesundheitlichen Störungen. Betz wurde von Schlappheit überfallen, von Glieder- und Kopfschmerzen sowie dem Gefühl erhöhter Temperatur – doch eine Erkältung stellte sich nicht ein. Versetzte ein "Feld" Betz in diesen Zustand, fragen sich die Autoren?

Das absolute Highlight dieses Buches ist jedoch ein anderes Erlebnis, das Betz hatte. Er befuhr die Autobahn Route des Estuaires, die von Belgien bis nach Spanien führt. Nachdem die Fahrt recht eintönig verlief, entdeckten er und seine Begleiterin in Richtung Calais plötzlich eine kleine Idylle. Eine Straße zweigte ab, und die Häuser, die sie rechterhand sahen, hatten keine Ähnlichkeit mit jenen, die sie vorher gesehen hatten. Dort spielten Kinder, doch deren Kleidung wirke ärmlich. Viele trugen nicht einmal Schuhe. Die Straße war weder geteert noch gepflastert. Betz fotografierte die Szene, doch wie sich später herausstellte, war auf den Fotos nichts zu sehen. Jahre danach befuhr Betz die gleiche Straße noch einmal, doch dieses Dorf war wie vom Erdboden verschluckt. War er etwas in die Nähe eines Portals geraten, in dem Gegenwart und Vergangenheit zu verschmelzen begannen?, fragt er sich.

Betz und Ampssler berichten weiter vom sagenumwobenen Untersberg. Gerüchten zufolge sollen in der Nazi-Zeit Gravitationsmaschinen und Gravitationsveränderungsgeräte dorthin verbracht worden sein. In diesem Zusammenhang soll Hans Kammler, der General der Waffen-SS. gesagt haben: "Wichtig waren für uns eigentlich nur die Beherrschung der Zeit und die steuerbaren Dimensionstore." Und Betz selbst schildert ein merkwürdiges Erlebnis, das er selbst am Untersberg hatte. Zu einer Exkursion in die Froasenhöhle hatte er einen Coelestin-Kristall dabei, den er einst von einem Medium und Portalforscher erhalten hatte und mit dessen Hilfe man angeblich Portale öffnen könne. Nicht so richtig daran glaubend nahm Betz den Kristall in beide Hände und begann zu meditieren. Er kann die Zeit nicht einschätzen, die er in dieser Meditation verbrachte, doch es muss recht lange gewesen sein, denn Ampssler machte sich bereits Sorgen, als ihn aus dieser Meditation holte. Andere haben dort ähnliche Erfahrungen gemacht.

Bereits in ihrem vorangegangenen Buch "Riss in der Matrix" hatten Betz und Ampssler über das Salstal und den dort lebenden Kontaktler Jean de Rignies berichtet, und im vorliegenden Buch wird dieses Thema vertieft. In den Erlebnissen dieses Kontaktlers spiet auch Atlantis eine Rolle, und an anderer Stelle wird in diesem Buch auch auf das geheimnisvolle Agarthi eingegangen.

Auch der berüchtigete Djatlov-Pass findet in diesem Buch Erwähnung. Zur Erinnerung: Dort waren im Jahr 1959 neun russische Ski-Wanderer unter merkwürdigen Umständen verschwunden. Der Name des Berges Otorten, in dessen Gegend das Unglück geschah, bedeutet auf Deutsch so viel mit "Berg des Todes", und mündliche Überlieferungen sagen aus, dass sich hier zwei Welten treffen und sich merkwürdige Geschehnisse abgespielt hätten. So sollten vor etwa 200 Jahren dort neun Jäger (ja, wieder 9!) einfach verschwunden sein.

Im Zusammenhang mit "Portalen" wird auch das Erlebnis des Offiziers Richard E. Byrd betrachtet, der bei einem Flug über die Arktis eine grüne Landschaft dort entdeckt haben will.

Das sind nur einige der zahlreichen merkwürdigen Vorfälle, die im Buch besprochen werden. Ob Betz und Ampssler tatsächlich auf Portale gestoßen sind, kann natürlich nicht mit Sicherheit gesagt werden, doch man muss schon zugeben, dass sie eine Menge an Belegen aufgefunden haben und einiges auch selbst erlebt haben! Ein sehr interessantes Buch!