Exkurs: Ägypter im Atlantik?

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Abb. 1 Osiris, der göttliche Staatsgründer des pharaonischen Ägypten, gehörte nach der dortigen Mythologie zu einer Gruppe göttlicher Flüchtlinge aus dem Westen, die mit knapper Not einer gewaltigen Katastrophe entkamen.

(bb) Nach offizieller Lehrmeinung erfuhren die pharaonischen Ägypter erst relativ spät etwas von jenen Regionen jenseits der Säulen des Herakles, die uns bei unserer Untersuchung besonders interessieren. Wohlwollend zur Kenntnis genommen wird von Historikern und Ägyptologen im allgemeinen lediglich die Reise einer phönizischen Expeditions-Flotte, die Mitte des letzten vorchristlichen Jahrtausends im Auftrag des Pharao Necho II. (ca. 610-595 v. Chr.) eine Atlantikfahrt unternahm.

Andrew Collins berichtet darüber: "Wie Herodot erzählt, heuerte der Pharao Necho II. [...] eine Gruppe >phönizischer Männer< an, einige Schiffe vom Roten Meer zu den ägyptischen Mittelmeerhäfen zu bringen - um den afrikanischen Kontinent herum. Dieses Unternehmen gingen die Phönizier an, indem sie von Ezion-geber aus zunächst nach Süden fuhren, die ostafrikanische Küste entlang, bis zum Kap der guten Hoffnung. Von dort segelten die Schiffe in Etappen die westafrikanische Küste hinauf und erreichten schließlich, nach drei Jahren Reise, das Mittelmeer. Um ihre Verpflegung während der Überfahrt zu sichern, sollen die Seeleute jeden Herbst ein Lager aufgeschlagen und ihr eigenes Getreide gesät und geerntet haben." [1]

Vermutlich handelte es sich dabei auch um den Versuch des Pharao, verloren gegangenes Wissen zu erneuern und Erkundungen über die aktuelle Lage in jenen Regionen im Westen einzuholen, zu denen Nechos glorreiche Vorgänger offenbar noch ein recht inniges Verhältnis hatten. Denn wenn wir den ältesten, prädynastischen - und stark mythisierten - Überlieferungen des pharaonischen Ägypten Glauben schenken, dann stammten die göttlichen Stammväter ihres Reiches nicht vom Nil, sondern sie kamen ursprünglich aus dem geheinmisvollen "Totenreich" im Westen.

Diodorus Siculus, der hellenische Historiker, referierte in großer Ausführlichkeit darüber, was die Ägypter über ihren Gott Osiris (Abb. 1) zu berichten hatten. Dieser, so Diodor, sei mit einem großem Gefolge "in ihr Land gekommen [...] und [habe] ihnen die größten Errungenschaften gebracht [...], bevor er - Isis als Herrin über Ägypten zurücklassend - in ferne Länder weiterzog" [2] Dabei geht er allerdings mit keinem Wort auf die für uns wesentliche Frage ein, wie das Land hieß, aus dem der göttliche Kulturstifter mit seinem Anhang denn gekommen sei.

'Mary Sutherland gelangt auf ihren Webseiten Paranormal BUFO-Radio bei der Suche nach den frühesten Ursprüngen der ägyptischen Zivilisation und nach Spuren des legendären Atlanter-Reiches auf die Kanarischen Inseln und zum lange ausgestorbenen Volk der Guanchen. Neben einem Verweis auf Namensähnlichkeiten (sie zieht z.B. einen Vergleich zwischen "Mencey" dem Sonnengott der Guanchen, und "Menes", einem der ersten Pharaonen) zieht sie vor allem Schlüsse aus den ältesten bekannten Überlieferungen Ägyptens. "Durch die alten ägyptischen Schriften über die Gott-Könige vor den Pharaonen, ziehen sich Bezugnahmen auf Menschen aus anderen Ländern, die zu Göttern der Weisheit wurden, bevor sie nach Unter-Ägypten gingen. Einer von ihnen war Thoth (Abb. 2), der von Historikern und Ägyptologen traditionell als pharaonischer Gott der Schreibkunst und der Weisheit beschrieben wird." [3]

Abb. 2 Der Mond-Gott Thoth - hier in seiner späteren Darstellung-Form mit Ibis-Kopf - galt als "Bändiger der Flut" und Retter der ägyptischen Gründer-Gottheiten.

