Giorgio Valdés

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Forscher und Autorenportrait

von Tony O’Connell

Abb. 1 Der italienische Privatforscher Georgio Valdés bringt Platons Atlantis mit Tartessos in Verbindung, wobei er beide auf Sardinien verortet.

Giorgio Valdés (Abb. 1) ist ein Sarde mit leidenschaftlichem Interesse an der Prähistorie seiner Insel. Vierzig Jahre lang hat er im Bereich der Tourismus-Entwicklung auf Sardinien gearbeitet und vielfach die Ansicht geäußert, dass der Reichtum an altertümlichen Monumenten, wie etwa der Nuraghen, zu diesem Zweck umfassender eingesetzt werden sollte.

Im Jahr 2010 veröffentlichte er ein Papier [1], in dem er Tartessos, Atlantis und Sardinien miteinander in Verbindung brachte. Dieses Papier ist auf Italienisch verfasst, aber sicherlich wert, übersetzt zu werden. Seine Schlussfolgerungen lassen sich am besten in seinen eigenen Worten lesen:

"1. Das Hoheitsgebiet und die Stadt von Tartessos lagen auf Sardinien;

2. Der Fluss Tartessos, der dem Territorium seinen Namen gab, war der Flumendosa mit seinen Quellen, welche die Gennargentu-Berge hinab fließen;

3. Der Palast von Gadeirus, dem Zwillingsbruder des Atlas, befand sich vermutlich auf dem Landstreifen zwischen Arzana, Gairo und Gadoni;

4. Der Palast des Arganthonios, des ersten Königs von Tartessos, befand sich in dem Gebiet zwischen Gadoni und Arzana, südlich des Flusses Tirso und in direkter Nachbarschaft des Berges Arzanadolu (sollte mit der Suche angefangen werden, so sollte sie bei der altertümlichen Siedlung Nuragic Ruinas, an der Grenze zwischen Arzana und Gadoni beginnen).

Aber wenn Tartessos auf Sardinien lag, dann....." [2]


Anmerkungen und Quellen

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Dieser Beitrag von Tony O’Connell (©) wurde in englischsprachiger Original-Fassung erstmals am 15. Dezember 2012 unter dem Titel "Valdés, Giorgio" bei Atlantipedia.ie veröffentlicht. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de im November 2017.

Fußnoten:

  1. Siehe: Giorgio Valdés, "Atlantide e Tartesso tra mito e realtà", 09. September 2010, bei gianfrancopintore (abgerufen: 09. September 2017)
  2. Quelle: ebd.

Bild-Quelle: