Henriette Mertz

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Zur Person

(bb) Die, im Jahr 1898 geborene, amerikanische Juristin und Alternativ-Historikerin Dr. h.c. Henriette Mertz (Abb. 1) aus Chicago war von Beruf Patent-Anwältin. [1] Ihr Jura-Studium absolvierte sie in ihrer Heimatstadt an der John Marshall Law School, wo sie die wissenschaftlichen Grade eines Bachelor of Law und Master of Patent Law erwarb. 1948 wurde ihr vom Western College for Women, Oxford (Ohio), in Annerkennung ihrer Leistungen im Bereich des Völkerrechts (International Law) die Ehrendoktor-Würde zuerkannt. Sie war Mitglied der Society of Woman Geographers (SWG), deren National Executive Board sie zeitweilig angehörte. Außerdem war sie eine der Gründerinnen des ursprünglichen Board of Directors der Mexikanischen Handelskammer von Illinois (damals: Mexican Chamber of Commerce of Illinois).[2]

Abb. 1 Henriette Mertz (1898-1985) zählt zu den besonders faszinierenden Persönlichkeiten der nonkonformistischen bzw. alternativen, devianten Vergangenheits-Forschung des 20. Jahrhunderts. Vom Verdikt des Wissenschafts-Establishments ließ diese Frau sich auch nicht im Geringsten einschüchtern!

Berufsbedingt, aber auch von Forschungsdrang und vermutlich einiger Abenteuerlust getrieben, unternahm Henriette Mertz zahlreiche Reisen nach Europa und Lateinameria. Drei mal war sie z.B. als Repräsentantin der US-Juristenvereinigung American Bar Association auf Konferenzen der Inter-American Bar Association vertreten. Zudem unternahm sie vierzehn Fahrten nach Mexiko und Südamerika, darunter 1940 eine Forschungs-Expedition zum Amazonas, die sie in seinem Quellgebiet begann: "Nachdem sie die Kordilleren der Hoch-Anden zu Fuß innerhalb von fünf Tagen überquert hatte, fuhr sie deren östlichen Ausläufer auf einem Balsa-Floß hinab, und befuhr mittels Einbaum und Fluss-Schiff den Amazonas in seiner gesamten Länge, bis hin zu seiner Mündung." [3]

Während des II. Weltkriegs diente H. Mertz im Rang eines Leutnants [4] in der United States Naval Reserve, für die sie ihren aktiven Dienst als Assistentin für Sonderaufgaben (Special Assistant) beim Advisor für Patent-Fragen im Office of Scientific Research and Development verrichtete. [5] Außerdem arbeitete sie offenbar als 'Code-Knackerin' für den Kryptographischen Dienst der US-Regierung [6], und angeblich soll sie auch am 'Manhattan-Projekt' beteiligt gewesen sein. [7]

Später frönte Henriette Mertz als Autorin vor allem ihrer persönlichen Leidenschaft, der Erforschung prä- und protohistorischer Rätsel, wozu sie - hauptsächlich in den 1960er und 1970er Jahren - eine Reihe von Sachbüchern veröffentlichte, welche sie als überzeugte Diffusionistin und in atlantologischer Hinsicht als Anhängerin der Historizitäts-These ausweisen. Dabei stellte sie sich so konsequent und unerschrocken gegen alle möglichen herrschenden Lehrmeinungen schulwissenschaftlicher Provenienz, dass sie sich im angelsächsischen Sprachraum schließlich, wie Tony O’Connell es formuliert, einen Ruf als "Serien-Häretikerin" (orig.: "serial heretic"; bb) und eine gewisse Popularität erwarb. Hierzulande ist das Werk von Henriette Mertz, die 1985 im Alter von 89 Jahren verstarb, dagegen weitgehend unbeachtet geblieben.


Henriette Mertz als Diffusionistin

Abb. 2 In ihrem Werk 'Pale Ink' - erstmals 1953 im Selbstverlag erschienen - postulierte Henriette Mertz frühe chinesische Seereisen nach Amerika. (Bild: Cover der späteren Verlags-Ausgabe von 1972)

Als De-facto-Anhängerin des ethnologischen Konzepts der kulturellen Diffusion [8] war Henriette Mertz davon überzeugt, dass die alten (Hoch-)Kulturen der Welt miteinander in Kontakt standen [9], und dass maritime, transkontinentale Seefahrt keineswegs erst von den Europäern des 'Zeitalters der Entdeckungen' entwickelt und praktiziert wurde.

Insbesondere in Bezug auf das präkolumbische Amerika widersprach sie vehement dem, unter universitären Ethnologen und Altamerikanisten damals wie heute prädominanten, Paradigma des 'Isolationismus', dem zufolge sich die Kulturen des amerikanischen Doppelkontinents ohne jegliche Berührung durch fremde Einflüsse entwickelt haben sollen. Dazu heißt es bei O’Connell: "Mertz erkannte, dass das Alte Amerika Gastgeber für Besucher, oder sogar Residenten, sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen war." [10]

Bereits 1953 hatte sie in ihrem Buch 'Pale Ink' (Abb. 2) - dessen Erstausgabe sie im Selbstverlag herausgeben musste, da sie zunächst keinen Verleger fand - die These formuliert, dass es sich bei zwei alten Berichten über chinesische Reisen zu einem geheimnisvollen Land namens 'Fusang' tatsächlich um die Beschreibungen von Fahrten nach Amerika handele. Einer dieser historischen Berichte findet sich im Shan Hai Jing (Mertz datierte dieses Werk auf 2250 v.Chr.); ein zweiter, weitaus jüngerer, wurde von einem buddhistischen Missionar namens Hui Shen im Jahr 499 n. Chr. verfasst. Als Stützungs-Evidenzen für ihre These betrachtete Mertz vermutlich chinesische Inschriften, die am Milk River im südlichen Alberta (Kanada) entdeckt wurden. [11]

Abb. 3 Das Cover der aktuellen Neuauflage von 'Gods from the Far East' bei Forgotten Books, die auch online frei abrufbar ist.