Thoth war zwar keineswegs die oberste Gottheit der Alten Ägypter, aber er stellt die eigentliche Heldengestalt ihres frühen Pantheons dar, da er nach ihrem Glaubensbekenntnis zum Lebensretter einer größeren Gruppe 'göttlicher' Flüchtlinge - den Stammvätern des späteren Reiches - wurde. Der US-amerikanische Atlantologe R. Cedric Leonard bemerkte in [The Atlantis Quest] dazu: "Thoth wurde in einem fernen Land im Westen geboren, das jenseits eines großen Wassers lag. Seine Hauptstadt lag am Meer. Das Land wies, wie Atlantis, Vulkane auf und hatte in seiner Mitte einen niedrigen Berg oder großen Hügel. Dieses Land ist bisweilen als 'Insel der Flammen' bezeichnet worden. (Buch der Toten, Hymne des Ramses IV. und Pyramiden-Texte) Es ereignete sich eine Katastrophe, welche die Sonne verdunkelte und die Götter verwirrte, aber Thoth führte sie über die See zu einem östlichen Land [Ägypten]. [4]

Thoth wird in den alten Texten unter anderem als >Bändiger der Flut< (Leydener Papyrus), bezeichnet und die 'Theban Recension' beinhaltet die erwähnte Motiv von der >Insel der Flammen< (Papyrus Ani, Kap. CLXXV). R. Cedric Leonard weist weiter darauf hin, dass in Kapitel LXXXV des agyptischen Totenbuches davon die Rede sei, Thoth beherrsche die >Westliche Domäne< und dass der Gott gegen Ende des Neuen Reiches als "Beherrscher des Westens" bezeichnet wurde." [5]

Sutherland stellt in diesem Zusammenhang fest: "Es mag nicht möglich sein, den Beweis zu führen, dass Thoth was ein atlantischer Gott-König war, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei den Inseln im Westen um die Kanarischen Inseln gehandelt hat, und dass Proto-Guanchen einer höheren Entwicklungsstufe in der späten neolithischen Ära mit ihren astronomischen, nautischen and kulturellen Kenntnissen und Errungenschaften den Raum außerhalb ihres Archipels erkundeten." [6]

Zu denjenigen Alternativ-Historikern, welche die heutigen Inselwelt des Atlantik und der Karibik in ihrer Gesamtheit einer genaueren Betrachtung unterzogen haben, gehört der britische Atlantologe Egerton Sykes (1894-1983). Interessanterweise erklärte Sykes, aus mythologischen Quellen postatlantischer Kulturen Hinweise auf SIEBEN [7] wichtige Städte von Atlantis erhalten zu haben. Seiner Meinung nach lassen sich auf verschiedenen Inseln "noch zahlreiche Spuren der Atlanter und ihnen nachfolgender Zivilisationen erkennen. >Jetzt, nach Jahrtausenden, haben einige der Schätze überlebt, einige davon absichtlich so angelegt, andere durch Zufall.< Und so war es möglich, >vier der sieben Städte von Atlantis mit ihren Tempeln und noch eine weitere Stadt mit Tempel< lagemäßig zu bestimmen." [8]

Abb. 3 Isis und Osiris in Mexiko? Die hier abgebildeten Statuen wurden 1914 von Prof. M.A. Gonzales in einem Maya-Tempel entdeckt.

Sykes war überzeugt, diese Städte seien "seit den Tagen von Atlantis bis in die heutige Zeit ständig bewohnt gewesen. Sieben Städte sollen existiert haben, drei von ihnen sind untergegangen und erwarten eine geschickte Tiefseeforschung. Eine Stadt nennt er Falias, und sie liegt an der Mitte eines Komplexes aus zwei Inseln der Azorengruppe, San Miguel und Santa Maria. Aus Tuathaquellen zitiert er, Falias sei als Stadt der Goldenen Tore gewesen sein, aber für >die Atlanter mag der Name etwas mit Poseidon zu tun gehabt haben und mit dessen Tempel, dessen Zugang die Goldenen Tore waren. Die Reste davon liegen ein paar Meilen südöstlich.<"

Auch auf ägyptische Spuren will Sykes auf den Azoren gestoßen sein: "Ein ägyptischer Tempel stand im Westen von Santa Maria neben einem Dorf oder einer Stadt namens Miau Miau, nach dem Tempel der Bast, der Katzengöttin, so benannt, deren Tempel dort stand. Der 'Stein des Todes, gekrönt mit blassem Feuer' wurde dort aufbewahrt, nachdem er aus dem Tempel der Goldenen Tore gerettet worden war. Wahrscheinlich ist dieser Stein das wichtigste Relikt aus der Zeit von Atlantis, das in unsere Zeit hinübergerettet wurde; ursprünglich mag es ein Meteorit gewesen sein, der dann als Thron von Britannien endete." [9]

Ägypter sollen auch zu den Invasoren und Freibeutern gehört haben, welche über die Jahrtausende hinweg die postatlantischen Inselreiche heimgesucht hätten: "Es wird erzählt, Räuber hätten die isolierten atlantischen Städte überfallen, und zu den erfolgreichsten Räubern hätten die Brüder Tuirenn gehört, die aus dem heutigen Irland gekommen sein und alle vier Städte besucht hätten. Aus Falias brachten sie den Stein des Todes mit, der zum 'Stein des Schicksals' wurde. [...]

Abb. 4 Die Azoren-Insel San Miguel. Hatten die pharaonischen Ägypter hier einst einen Stützpunkt?

Ein anderer Besucher oder Plünderer war Pepi I. von Ägypten, der - wie Sykes glaubt - etwa um 2800 v. Chr. Suchgruppen zu den Atlantischen Inseln sandte. Um diese Zeit war der örtliche Tempel nicht mehr dem Poseidon, sondern der Katzengöttin ['Bastet'; bb] geweiht. Sykes zitiert einen Historiker namens Thevet, der San Miguel (Abb. 4) 1675 besuchte und eine Höhle an der Nordseite der Insel beschrieb, >in der zwei steinerne Stelen waren, Säulen von vertikalen Steinplatten, die Inschriften trugen, die wir für hebräische hielten.< Die Höhle mußte dann verschlossen werden, weil verschiedene Besucher an Dämpfen starben, die von den danebenliegenden vulkanischen Kratern und Thermalquellen aufstiegen." [10]

Selbst in Amerika, unserem vermuteten "Land der Nimmerwiederkehr" aus der Anostida des Theopompus, finden sich möglicherweise - neben griechischen, phönizischen und römischen Spuren (siehe z.B.: Vorchristliche und weit prähistorische Atlantikfahrten) - auch Indizien für eine frühe, alt-ägyptische Anwesenheit. Dazu gehören z.B. die Anubis-Höhle in Oklahoma, oder die Entdeckung vermutlicher Isis- und Osiris-Statuen (Abb. 3) in Mexiko im Jahr 1914 (siehe: Die Alten Ägypter in der Neuen Welt?), über die der amerikanische Anomalist William R. Corliss in den vergangenen Jahren immer wieder berichtet hat.

Alles in allem erscheinen uns diese Anhaltspunkte als ausreichend, um frühe ägyptische Reisen nach Westen - in die Gefilde der göttlichen Ahnen - und sogar eine damit verbundene Handels- und Kolonisations-Tätigkeit in Erwägung zu ziehen. Dazu finden wir übrigens noch eine interessante Notiz bei Diodorus Siculus. Er gab nämlich u.a. "die >allgemeine< Ansicht der Ägypter wieder, wonach ihre Vorfahren viele Kolonien in vielen Teilen der bewohnten Welt eingerichtet hätten. Diodorus bemerkt dazu: >Aber da sie (die Ägypter) keinerlei Beweise für diese Behauptungen haben, und da kein anerkannter Historiker ihre Behauptungen bezeugt, sind wir der Ansicht, daß ihre Angaben nicht wert sind, berichtet zu werden.< Auch diese [...] Aussparung ist sehr auffällig. Denn sonst, bei den Skythen oder bei den Hyperboreern oder bei den Babyloniern oder bei wem immer, versucht Diodorus, von der Vergangenheit dieser Völker möglichst so zu berichten, wie diese ihnen selbst erscheint." [11]

Abb. 5 Der Jesuitenpater und Physiker Athansius Kircher gehört nicht nur zu den frühen Verfechtern eines versunkenen, zentralatlantischen Atlantis aus, sondern er vertrat auch als erster die Theorie früher, transkoninentaler Reisen und Kolonien-Bildung durch die alten Ägypter.

Auch wir sind geneigt, Diodors Urteil in dieser Angelegenheit anzuzweifeln. In Anbetracht der ägyptischen Spuren, die wir im atlantischen - aber auch im pazifischen Großraum zu erkennen glauben, scheint die Annahme einer frühen, ägyptischen Kolonisations-Tätigkeit, die dann später (aus welchen Gründen auch immer) abbrach, eine durchaus diskutable Hypothese zu sein. Mit dieser Ansicht stehen wir übrigens keineswegs alleine, wie wir bei Andrew Collins erfahren.

Er stellt nämlich fest: "Diese faszinierende Vorstellung hat sowohl Akademiker als auch Mystiker in ihren Bann gezogen, seit der deutsche Jesuit und Physiker Athanasius Kircher (1602 - 1680) sie in seinem Werk 'Oedipus Ægypticus' zum ersten Mal äußerte. Darin stellt Kircher die These auf, die Ägypter hätten nicht nur den amerikanischen Kontinent besiedelt, sondern auch Indien, China und Japan." [12] Aber auch wenn wir Diodorus´ Meinung dazu nicht teilen, sollten wir doch einmal näher betrachten, was uns der antike Historiker aus Sizilien zu Überlieferungen bezüglich der Inselwelt des Atlantik - und den sieben Inseln des Marcellus - zu berichten hat.

Zuvor sollten wir jedoch noch einige wesentliche Feststellung treffen: Angesichts der massiven Hinweise in der Literatur sowie aufgrund archäologischer Spuren, welche die Alten Ägypter offenbar auch in Iberien hinterlassen haben [13] halten wir es für angebracht, eine weitaus umfassendere (nämlich interkontinentale) Reise-, Handels- und Kolonisations-Tätigkeit der frühen, pharaonischen Ägypter vorauszusetzen, als dies die Mainstream-Ägyptologie akzeptieren möchte.

Gestützt wird diese Annahme zudem durch ergänzende Erkenntnisse, die nicht nur auf alt-ägyptische Reisen in den "fernen Westen" hinweisen, sondern auch für fernöstliche Kontakte der Nil-Zivilisation bis nach Indien und möglicherweise sogar in den pazifischen Raum hinein sprechen (vergl. dazu: Der Ursprung der Polynesier - Stammen die Völker des pazifischen Raums von einem versunkenen Kontinent? von David Hatcher Childress). Die indische Alternativ-Historikerin Sushama Londhe weist in diesem Zusammenhang auf ihren Webseiten A Tribute to Hinduism auf die dauerhaften Verbindungen zwischen Indien und Ägypten hin:

"Ägyptische Mumien wurden in Musselin gewickelt, der aus Indien importiert wurde. Hindu-Handel brachte dem Land am Nil Elfenbein, Gold, Gewürze, Tamarindenholz, Sandelholz, Affen und andere charakteristische Pflanzen und Tiere aus Indien. Es wird außerdem angenommen, dass ägyptische Textilhersteller ihre Kleidung mit Hindu-Indigo färbten. Hindu-Schiffe brachten indische Handelsgüter in die arabischen Häfen oder in das Land Punt; und von dort aus wurden sie nach Luxor, Karnak und Memphis transportiert. Die Geschäftsbeziehungen der Hindus mit dem Land am Euphrat waren noch enger und direkter. Schon um etwa 3000 v. Chr. belieferten Hindus die chaldäische Stadt Ur am Euphrat mit Teakholz. Auch die Assyrer bekamen, wie die Ägypter, ihren Musselin aus Indien." [14]

Abb. 6 Die 'Münze von Cairns' - Das Geldstück ist offenbar ägyptischen Ursprungs und stammt vermutlich aus der Regierungszeit des Pharao Ptolemäus IV. und hat nach Meinung der meisten Historiker im alten Australien eigentlich nichts zu suchen.

Während die Beweislage für ein regelrechtes Geflecht indisch-ägyptischer Langzeit-Beziehungen so überzeugend ist, dass über diese Frage kaum noch eine "welterschütternde" Kontroverse mit Ägyptologen oder anderen Fachwissenschaftlern zu erwarten ist, werden noch weiter nach Osten, in den Pazifik-Raum und bis nach Australien, weisende Spuren (siehe dazu z.B.: Die Expedition des Prinzen Djes-eb; sowie: Die ägyptisch/phönizische Australien-Connection; und: Sieben Hinweise auf interkontinentale Frühkontakte mit Australien) in Fachkreisen offenbar grundsätzlich ignoriert und nicht ernst genommen.

Zu den umstrittenen Fundstücken, die in diese Richtung weisen, gehört z.B. die 'Münze von Cairns' (Abb. 6), mit der wir uns auch an anderer Stelle beschäftigt haben (siehe dazu: "Eine Anzahl weiterer nonkonformer Funde in Nordost-Australien"; sowie: Verborgene Splitter der Geschichte - Weitere alternativ-archäologische Funde aus Australien) Diese Bronzemünze wurde, laut Awareness Quest, "1910 bei Barron Falls von dem verstorbenen Mr. Andrew Henderson ausgegraben. Die Münze misst etwa 40 mm (1.5 Inches) im Durchmesser und ist etwa 7 mm (1/4 Inch) dick.

Der ägyptische Ursprung der Münze wurde positiv bestätigt, und geprägt wurde sie in Barce in der Cyrenaika während der Herrschaft des Pharao Ptolomäus IV., der von 221 v.Chr bis 204 v.Chr regierte. Auf einer Seite ist der Kopf des gehörrnten Zeus von Omon (oder, nach anderen Quellen, Ptolemäus der Vierte); auf der anderen Seite ist ein Adler, der auf einem Blitz reitet, ein Insignum der Ptolemäer. Zu der Zeit als Andy Henderson die Münze in einer Tiefe von 2 Fuß fand, war er dabei eine Linie für eine Umfriedung zu graben, die einen alten Pfad der Aborigines kreuzte." [15]

Hat diese Münze - wie von Skeptikern vermutet wurde - ein hypothetischer Antiquitäten-Sammler erst wenige Jahre vor ihrer Wiederentdeckung auf dem Acker bei Barron Falls verloren oder lag sie dort tatsächlich bereits seit Jahrtausenden? Ehrlich gesagt erscheint uns die erstgenannte Interpretation der Geschichte dieses Artefakts so skurril und konstruiert, dass wir sie nur mit Schmunzeln zur Kenntnis nehmen können. Aber offenbar ist solch ein unsägliches Konstrukt für Historiker eher akzeptabel als die Möglichkeit, Ägypter und andere alte Kulturen könnten bereits vor der Zeitenwende globale Schiffs-Expeditionen unternommen haben.

Abb. 7 Das Alte Reich der Pharaonen brach unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen zusammen. Vermutlich war eine Klima-Katastrophe die Ursache dafür.

