Dominique Görlitz: Rückkehr aus Oman nach 48 Tagen: Unterschied zwischen den Versionen

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([[Dominique Görlitz|dg]] und [[bb]]) Die Presse schreibt <ref>Siehe: '''o.A.''', "[http://www.sz-online.de/sachsen/archaeologe-entgeht-fluch-des-pharao-3683555.html Archäologe entgeht >Fluch des Pharao<]", Mittwoch, 17. Mai 2017 bei: [http://www.sz-online.de/ Sächsische Zeitung Online] (abgerufen. 19. Mai 2017)</ref> aktuell über den [[Konventionelle Experimentelle Archäologie|Experimental-Archäologen]] und [https://www.5-sterne-redner.de/ 5 Sterne Redner] [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]]: „''Archäologe entgeht ,Fluch des Pharao‘''“ - und bringt es damit auf den Punkt. Nach einer zeitweisen Festsetzung und 48 Tagen Aufenthalt im Sultanat [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] im Südosten der [https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Halbinsel Arabischen Halbinsel] ist der Wissenschaftler aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitz Chemnitz] in dieser Woche gesund und glücklich nach [[Deutschland]] zurückgekehrt. [[Dominique Görlitz|Görlitz]] war auf Einladung des [https://de.wikipedia.org/wiki/International_Maritime_College_Oman International Maritime College Oman (IMCO)], der Marine-Fachhochschule [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Omans], nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Suhar_(Oman) Suhar] gereist, um dort einen Vortrag über sein [http://www.abora.eu/index.php ABORA]-Projekt zu halten. Der Privatgelehrte erforscht derzeit die omanische Seefahrt und Kulturtradition. Zudem will er nachweisen, dass bereits im Altertum Handel zwischen der russischen Schwarzmeerküste und [[Die Ägypter - Erben eines uralten Wissens|Ägypten]] betrieben wurde. <ref>Siehe: [[Pressemitteilung des ABORA-Teams vom 10. April 2017]] '''- ABORA-Event in Chemnitz wirbt für neue Forschungen im Kielwasser prähistorischer Kulturen'''</ref>
 
([[Dominique Görlitz|dg]] und [[bb]]) Die Presse schreibt <ref>Siehe: '''o.A.''', "[http://www.sz-online.de/sachsen/archaeologe-entgeht-fluch-des-pharao-3683555.html Archäologe entgeht >Fluch des Pharao<]", Mittwoch, 17. Mai 2017 bei: [http://www.sz-online.de/ Sächsische Zeitung Online] (abgerufen. 19. Mai 2017)</ref> aktuell über den [[Konventionelle Experimentelle Archäologie|Experimental-Archäologen]] und [https://www.5-sterne-redner.de/ 5 Sterne Redner] [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]]: „''Archäologe entgeht ,Fluch des Pharao‘''“ - und bringt es damit auf den Punkt. Nach einer zeitweisen Festsetzung und 48 Tagen Aufenthalt im Sultanat [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] im Südosten der [https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Halbinsel Arabischen Halbinsel] ist der Wissenschaftler aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitz Chemnitz] in dieser Woche gesund und glücklich nach [[Deutschland]] zurückgekehrt. [[Dominique Görlitz|Görlitz]] war auf Einladung des [https://de.wikipedia.org/wiki/International_Maritime_College_Oman International Maritime College Oman (IMCO)], der Marine-Fachhochschule [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Omans], nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Suhar_(Oman) Suhar] gereist, um dort einen Vortrag über sein [http://www.abora.eu/index.php ABORA]-Projekt zu halten. Der Privatgelehrte erforscht derzeit die omanische Seefahrt und Kulturtradition. Zudem will er nachweisen, dass bereits im Altertum Handel zwischen der russischen Schwarzmeerküste und [[Die Ägypter - Erben eines uralten Wissens|Ägypten]] betrieben wurde. <ref>Siehe: [[Pressemitteilung des ABORA-Teams vom 10. April 2017]] '''- ABORA-Event in Chemnitz wirbt für neue Forschungen im Kielwasser prähistorischer Kulturen'''</ref>
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Hintergrund seiner Festsetzung in [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] waren die Anschuldigungen durch den ägyptischen Staat, dass [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]] und Kollegen im Rahmen ihrer Forschungsarbeit im April 2013 die berühmte Cheops-Kartusche auf dem Block 2 in der obersten Entlastungskammer beschädigt haben sollen.  Der Fall erzeugte höchste internationale Aufmerksamkeit. <ref>Siehe: [[Der "Cheops-Skandal": Fakten - Informationen - Hintergründe]] ([[Das Team|red]])</ref> 2014 waren [[Dominique Görlitz|Görlitz]] und zwei Kollegen von einem Gericht in [https://de.wikipedia.org/wiki/Kairo Kairo] zu 5 Jahren Haft wegen Diebstahls verurteilt worden, anerkannte Experten bewerteten die Vorwürfe jedoch als haltlos, sodass der internationale Haftbefehl gegen die Betroffenen 2015 aufgehoben wurde. Die Forscher hatten mit Unterstützung aus dem internationalen Kollegen-Kreis (u.a. [[Robert Bauval]] und [[Robert M. Schoch|Dr. Robert Schoch]]) zweifelsfrei belegen können, dass die betreffenden Beschädigungen der Kartusche bereits im Jahr 2006 nachweisbar waren.
 
Hintergrund seiner Festsetzung in [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] waren die Anschuldigungen durch den ägyptischen Staat, dass [[Dominique Görlitz|Dr. Dominique Görlitz]] und Kollegen im Rahmen ihrer Forschungsarbeit im April 2013 die berühmte Cheops-Kartusche auf dem Block 2 in der obersten Entlastungskammer beschädigt haben sollen.  Der Fall erzeugte höchste internationale Aufmerksamkeit. <ref>Siehe: [[Der "Cheops-Skandal": Fakten - Informationen - Hintergründe]] ([[Das Team|red]])</ref> 2014 waren [[Dominique Görlitz|Görlitz]] und zwei Kollegen von einem Gericht in [https://de.wikipedia.org/wiki/Kairo Kairo] zu 5 Jahren Haft wegen Diebstahls verurteilt worden, anerkannte Experten bewerteten die Vorwürfe jedoch als haltlos, sodass der internationale Haftbefehl gegen die Betroffenen 2015 aufgehoben wurde. Die Forscher hatten mit Unterstützung aus dem internationalen Kollegen-Kreis (u.a. [[Robert Bauval]] und [[Robert M. Schoch|Dr. Robert Schoch]]) zweifelsfrei belegen können, dass die betreffenden Beschädigungen der Kartusche bereits im Jahr 2006 nachweisbar waren.
 
[[Bild:Görlitz-DSC 0268.JPG|thumb|220px|'''Abb. 2''' ''Dr. Görlitz'' (rechts) mit ''Dr. Dr. Hilal Al Hadhrami'' vom IMCO, einem der neuen Freunde und Kooperations-Partner, die der Experimental-Archäologe im Oman gefunden hat.]]
 
  
 
Irgendwelche Probleme waren im Vorfeld der Vortagsreise an den [https://de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Oman Golf von Oman] somit nicht zu erwarten gewesen: „''Vor meiner Reise in den [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] habe ich mir zusichern lassen, dass mein Eintrag auf der [https://de.wikipedia.org/wiki/Interpol Interpol]-Webseite gelöscht worden ist, jedoch haben die ägyptischen Behörden offenbar einen eigenen Eintrag''“, erklärt [[Dominique Görlitz|Dr. Görlitz]] dazu. Sein Pass wurde von den Behörden des [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] bis zur Klärung des Sachverhalts einbehalten, und so konnte der Wissenschaftler nun erst nach über eineinhalb Monaten zurück nach [[Deutschland]] fliegen.
 
Irgendwelche Probleme waren im Vorfeld der Vortagsreise an den [https://de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Oman Golf von Oman] somit nicht zu erwarten gewesen: „''Vor meiner Reise in den [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] habe ich mir zusichern lassen, dass mein Eintrag auf der [https://de.wikipedia.org/wiki/Interpol Interpol]-Webseite gelöscht worden ist, jedoch haben die ägyptischen Behörden offenbar einen eigenen Eintrag''“, erklärt [[Dominique Görlitz|Dr. Görlitz]] dazu. Sein Pass wurde von den Behörden des [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman] bis zur Klärung des Sachverhalts einbehalten, und so konnte der Wissenschaftler nun erst nach über eineinhalb Monaten zurück nach [[Deutschland]] fliegen.

Aktuelle Version vom 22. Mai 2020, 22:51 Uhr

Nachspiel zum 'Cheops-Skandal' findet ein glückliches Ende

Abb. 1 Der Chemnitzer Experimental-Archäologe Dr. Dominique Görlitz mit dem Universitäts-Forschungspreis des International Maritime College Oman (IMCO)

(dg und bb) Die Presse schreibt [1] aktuell über den Experimental-Archäologen und 5 Sterne Redner Dr. Dominique Görlitz: „Archäologe entgeht ,Fluch des Pharao‘“ - und bringt es damit auf den Punkt. Nach einer zeitweisen Festsetzung und 48 Tagen Aufenthalt im Sultanat Oman im Südosten der Arabischen Halbinsel ist der Wissenschaftler aus Chemnitz in dieser Woche gesund und glücklich nach Deutschland zurückgekehrt. Görlitz war auf Einladung des International Maritime College Oman (IMCO), der Marine-Fachhochschule Omans, nach Suhar gereist, um dort einen Vortrag über sein ABORA-Projekt zu halten. Der Privatgelehrte erforscht derzeit die omanische Seefahrt und Kulturtradition. Zudem will er nachweisen, dass bereits im Altertum Handel zwischen der russischen Schwarzmeerküste und Ägypten betrieben wurde. [2]

Abb. 2 Dr. Görlitz (rechts) mit Dr. Dr. Hilal Al Hadhrami vom IMCO, einem der neuen Freunde und Kooperations-Partner, die der Experimental-Archäologe im Oman gefunden hat.

Hintergrund seiner Festsetzung in Oman waren die Anschuldigungen durch den ägyptischen Staat, dass Dr. Dominique Görlitz und Kollegen im Rahmen ihrer Forschungsarbeit im April 2013 die berühmte Cheops-Kartusche auf dem Block 2 in der obersten Entlastungskammer beschädigt haben sollen. Der Fall erzeugte höchste internationale Aufmerksamkeit. [3] 2014 waren Görlitz und zwei Kollegen von einem Gericht in Kairo zu 5 Jahren Haft wegen Diebstahls verurteilt worden, anerkannte Experten bewerteten die Vorwürfe jedoch als haltlos, sodass der internationale Haftbefehl gegen die Betroffenen 2015 aufgehoben wurde. Die Forscher hatten mit Unterstützung aus dem internationalen Kollegen-Kreis (u.a. Robert Bauval und Dr. Robert Schoch) zweifelsfrei belegen können, dass die betreffenden Beschädigungen der Kartusche bereits im Jahr 2006 nachweisbar waren.

Irgendwelche Probleme waren im Vorfeld der Vortagsreise an den Golf von Oman somit nicht zu erwarten gewesen: „Vor meiner Reise in den Oman habe ich mir zusichern lassen, dass mein Eintrag auf der Interpol-Webseite gelöscht worden ist, jedoch haben die ägyptischen Behörden offenbar einen eigenen Eintrag“, erklärt Dr. Görlitz dazu. Sein Pass wurde von den Behörden des Oman bis zur Klärung des Sachverhalts einbehalten, und so konnte der Wissenschaftler nun erst nach über eineinhalb Monaten zurück nach Deutschland fliegen.

Dr. Dominique Görlitz hat seinen quasi unfreiwillig verlängerten Aufenthalt im Sultanat Oman jedoch auch intensiv genutzt, um weitere wissenschaftliche Forschungskooperationen mit dortigen Universitäten in die Wege zu leiten. Durch seine integere Haltung hat er sich den Respekt vieler Persönlichkeiten in Oman erworben, die ihn und seine Arbeit dort unterstützen. So hielt er Vorträge an Schulen und an Universitäten des Landes, um sein neues Forschungsprojekt im Sultanat für 2019/2020 vorzubereiten. Die IMCO-Hochschule hat Görlitz dazu ihre Kooperation angeboten.

Vom IMCO erhielt er auch den Universitätsforschungspreis der Hochschule (Abb. 1) für seine Arbeiten am ABORA-Projekt. Im Zuge seiner umfangreichen Recherchen zu den kulturhistorischen Hinterlassenschaften in Oman erhielt Dr. Görlitz bereits zwei neue Einladungen von Universitäten in Maskat und Nizwa, welche die Forschungsergebnisse des deutschen Wissenschaftlers ihren Studenten zugänglich machen wollen. Dominique Görlitz sagt: „Ich bin den omanischen Behörden sowie meinen neuen Freunden und Partnern unendlich dankbar und habe größten Respekt. Den Oman habe ich als ein Land kennen gelernt, in dem Kultur, Toleranz und Tradition als hohe Werte gepflegt werden.“ Mit Sicherheit war es nicht die letzte Reise des Experimental-Archäologen in das Heimatland von Sindbad dem Seefahrer. Neuen Stoff für seine Vorträge hat er nun allemal.


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag basiert auf einer Presse-Mitteilung von Dr. Domnique Görlitz, die Atlantisforschung.de von ihm am 19. Mai 2017 zugesandt wurde.

Fußnoten:

  1. Siehe: o.A., "Archäologe entgeht >Fluch des Pharao<", Mittwoch, 17. Mai 2017 bei: Sächsische Zeitung Online (abgerufen. 19. Mai 2017)
  2. Siehe: Pressemitteilung des ABORA-Teams vom 10. April 2017 - ABORA-Event in Chemnitz wirbt für neue Forschungen im Kielwasser prähistorischer Kulturen
  3. Siehe: Der "Cheops-Skandal": Fakten - Informationen - Hintergründe (red)

Bild-Quelle:

1) Bild-Archiv Dominique Görlitz (©)
2) ebd.