Eire Rautenberg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Atlantisforschung.de
Wechseln zu:Navigation, Suche
K
K
 
Zeile 49: Zeile 49:
 
* [['Deltagöttin-Kultur' und die Morgenröte der Zivilisation in Anatolien]] (Leseprobe aus ''Eire Rautenbergs'' Buch »[[Eire Rautenberg: Die Deltagöttin-Kultur – Atlantis und die Vorfahren der Deutschen|Die Deltagöttin-Kultur]]«)
 
* [['Deltagöttin-Kultur' und die Morgenröte der Zivilisation in Anatolien]] (Leseprobe aus ''Eire Rautenbergs'' Buch »[[Eire Rautenberg: Die Deltagöttin-Kultur – Atlantis und die Vorfahren der Deutschen|Die Deltagöttin-Kultur]]«)
  
* [[Die Amazonen]] (Teil I-IV; Leseprobe aus ''Eire Rautenbergs'' Buch »[[Eire Rautenberg: Die Deltagöttin-Kultur – Atlantis und die Vorfahren der Deutschen|Die Deltagöttin-Kultur]]«) (in Vorbereitung)
+
* [[Die Amazonen (Teil 1)|Die Amazonen]] (Teil I-IV; Leseprobe aus ''Eire Rautenbergs'' Buch »[[Eire Rautenberg: Die Deltagöttin-Kultur – Atlantis und die Vorfahren der Deutschen|Die Deltagöttin-Kultur]]«)
  
  

Aktuelle Version vom 29. Juni 2020, 23:49 Uhr

Autorinnenportrait

Abb. 1 Die Schriftstellerin Eire Rautenberg

1956 unter der Fackel des Hochofens in Dortmund geboren, schreibt die Autorin seit ihrer Jugend Lyrik und Prosa, die in zahlreichen Zeitschriften, Anthologien und eigenen Werken veröffentlicht wurde. Die erste relevante Publikation erfolgte 1982 im legendären Sphinx-Magazin des Sphinx Verlages. Ihr autobiografischer Roman „Herrin des Hauses" – Eine Liebe in Portugal – über ihre Lebenszeit an der Algarve wurde ein beachtlicher Erfolg. Danach widmete sie ihre Herzkraft der Lyrik, die inzwischen zwei Bände umfasst. Der letzte Lyrikband „Kein Blatt vor dem Mund(Abb. 2) erschien 2017 als Taschenbuch. Eires zweiter Roman „Grenzlandbewohner“, mit autobiografischen Inhalten über Reiseerfahrungen, religiöse Sondergemeinschaften und sozialutopische Gruppen, erschien erstmals 2014 und im Juli 2017 ebenfalls als Taschenbuch.

Abb. 2 Eire Rautenbergs jüngster Lyrik-Band 'Kein Blatt vor dem Mund' erschien im Jahr 2017.

Die beiden Sachbücher „Volk des Lichts(Abb. 3) und „Die Deltagöttin-Kultur“ wurden 2017 ebenfalls als Taschenbuch publiziert. Darin widmet Eire sich Fragen zur Ur- und Frühgeschiche, wie: Woher stammten die Indogermanen, also auch die Vorfahren der Germanen und Kelten? Aus Asien? Oder noch früher vom Schwarzen Meer? Was für einen Ahnenkult brachten sie in die germanischen Überlieferungen ein? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich Platons Atlantisbericht im Kontext neuerer Erkenntnisse zur 'Sintflut am Schwarzen Meer' und der durch sie erzwungenen Völker-Migrationen deuten? Weitere Veröffentlichungen der Autorin zu diesem Themenbereich sind angedacht. Momentan wartet sie aber zuächst auf die Publikation ihres utopischen Romans „Die Virtuellen“, der die Themen virtuelle Realitäten, Liebesbeziehungen, Zeitreisen und ein utopisches Gesellschaftsmodell im 21. Jahrhundert behandelt.

Als zukünftige Stadtinspektorin kündigte Eire in jungen Jahren ihren gut bezahlten Job bei der Stadtverwaltung Dortmund, um mit dem Rucksack durch Asien, Afrika und Europa zu reisen. Sie wanderte im Himalaya, besuchte Ashrams und Gemeinschaften wie Auroville (Indien) oder Findhorn (Schottland), lebte zeitweise in primitiven Holzhütten im Urwald, wurde in der Wüste entführt und fast vergewaltigt, segelte auf dem Nil und übernachtete auf den Nilinseln oder erforschte die Steinkreise, Ringschanzen und Ogham-Steine in Irland, wo sie unzählige Erfahrungen machte und ein Haus kaufen wollte. Deshalb der künstlerische Vorname.

Abb. 3 Hier das Front-Cover von 'Volk des Lichts' aus dem Jahr 2017

Eires Erfahrungen umfassen eine ungewöhnliche und intensive Palette des Lebens. Schon mehrmals in ihrem Leben machte sie eine Nahtoderfahrung; eine davon beschreibt sie in ihrem autobiografischen Roman „Grenzlandbewohner“. Die Nahtoderfahrungen brachten sie dem Schamanismus und der paganen Weltsicht nahe, der sie bis heute anhängt. Ihre größte Leidenschaft blieb jedoch die Literatur. Das Schreiben ist ihr tieferer Ausdruck dort, wo das Reden auf taube Ohren stößt und die Mit-Teilung versagt.

1984 stieg sie beruflich quer als Buchhändlerin ein und gründete die älteste esoterische Fachbuchhandlung in NRW: das Pentagramm in Dortmund. Der Laden wurde ein großer Erfolg, der über dreißig Jahre anhielt und mehrere Inhaber auf der Welle trug. Von der Szene und den inzwischen oft oberflächlichen und abgehobenen (angeblichen) Esoterikern, die nur noch konsumieren und selbst nicht denken können oder wollen, hat sie sich inzwischen abgewandt. Mit ihren Worten gehen sie nicht nach „innen“, was den eigentlichen Weg ausmachen würde. Zudem liegt ihr Interesse mehr an einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Menschen einer spirituell-religiösen Sichtweise und Wissenschaftlern. Die Herausforderung der Zukunft liegt ihrer Meinung nach in einer grundsätzlichen Offenheit in alle helfenden Richtungen, und nicht in einer esoterisch-abgehobenen oder arrogant-wissenschaftlichen Betrachtungsweise der zu lösenden menschlichen Probleme.

2007 versuchte Eire es noch einmal mit dem Auswandern, wieder der Liebe wegen, allerdings nur nach Niedersachsen ins Wendland, wo sie im schönsten Fachwerkhaus Nr. 1 im berühmten Rundlingsdorf Satemin bei Lüchow wohnte und die Eulen ihr im Giebel gute Nacht sagten. Die Wahrnehmung der sie umgebenden Natur und das lebenslange Studium aller Religionen gehören ebenso zu ihren Interessen wie die Ethnologie, Archäologie, Philosophie, Linguistik und die Mythologien der Welt.

In den 90-er Jahren arbeitete Eire als angestellte Buchhändlerin, danach als selbstständige Verlagsvertreterin für diverse Verlage. Von 2000-2011 engagierte sie sich für ihre eigene Media-Agentur Rautenberg im Bereich Verlagswesen. Danach pflegte sie sechs Jahre ihre schwerkranken Eltern.

Heute lebt Eire in Schwerte, NRW. Mit einer literarischen Dozenten-Tätigkeit lehrt sie aktuell die bereits im Wendland erfolgreiche "Dichterstunde" in Volkshochschulen und engagiert sich in diversen Arbeitsbereichen wieder als Selbstständige und Seminarleiterin. Schriftstellerisch ist sie nun, mit über 60 Jahren, auf der Höhe ihrer Schaffenskraft und unermüdlich am eigenen Werk. Ihre Enkelkinder sind sieben und elf Jahre alt und beglücken ihren Alltag ebenso wie der eigene Garten, der eine Zuflucht und eine Inspirationsquelle darstellt, wie für viele Künstler vor ihr.

Eire Rautenberg
Im Juni 2020


Homepage der Autorin:

Bei facebook:

sowie:


Siehe bei Atlantisforschung.de auch:



Zurück zu: >Personalia atlantologica - Ein WHO is WHO der Atlantisforschung<
Zurück zur Sektion: >Frauen in der Atlantisforschung<


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Eire Rautenberg wurde von ihr im Juni 2020 für Atlantisforschung.de verfasst.

Bild-Quellen:

1) Bild-Archiv Eire Rautenberg
2) epubli / Bild-Archiv Atlantisforschung.de
3) ebd.