Aber selbst wenn wir die augenscheinliche Möglichkeit transozeanischer Fernreisen der Alt-Ägypter ignorieren, wird eines deutlich: ihr Aktionsradius bzw. Einflussbereich erstreckte sich lange Zeit ganz eindeutig über den gesamten mediterranen Kulturraum vom Atlantik bis zum Orient, wo die Mythen und Legenden von den Kämpfen zwischen alten und neuen Göttern, Riesen und Satyroiden entstanden sind und sich fortentwickelt haben. In diesem nord-afrikanisch-europäisch-kleinasiatischen Großraum mit seinem Geflecht verwandter und korrespondierender Kulturen können auch die Überlieferungen von den Meropen, den Anostiern und ihrer Invasion Nordwest-Europas zweifellos von den Atlantik-Küsten bis an den kleinasiatischen Hof des König Midas gelangt sein. [16] Ägypten muss, wie uns unsere Betrachtungen zur hellenischen Mythologie gezeigt haben, in jedem Fall eine wichtige Schnittstelle bei der Ausbildung und der Überlieferung derartiger Mythen und Legenden gewesen sein.

Nach dem Zusammenbruch des Alten Reiches infolge katastrophischer Ereignisse mit massiven klimatischen Aus- und Nachwirkungen, die offenbar nicht nur in Nordafrika zu furchtbaren Dürren und Hungersnöten bis hin zum Kannibalismus führten, kam es jedenfalls zu einem unvermittelten Zusammenbruch der ägyptischen Fernkontakte in den Westen, während der Waren- und Informationsaustausch mit dem indischen Zivilisationszentrum im Osten reorganisiert und bis in spätantike Zeiten weitergeführt wurde. [17]

Abb. 8 Während der sub-borealen Periode war der Atlantik zumeist "spiegelglatt" und es muss für die Menschen dieser Zeit leicht und geradezu bequem gewesen sein, ihn zu überqueren.

Ausschlaggebend für den Kollaps der altägyptischen West-Kontakte dürfte neben dem Überlebenskampf der Nil-Kultur auch die Tatsache gewesen sein, dass die ehemaligen, putativen Partner der Ur-Ägypter im atlantischen Raum in der Folge eben jener Katastrophen und der nachfolgenden Völkerwanderungen völlig ausgelöscht wurden oder zumindest aus dem ägyptischen Gesichtskreis verschwanden. Mit anderen Worten: Der Westen war aus ägyptischer Sicht tatsächlich zu einem "Reich der Toten" geworden, dessen Bedeutung schließlich eine rein mythologische Natur annahm, während sich die vitalen Interessen (Handel und kultureller Austausch) des neuen Pharaonenreiches immer mehr nach Osten orientierten.

Außerdem, das müssen wir ebenfalls ins Kalkül ziehen, bewirkten die genannten klimatischen Umwälzungen mit einiger Sicherheit auch eine wesentliche Verschlechterung der Befahrbarkeit des Atlantik mit Schiffen, die den genannten Prozess wesentlich beeinflusst haben dürfte. Prof. Helmut Tributsch, keineswegs ein Vertreter katastrophistischer Ideen, konstatierte bereits 1986 die gravierenden klimatischen Veränderungen, denen Europa und der Atlantik-Raum während des Holozäns unterworfen waren. Es lohnt sich, seine diesbezüglichen Aussagen einmal etwas näher unter die Lupe zu nehmen:

"Nach der Eiszeit entwickelte sich das Klima Westeuropas folgendermaßen: Von 9000-8500 v. Chr. an nahm die Kälte allmählich ab, so daß Moose, Flechten, Birken und schließlich Nadelbäume wachsen konnten (prä-boreale Periode). Von nun an bis ungefähr um 4000 v. Chr. (atlantische Periode) förderten hohe Temperaturen und starke Niederschläge überall dort das Wachstum dichten Baumbestandes, wo heute Moorland und Heide sich erstrecken. Gegen Ende dieser Periode erreichten das westliche Spanien und Portugal wie auch das westliche Frankreich einen Höhepunkt der Fruchtbarkeit. Hier nahm die atlantische Megalithkultur ihren Anfang." [18]

Während der Folgezeit, zwischen 4000 und 1400 v. Chr., herrschte die sogenannte sub-boreale Periode. Damals blieb das Wetter warm und war mit Ausnahme einer feuchten Epoche um 2900 v. Chr. relativ trocken. Hochflächen im Nordwesten Europas konnten nach der Rodung als fruchtbares Ackerland Verwendung finden. In die ersten zwei Jahrtausende dieser Periode fallen die Ausbreitung der Megalithkultur und ihre eigentliche Blüte. [19]

Zu den klimatischen Charakteristika dieses Sub-Boreals gehörten auch die anhaltend milden und freundlichen Verhältnisse im atlantischen Raum, über die es bei Tributsch heißt: "Auf den Hebriden, auf den Landzungen der Bretagne und auf Jütland, wo heute niemand in einer luftigen Hütte neben den Megalithen leben möchte, waren die Lebensbedingungen damals ausgezeichnet. Was vor allem erstaunlich ist: Der Himmel war die meiste Zeit blau und der Atlantik mit einer ungewöhnlich glatten Oberfläche geradezu einladend für die Navigation." [20] Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte die Wiederentdeckung und Neubesiedlung [21] der atlantischen Inselwelt und eine kontinuierliche Reisetätigkeit der Megalithiker nach Amerika begonnen haben, die sich durch zahlreiche "nonkonforme" Megalith-Fundstätten in Nordamerika belegen lässt (siehe dazu z.B.: Die 'Stehenden Steine' von Ost-Massachusetts; und: Die steinernen Rätsel von Neuengland). [22]

