Ein Riesenfund bei Hamburg, Iowa (1875)

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Abb. 1 Das Titelblatt der HISTORY OF FREMONT COUNT, IOWA von 1881

(bb) "THERE WERE GIANTS IN THOSE DAYS!" ist die Überschrift eines Abschnitts im Kapitel "INCIDENTS AND ACCIDENTS" der 1881 von der Iowa Historical Company in Des Moines publizierten HISTORY OF FREMONT COUNT, IOWA (Abb. 1). In diesem Artikel, auf den der US-amerikanische Riesenforscher Jim Vieira bei seinen Recherchen gestoßen ist [1], findet sich der nachfolgend wiedergegebene Bericht:

"Im Jahr 1875 wurde ein riesiges menschliches Skelett bei einer Ziegelei, etwa eine Meile östlich von Hamburg, in einer Tiefe von vierzehn Fuß [ca. 4,27 m; d.Ü.] unter der Erdoberfläche ausgegraben. Die Knochen befanden sich größtenteils im fortgeschrittenen Stadium des Verfalls, aber die Zähne waren gut erhalten. Es wird angenommen, dass die Überreste eines Riesen sind, der mindestens acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] groß war. Die Zähne waren fast bis zum Kieferknochen abgetragen, was darauf hindeutete, dass die >mächtigen Männer des Ruhmes< in den von den altertümlichen Indianern, die früher in der Nähe von Hamburg lebten, genannten Zeiten gelebt haben müssen.

>Vor langer Zeit<, sagten sie, >ritten unsere Väter hier auf ihren Ponys über den Missouri, denn das Wasser war sehr flach. Der östliche Rand des Flusses war damals am Fuße der hohen Klippe (bei Hamburg) und der Fluss selbst war sehr breit, aber unter unseren Vätern waren zu dieser Zeit so viele böse Männer, und sie führten so viele Kriege, dass der Große Geist die Wasser des Flusses (Missouri) verfluchte und veranlasste, dass er in einem schmaleren und tieferen Kanal floss, so dass die Stämme nicht aufeinander treffen, sich bekämpfen und einander töten konnten. Danach lebten unsere Väter, bis ihre Füße vom Gehen erschöpft und ihre Zähne beim Essen abgenutzt waren.< Viele andere Knochen von ausgestorbenen Riesentieren und -männern wurden an derselben Stelle gefunden, an der das Skelett zuvor beschrieben wurde." [2]

Ob die oben nacherzählte indianische Legende - in der ja auch nicht von Riesen gesprochen wird - tatsächlich mit den abgewetzten Zähnen des Riesenschädels aus dem Fremont County in Verbindung zu bringen ist, erscheint eher fraglich. Auf ein sehr hohes Alter - vor der Besiedlung des Missouri-Tals durch die Vorfahren der heute dort lebenden Indianer - deutet jedenfalls die abschließende Bemerkung hin, an der selben Stelle wie das hier behandelte Spezimen seien sowohl weitere Knochen menschlicher Riesen als auch Megafauna-Relikte entdeckt worden.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Bild-Quelle: