Graham Hancock et al.: The Mars Mystery (Literaturhinweis): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Autoren von ''[https://grahamhancock.com/mars-mystery/ The Mars Mystery]'' plädieren eindeutig für die zweite Option, wobei sie, im Gegensatz zu anderen außenseiterischen Forschern, wie [[Tom van Flandern]] oder später [[John E. Brandenburg]], die eine künstlich erzeugte, nukleare Katastrophe für das planetare Desaster des [[Unser marsianisches Erbe|Mars]] voraussetzen, gehen sie von einer natürlichen Ursache aus, mithin von einem besonders gravierenden [[Impakte und Atlantisforschung|Impakt]]-Ereignis.
 
Die Autoren von ''[https://grahamhancock.com/mars-mystery/ The Mars Mystery]'' plädieren eindeutig für die zweite Option, wobei sie, im Gegensatz zu anderen außenseiterischen Forschern, wie [[Tom van Flandern]] oder später [[John E. Brandenburg]], die eine künstlich erzeugte, nukleare Katastrophe für das planetare Desaster des [[Unser marsianisches Erbe|Mars]] voraussetzen, gehen sie von einer natürlichen Ursache aus, mithin von einem besonders gravierenden [[Impakte und Atlantisforschung|Impakt]]-Ereignis.
  
Gemeinsm haben [[Graham Hancock|Hancock]], [[Robert Bauval|Bauval]] und [https://en.wikipedia.org/wiki/John_Grigsby Grigsby] - und hier kommen wir auf den zweiten wesentlichen Punkt zu sprechen, der uns bewegt, ''[https://grahamhancock.com/mars-mystery/ The Mars Mystery]'' bei ''Atlantisforschung.de''  vorzustellen - mit [[Tom van Flandern|van Flandern]] und [[John E. Brandenburg|Brandenburg]] die These, es habe einst auf dem [[Unser marsianisches Erbe|Mars]] vormals eine hochentwickelte Zivilisation existiert - eine Annahme, die übrigens auch (mit unterschiedlichen Schwerpunkt-Setzungen) von anderen nennenswerten Autoren verfochten oder offen diskutiert wurde und wird, wie z.B. [[Mac Tonnies]] (1975-2009) <ref>Siehe: [[Mac Tonnies]], "[https://www.simonandschuster.com/books/After-the-Martian-Apocalypse/Mac-Tonnies/9781416503330 After the Martian Apocalypse]", New York (Simon & Schuster), 2004</ref>, [[Joseph P. Skipper]] <ref>Siehe: [[Joseph P. Skipper]], [http://www.marsanomalyresearch.com/ marsanomalyresearch.com] (abgerufen: 31. Dezember 2019)</ref> und hierzulande [[Gernot L. Geise]] <ref>Siehe: [[Gernot L. Geise]], "[http://efodon.com/html/publik/me/me106mars.htm Planet Mars - voller Rätsel und Widersprüche]", EFODON, 2005 (6. Auflage) ISBN 3-932539-27-3</ref> sowie [[rmh|Roland M. Horn]] <ref>Siehe: [[rmh|Roland M. Horn]], "[https://www.amazon.de/R%C3%A4tselhafter-Mars-Marsgesicht-Roland-Horn/dp/3947002521 Rätselhafter Mars: Marsgesicht reloaded]", NIBE Verlag, Oktober 2017 (mit einem [[Roland M. Horns "Rätselhafter Mars: Marsgesicht reloaded"|Vorwort von Bernhard Beier]])</ref>. Dieser Problemkreis sowie die mit ihm verknüpfte Frage, ob es irgendwelche Zusammenhänge zwischen der vermuteten marsianischen Uralt-Zivilisation und der Entwicklung unserer Spezies bzw. der Menschheitsgeschichte gibt, sind längst zu einem nicht unwesentlichen Gegenstand der [[Alternative Ur- und Frühgeschichtsforschung|alternativen Ur- und Frühgeschichtsforschung]] geworden.  
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Gemeinsm haben [[Graham Hancock|Hancock]], [[Robert Bauval|Bauval]] und [https://en.wikipedia.org/wiki/John_Grigsby Grigsby] - und hier kommen wir auf den zweiten wesentlichen Punkt zu sprechen, der uns bewegt, ''[https://grahamhancock.com/mars-mystery/ The Mars Mystery]'' bei ''Atlantisforschung.de''  vorzustellen - mit [[Tom van Flandern|van Flandern]] und [[John E. Brandenburg|Brandenburg]] die These, es habe einst auf dem [[Unser marsianisches Erbe|Mars]] vormals eine hochentwickelte Zivilisation existiert - eine Annahme, die übrigens auch (mit unterschiedlichen Schwerpunkt-Setzungen) von anderen nennenswerten Autoren verfochten oder offen diskutiert wurde und wird, wie z.B. [[Mac Tonnies]] (1975-2009) <ref>Siehe: [[Mac Tonnies]], "[https://www.simonandschuster.com/books/After-the-Martian-Apocalypse/Mac-Tonnies/9781416503330 After the Martian Apocalypse]", New York (Simon & Schuster), 2004</ref>, [[Joseph P. Skipper]] <ref>Siehe: [[Joseph P. Skipper]], [http://www.marsanomalyresearch.com/ marsanomalyresearch.com] (abgerufen: 31. Dezember 2019)</ref> und hierzulande [[Gernot L. Geise]] <ref>Siehe: [[Gernot L. Geise]], "[http://efodon.com/html/publik/me/me106mars.htm Planet Mars - voller Rätsel und Widersprüche]", EFODON, 2005 (6. Auflage) ISBN 3-932539-27-3</ref> sowie [[rmh|Roland M. Horn]] <ref>Siehe: [[rmh|Roland M. Horn]], "[https://www.amazon.de/Die-R%C3%BCckkehr-zum-Mars-Marsfl%C3%BCge/dp/3750252483/ref=sr_1_fkmr2_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Roland+M.+Horn&qid=1577796776&sr=8-2-fkmr2]", epubli, November 2019 (mit einem [[Roland M. Horns "Rätselhafter Mars: Die Rückkehr zum Mars - Indizien für Marsflüge vor 12.000 Jahren"|Vorwort von Bernhard Beier]])</ref>. Dieser Problemkreis sowie die mit ihm verknüpfte Frage, ob es irgendwelche Zusammenhänge zwischen der vermuteten marsianischen Uralt-Zivilisation und der Entwicklung unserer Spezies bzw. der Menschheitsgeschichte gibt, sind längst zu einem nicht unwesentlichen Gegenstand der [[Alternative Ur- und Frühgeschichtsforschung|alternativen Ur- und Frühgeschichtsforschung]] geworden.  
  
 
'''Redaktionell bearbeiteter Verlagstext zu 'The Mars Mystery''''
 
'''Redaktionell bearbeiteter Verlagstext zu 'The Mars Mystery''''

Version vom 31. Dezember 2019, 13:54 Uhr

"Ein Asteroid verwandelte den Mars von einem üppigen Planeten mit Flüssen und Ozeanen in eine trostlose und eisige Hölle. Ist die Erde zum selben Schicksal verurteilt, oder können wir uns und unseren Planeten vor dem Aussterben schützen?" [1]

Eine redaktionelle Vorbemerkung

Abb. 1 Hier das Front-Cover der gebundenen Ausgabe (USA) von 'The Mars Mystery' aus dem Jahr 1998

(red) Wäre oben zitierte, einleitende Aussage die alleinige Quintessenz von Graham Hancocks Longseller The Mars Mystery (Abb. 1), so hätte dieses Buch, das von ihm gemeinsam mit Robert Bauval und John Grigsby verfasst wurde [2], hier bereits eine Erwähnung verdient. Immerhin ist aus neokatastrophistischer Sicht von enormem Interesse, ob unser planetarer Nachbar, der offenkundig einstmals lebensfreundliche Mars, tatsächlich in fernster Vergangenheit (und über viele Millionen Jahre hinweg) infolge 'schleichender' aktualistischer Prozesse sein heutiges Gesicht erhielt - wie universitäre Fachwissenschaftler behaupten -, oder ob dies rasend schnell geschah, im Rahnen einer oder mehrerer Mega-Katastroph/en, und womöglich erst vor vergleichsweise kurzer Zeit?

Die Autoren von The Mars Mystery plädieren eindeutig für die zweite Option, wobei sie, im Gegensatz zu anderen außenseiterischen Forschern, wie Tom van Flandern oder später John E. Brandenburg, die eine künstlich erzeugte, nukleare Katastrophe für das planetare Desaster des Mars voraussetzen, gehen sie von einer natürlichen Ursache aus, mithin von einem besonders gravierenden Impakt-Ereignis.

Gemeinsm haben Hancock, Bauval und Grigsby - und hier kommen wir auf den zweiten wesentlichen Punkt zu sprechen, der uns bewegt, The Mars Mystery bei Atlantisforschung.de vorzustellen - mit van Flandern und Brandenburg die These, es habe einst auf dem Mars vormals eine hochentwickelte Zivilisation existiert - eine Annahme, die übrigens auch (mit unterschiedlichen Schwerpunkt-Setzungen) von anderen nennenswerten Autoren verfochten oder offen diskutiert wurde und wird, wie z.B. Mac Tonnies (1975-2009) [3], Joseph P. Skipper [4] und hierzulande Gernot L. Geise [5] sowie Roland M. Horn [6]. Dieser Problemkreis sowie die mit ihm verknüpfte Frage, ob es irgendwelche Zusammenhänge zwischen der vermuteten marsianischen Uralt-Zivilisation und der Entwicklung unserer Spezies bzw. der Menschheitsgeschichte gibt, sind längst zu einem nicht unwesentlichen Gegenstand der alternativen Ur- und Frühgeschichtsforschung geworden.

Redaktionell bearbeiteter Verlagstext zu 'The Mars Mystery'

Abb. 2 Veränderten Asteroiden-Einschläge - oder womöglich ein Mega-Impakt - das 'Gesicht' des Mars auf drastische Weise? Eine Frage, der in 'The Mars Mystery' ausführlich nachgegangen wird.

In The Mars Mystery - The Secret Connection Between Earth and the Red Planet [7] behandeln der investigative Autor und Privatforscher Graham Hancock und seine Co-Autoren unser wachsendes Wissen über die Mars-Topographie als eine Art Rosetta-Stein, mit dem wir Geheimnisse entschlüsseln können, die so alt sind wie die menschliche Vorstellungskraft. Sie untersuchen die aktuelle Landschaft des Mars und entdecken Beweise dafür, dass auf dem 'Roten Planeten' einst eine üppige Umwelt aus dichter Atmosphäre und fließenden Gewässern, Seen und Ozeanen existierte. Sie stellen Fragen, die auf sich anhäufenden Evidenzen beruhen und nicht abgetan werden können: Hat der Mars irgendwann höhere Lebensformen beherbergt? Wie könnte die geheime Geschichte des Mars mit der eigenen Vergangenheit und Zukunft der Erde verflochten sein?

In ihrem ebenso fesselnden wie aufschlussreichsten Buch weisen Hancock et al. auf die faszinierende Möglichkeit hin, dass eine alte Mars-Zivilisation über die bemerkenswerten Strukturen, die sie hinterlassen hat, mit uns kommuniziert. Megalithen an den ausgetrockneten Ufern Cydonias, einem ehemaligen Marsozean, spiegeln die geometrischen Gepflogenheiten der Pyramiden in der ägyptischen Nekropole von Gizeh wider. Besonders verblüffend ist eine Sphinx-ähnliche Struktur, die ein Gesicht mit unterscheidbarem Diadem, Zähnen, Mund und ägyptischem Kopfschmuck zeigt. Könnte es eine Verbindung zwischen den Strukturen Ägyptens und jenen des Mars geben?

Doch so faszinierend die Entdeckung der Cydonianer auch für unvoreingenommene Forscher auf der ganzen Welt ist, scheut die NASA weiterhin vor einem genaueren Blick auf die brisanten marsianischen Stätten zurück und hat frühere Fotos und Studien mit einem Gespinst aus Zweideutigkeiten verschleiert. In The Mars Mystery argumentieren Hancock und seine Kollegen nachdrücklich, dass die NASA durch eine anhaltende Mentalität des Kalten Krieges und die Befürchtung motiviert ist, dass Beweise für die Existenz von Außerirdischen destabilisierende politische, wirtschaftliche und soziale Konsequenzen haben werden. Mit der Erforschung der Spuren der Mars-Zivilisation und der kosmischen Katastrophe, die möglicherweise ihr Ende herbeigeführt hat, erleuchtet The Mars Mystery zum einen unsere ferne Vergangenheit, stellt aber auch eine Mahnung dar, über unser ultimatives Schicksal nachzudenken, solange wir noch Zeit haben. [8]



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Verlagstext zur Taschenbuch-Ausgabe von "The Mars Mystery: The Secret Connection Between Earth and the Red Planet", Broadway Books, 7. Juni 1999 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Siehe: "The Mars Mystery (1999) by Graham Hancock, Robert Bauval & John Grigsby", bei grahamhancock.com (abgerufen: 30. Dezember 2019)
  3. Siehe: Mac Tonnies, "After the Martian Apocalypse", New York (Simon & Schuster), 2004
  4. Siehe: Joseph P. Skipper, marsanomalyresearch.com (abgerufen: 31. Dezember 2019)
  5. Siehe: Gernot L. Geise, "Planet Mars - voller Rätsel und Widersprüche", EFODON, 2005 (6. Auflage) ISBN 3-932539-27-3
  6. Siehe: Roland M. Horn, "[1]", epubli, November 2019 (mit einem Vorwort von Bernhard Beier)
  7. Red. Anmerkung: Erstveröffentlichung des Buches in den USA: "Mars mystery : the secret connection between Earth and the Red Planet", New York (Crown), 1998; in Großbritannien mit anderem Untertitel: "The Mars Mystery: A Tale of the End of Two Worlds", London (Michael Joseph), 1998, ISBN 0-7181-4314-0; Ausgabe in Kanada: "The Mars mystery : the secret connection between earth and the red planet", Toronto (Seal Books), 1998; US-Neuauflage als e-Book, Crown, 2010
  8. Quelle: Amazon.com, unter: "The Mars Mystery: The Secret Connection Between Earth and the Red Planet - 1st Edition" (abgerufen: 31. Dezember 2019; Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Crown Publishing Group /Bild-Archiv Atlantisforschung.de
2) Mac Tonnies, The Cydonian Imperative