Abb. 9 Eines der kruden Werkzeuge, die von den prähistorischen Bergleuten von Michigan beim Kupferabbau verwendet wurde. (Foto: S. Braker)

Möglicherweise weisen auch die prähistorischen Kupfer-Bergwerke, die im nordamerikanischen Michigan entdeckt wurden, auf intensive transatlantische Beziehungen während des Sub-Boreals hin. William R. Corliss bemerkt zu diesem rätselhaften Bergbau-Komplex in der 'Neuen Welt': "Etwa 1800 Jahre lang, abrupt um etwa 3000 v. Chr. beginnend, gruben irgendwelche arbeit-samen Völker eine Erz-Menge von etwa 500 000 Tonnen Kupfer aus Michigan's Isle Royale und der Halbinsel Keweenaw. Wer waren diese mysteriösen Bergleute, und was geschah mit all dem Kupfer? Mit Sicherheit wurde es nicht bei den Relikten nordamerikanischer Indianer gefunden. Und wo wurde das Erz geschmolzen?" [23]

Für Schulbuch-Historiker stellen diese Funde höchst ärgerliche Anomalien dar, da sie so gar nicht in ihr liebevoll gepflegtes Bild indigener amerikanischer Kulturen des Neolithikum und der (europäischen) Bronzezeit - die in Amerika "nicht stattgefunden" haben soll - passen wollen. Aber weder der sie bindende paradigmatische Rahmen noch die "Political Correctness' lassen die naheliegende Erklärung zu, dass hier auch "Besucher" von einem anderen Kontinent ihre Hände im Spiel gehabt haben könnten: "Mainstream-Archälogen schreiben all diese immense Arbeit einer [rein imaginären!; d.A.] nordamerikanischen "Kupfer-Kultur" zu - und mit Sicherheit nicht irgendwelchen auf Kupfer versessenen Besuchern von fremden Küsten." [24]

Dabei liegen, wie Corliss feststellt, deutliche Anhaltspunkte für eine solche Auslegung der Evidenzen vor: "Seltsamerweise enthielten nordamerikanische Indianer-Mounds Kupfer-Barren in Form von Tierhäuten. >Reels< genannt, ist ihre Funktion, falls es eine gibt, unbekannt. Die Reels erinnern jedenfalls unheimlich an geformte Kupfer-Barren, wie sie im Handelswesen der europäischen Bronzezeit üblich waren. Ihre eigenartige Form brachte diesen Barren den Namen >Oxhyden< ein. Man hat sie in bronzezeitlichen Schiffs-Wracks gefunden, und man sagt sogar, sie seien auf Wandgemälden in ägyptischen Gräbern abgebildet. Die standardisierte fellähnliche Form mit vier bequemen Griffen war beim Transport und zum stapeln der schweren Barren nützlich." [25]

Ist die beschriebene Ähnlichkeit von amerikanischen 'Reels' und mediterranen 'Oxhyden' bloßer Zufall, oder könnte sie das Ergebnis einer parallel entwickelten Ideal-Lösung für das Problem eines möglichst unkomplizierten Transports von Kupferbarren gewesen sein? Bei Licht besehen bieten beide Vorschläge nur scheinbare Lösungen des Problems an. Das Herbeizitieren eines "Zufalls" lässt sich schon aus grundsätzlichen Erwägungen heraus unschwer als empirisch inakzeptables Schein-Argument entlarven, denn derartige "Zufälle" können durch die Forschung weder bewiesen noch widerlegt werden. Zudem ist zweifellos eine so enorme Vielzahl abweichender Modelle für transportable Kupferbarren mit vier Haltegriffen (für zwei Träger) denk- und konstruierbar, die nach einem derartigen "Zufalls-Prinzip" hätten entstehen können, dass die völlig identische, fellähnliche Formgebung viel zu spezifisch erscheinen, um sich als unabhängige Parallel-Entwicklung erklären zu lassen.

Abb. 10 Ab 1400 v. Chr. begann die sub-atlantische Periode mit ihrer drastischen Verschlechterung des Atlantik-Klimas. Diese Entwicklung muss sich verheerend auf jede transatlantische Reisetätigkeit ausgewirkt haben. (Bild: 'Atlantic Storm' von Dave Hunt)

Der These einer identischen Parallel-Entwicklung solcher Artefakte (auf die Isolationisten unter den Ur- und Früh-Geschichtler in aller Regel fixiert sind) stehen aber auch die vorliegenden Evidenzen bzw. der aktuelle Forschungs-Stand im Wege: Natürlich könnten - rein hypothetisch - auch indigene Amerikaner völlig autonom mit dem Abbau von Kupfer begonnen haben, wobei sich allerdings zwangsläufig zwei Fragen ergeben: 1) Wofür benötigten die Indianer diese ungeheuren Kupfermengen? und 2) Wo ist das massenhaft abgebaute Kupfer verblieben? Corliss stellt dazu lapidar fest: "Zugegeben, es sind viele Kupfer-Artefakte aus nordamerikanischen Mounds ausgegraben worden, aber das ist nur ein winziger Bruchteil des Metalls, das die Minen von Michigan erbracht haben müssen." [26]

Das Ende des nordamerikanischen Kupferbergbaus kam jedenfalls ebenso plötzlich, wie er beinahe zwei Jahrtausende zuvor begonnen hatte und die Aufgabe der gewaltigen Anlagen (ca. 1200 v. Chr.) scheint ziemlich überstürzt erfolgt zu sein: "Fast alle diese unidentifizierten Bergleute ließen ein paar der groben Werkzeuge zurück, die sie verwendeten, um Erzbrocken aus ihren Minen (5000 Minen-Stollen alleine auf Isle Royale) herauszuholen." [27] Der Zeitpunkt dieses überstürzten Abzugs ist jedenfalls in mehrfacher Hinsicht hochinteressant. Zum einen hatten sich die klimatischen Verhältnisse zuvor erneut drastisch zu verändern begonnen, die den Atlantik Jahrtausende lang befahrbar gemacht hatten.

Hören wir dazu noch einmal Tributsch: "Ab 1400 v. Chr. wurde das Atlantikklima merklich kühler, und das Wetter verschlechterte sich drastisch. Diese >sub-atlantische Periode< dauert heute noch an. Der Himmel ist oft verhangen, das Meer stürmisch und oft von aschgrauer oder lehmig schmutziger Farbe." [28] Diese Entwicklung schnitt vermutlich nach und nach nicht nur die vermuteten, alten Reisewege nach Westen - bis hin nach Amerika mit seinen reichen Kupferminen - ab, sondern isolierte zudem auch immer mehr die überlebenden Bewohner der alten (spätglazialen) atlantischen Inselwelt, oder auch spätere Neusiedler.

Ein solcher - schleichend verlaufender - Prozess langsamer Klima-Verschlechterung (den wir grundsätzlich keineswegs in Frage stellen) kann allerdings schwerlich ein Grund für den überhasteten Abbruch der langen und äußerst erfolgreichen Bergbau-Tätigkeit in Michigan gewesen sein, wenn wir voraussetzen, dass die dortigen Mineure oder ihre Auftraggeber tatsächlich aus Europa und/oder Afrika kamen. Dafür müssten schon schlagartige Veränderungen und plötzlich auftretende Probleme die Ursache geliefert haben, die weit über einen bloßen Klimawandel und seine Folgen hinausgingen.


Fortsetzung:

Die Ursprünge der 'Gigantologie' (bb)


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Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: Andrew Collins, Neue Beweise für Atlantis, Scherz Verlag (Bern, München, Wien), 2001, S. 150
  2. Quelle: Diodorus Siculus (Ausgabe Oldfather), Vol. I, Book I, S. 55-77; zitiert nach: Martin Freska, "Das verlorene Atlantis", Klöpfer & Meyer 1997, Seite 87
  3. Quelle: Mary Sutherland, unter http://www.burlingtonnews.net/redhairedrace.html
  4. Quelle: R. Cedric Leonard, nach: Mary Sutherland, unter http://www.burlingtonnews.net/redhairedrace.html
  5. Quelle: ebd.
  6. Quelle: ebd.
  7. Anmerkung: Nachdem wir im Bericht des Marcellus von den 'sieben Inseln' erfahren haben, muss uns die Nennung von sieben wichtigen Atlanter-Städten besonders hellhörig machen!
  8. Quelle: Martin Ebon, "Atlantis - Neue Beweise", Heyne 1978, Kapitel 7: "Was traf Atlantis?"
  9. Quelle: ebd.
  10. Quelle: ebd.
  11. Quelle: Diodorus Siculus (Ausgabe Oldfather), Vol. I, Book I, S. 55-77; zitiert nach und kommentiert von: Martin Freska, "Das verlorene Atlantis", Klöpfer & Meyer 1997, Seite 87
  12. Quelle: Andrew Collins, "Neue Beweise für Atlantis", Scherz, 2001, S. 137
  13. Anmerkung: Maxine Asher weist auf den Webseiten der A.M.R.A. u.a. auf altägyptische Mumien- und Sarkopharg-Funde bei Cadiz hin. Siehe dazu auch: Maxine Asher: Atlantis lag vor Gibraltar)
  14. Quelle: Sushama Londhe, "India and Egypt", aus "A Tribute to Hinduism", vormals online unter: http://www.atributetohinduism.com/India_and_Egypt.htm . Diesen Artikel finden Sie als deutschsprachige Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de unter: "Ägypten und das alte Indus-Empire"
  15. Quelle: Awareness Quest, unter: Research
  16. Anmerkung: Dies gilt natürlich unabhängig davon, ob wir die Erzählungen, die Midas wiederholt mit den "Gehörnten" in Verbindung bringen, lediglich als erfundene Rahmenhandlung betrachten, in welche die Anostida-Episode später integriert wurde, oder ob wir voraussetzen das die beiden Komponenten tatsächlich einen gemeinsamen Ursprung haben, den es noch zu ermitteln gilt.
  17. Red. Anmerkung: Wir dürfen dabei voraussetzen, dass die Initiative dazu von den Indern und nicht von den Ägyptern ausging. Dafür spricht u.a. die Tatsache, dass wir zwar deutliche Hinweise auf indische Handels-Kolonien im Mittelmeer-Raum, aber keine vergleichbaren Spuren der Ägypter auf dem indischen Subkontinent finden. Londhe stellt dazu fest: "Mit dem Anwachsen von Indiens Verbindungen mit dem Westen entstand eine lebhafte Kommunikation auf dem Gebiet des Handels mit der hellenischen Welt und mit Ägypten, und es wird angenommen, dass indische Händler das Land der Pharaonen erreichten. Ein hellenischer Schriftsteller, Agatharchides, der gelehrte Tutor Ptolemäus Soter II., informiert über eine Kolonie von Indern auf einer Insel namens Socotra, nahe bei dem Zugang zum Roten Meer. Socotra würde auf Sanskrit Sukhottara-dvipa (Insel der großen Freude) heißen. Socotra muss als einer von vielen Zwischen-Häfen zwischen Ägypten und Indien fungiert haben." (Quelle: Sushama Londhe, "India and Egypt", vormals online unter http://www.atributetohinduism.com/India_and_Egypt.htm )
  18. Quelle: Helmut Tributsch, "Die gläsernen Türme von Atlantis", Ullstein, 1986, S. 159
  19. Red. Anmerkung: Die Ursprünge der westeuropäisch/afrikanischen Megalith-Kultur reichen allerdings bis weit in die prä-boreale Klima-Periode zurück und frühe Zentren 'neolithischer' Kultur befanden sich selbst erstaunlich weit im Norden, wie z.B. die sensationelle Entdeckung des Sonnen-Observatoriums von Goseck (siehe dazu: 'Stonehenge' in Deutschland: Das Steinzeit-Observatorium von Goseck) belegt, das dort schon vor etwa 7000 Jahren (!) errichtet wurde.
  20. Quelle: Helmut Tributsch, "Die gläsernen Türme von Atlantis", Ullstein, 1986, S. 159
  21. Anmerkung: Wir setzen bei unseren Überlegungen voraus, dass es bereits gegen Ende des Pleistozäns maritime Verbindungen über den Atlantik hinweg gegeben hat, die infolge der katastrophischen Veränderungen am Ende der Eiszeit mit der weitgehenden Vernichtung der beteiligten Kulturen plötzlich abbrachen.
  22. Anmerkung: Spätestens mit der vermuteten Zunahme und Entwicklung der Seefahrt und ihrer Bedeutung für die atlantischen Megalith-Bauer dürfte auch die Wichtigkeit eines oder mehrerer Meeres-Gottheiten für ihre Kultur gestiegen sein. Dies war vermutlich auch der Entstehungs-Zeitraum früher, atlantischer Urformen des späteren Gottes Poseidon/Neptun.
  23. Quelle: William R. Corliss in Science Frontiers, Nr. 90, Nov. / Dez. 1993, online unter: http://www.science-frontiers.com/sf090/sf090a01.htm ; bei Atlantisforschung.de finden Sie diesen Kurz-Artikel als deutschsprachige Erstveröffentlichung unter dem Titel: Gesucht: 500 000 Tonnen Kupfer
  24. Quelle: ebd.
  25. Quelle: ebd.
  26. Quelle: ebd.
  27. Quelle: ebd.
  28. Quelle: Helmut Tributsch, "Die gläsernen Türme von Atlantis", Ullstein, 1986, S. 161


Bild-Quellen

(1) http://www.egiptologia.net/seshat/osiris.jpg (Seite nicht mehr online)

(2) ALLA SCOPERTA DELLE CIVILTA' PERDUTE di LUCA L., unter: http://digilander.libero.it/danko77/egitto/thot.jpg

(3) Science Fronties, unter: Ancient egyptians in the new world?

(4) Sn3nut's Home Page, unter: http://members.cox.net/sn3nut/images/Favorite%20Photos/San%20Miguel%20Valley.jpg

(5) The Voynich Manuscript, unter: http://www.voynich.nu/img/gallery/kircher.jpg

(6) Awareness Quest (Australia), unter: Research

(7) Bildergalerie für langsamere Computer, unter: http://www.aide-directe.ch/images/Bilder%204b%20Galerie%20langsam/Sandsturm-B500M.jpg

(8) http://www.kurtjackson.co.uk/work/priestcove/jackson_06_blue1_300.jpg (Seite nicht mehr online)

(9) Science Fronties, unter: Missing: 500,000 tons of copper

(10) Dave Hunt´s Art Page, unter: Atlantic Storm