David Hatcher Childress zufolge, interpretierte Mertz den Namen Fusang als chinesischen Ausdruck für "Tannenbäume". Die Bezeichnung 'Land der Tannenbäume' sei, wie sie vermutete, eine Anspielung auf die Tannenwälder Britisch Kolumbiens. [12] In ihrem zweiten Buch zu diesem Thema, "Gods from the Far East: How the Chinese Discovered America" (1953) (Abb. 3) schrieb sie jedenfalls etwas ganz anderes, nämlich, "dass die Pflanze >Fu-sang< >Mais< war, und das Land >Fu-sang< war Mexiko" [13] - eine höchst realistisch wirkende Einschätzung angesichts der sich inzwischen anhäufenden Funde chinesischer Artefakte, die von den Pazifikküsten Oregons, Kalifoniens und auf der Baja California, über Michoacan und Guerrero, in Mittelamerika, bis hin nach Venezuela, Peru und Ecuador entdeckt wurden. [14]

Weitaus gewagter erscheint dagegen - sofern wir darauf vertrauen dürfen, dass Hatcher Childress ihre Aussagen korrekt wiedergibt - H. Mertz´ Vorschlag, bei Quetzalcoatl habe es sich um niemand anderen als den vergöttlichten, reisenden Mönch Hui Shen gehandelt, jenen buddhistischen Wanderprediger des 5. Jahrhunderts n.d.Z., der über Fusang berichtete. Was dies betrifft, ist es kein Wunder, dass schulwissenschaftliche Forscher angesichts solcher Identifikationen kopfschüttelnd oder auch erheitert reagierten. So erlärte etwa Joseph Needham 1971 in einer Fußnote, "die [von ihr] vorgeschlagenen Identitäten erfordern im Allgemeinen eine heroische Aussetzung des Zweifels". [15]

Abb. 4 Charles Godfrey Leland (1824-1903)

Allerdings sollte man sich davor hüten, Henriette Mertz somit vorschnell als unqualifizierte Dilettantin abzutun, denn wie die Lektüre von "Gods from the Far East" zeigt, war sie in der Tat eine profunde Kennerin der Materie, die umfangreiche Studien vorweisen konnte. Vielmehr spricht aus Äußerungen wie der oben zitierten nicht zuletzt auch die akademische Überheblicheit vieler Vertreter jener isolationistischen Lehrmeinung zur präkolumbischen Geschichte Amerikas, die wir bereits erwähnt haben. Schließlich war Mertz keineswegs die 'Erfinderin' der These früher chinesischer Reisen dorthin. Diese Annahme wurde (in englischer Sprache) erstmals 1875 von Charles Godfrey Leland (Abb. 4) vertreten [16], und galt zu Mertz´ Zeiten unter Fachwissenschaftlern bereits als obsolet und "längst widerlegt" (eine zumeist höchst dubiose Akteurs-Floskel, die in der Regel lediglich besagt, dass der wissenschaftliche Mainstream sich - aus welchen Gründen auch immer - auf eine andere Lehrmeinung verständigt hat).

Leider gehört es - wie zu sehen auch im Fall von Henriette Mertz - zu den charakteristischen 'Unarten' schulwissenschaftlichen Umgangs mit devianten Positionen, deren Verfechter (bis hin zur Lächerlich-Machung) in ein möglichst schlechtes Licht zu setzen, um die eigene fachliche Meinung aufzuwerten. [17] An der Disussionswürdigeit oder Berechtigung derart unliebsamer Hypothesen und Theorien ändert dies gegebenenfalls freilich nichts. Wie gesagt: auch in der Zeit nach H. Mertz´ Schaffensperiode wurden weitere Indizien und Evidenzen für die durch sie popularisierte Annahme chinesischer Seereisen zum präkolumbischen Amerika erbracht, z.B. die wiederholten Funde vermutlich altchinesischer Stein-Anker in den Gewässern vor der Küste Kaliforniens. [18] Aber auch diese haben, abgesehen von wenigen bemerkenswerten Ausnahmen [19], der fast einhelligen Ablehnung durch die Wissenschafts-Orthodoxie keinen Abbruch getan.

Das selbe lässt sich auch über die von Henriette Mertz wiederholt behandelten transatlantischen Visiten früher Europäer in Nordamerika [20] sagen, die noch heute ein schulwissenschaftliches 'No go'-Thema darstellen, obwohl man sich im akademischen 'Elfenbeinturm' inzwischen zumindest 'unter Schmerzen' mit der Tatsache abgefunden hat, dass bereits um 1000 n.d.Z. der Isländer Leif Eriksson und andere Nordleute das amerikanische Festland betreten haben. [21]

Abb. 5 Die Bay of Fundy im heutigen Kanada. Nach H. Mertz jener Ort, wo der Held Odysseus gegen die beiden 'Monster' Scylla und Charybdis bestehen musste.

Henriette Mertz war sich jedenfalls sicher, dass auch Leif Eriksson keineswegs der erste 'Europäer' war, der seinen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt hat, sondern dass es schon in der späten Bronzezeit [22] solche Besuche gegeben habe. In einem Artikel aus dem Jahr 1961 [23] sowie in ihrem, 1964 erschienenen, Buch "The Wine Dark Sea" (eine deskriptive Phrase, die erstmals in den Werken Homers Verwendung fand), lieferte H. Mertz z.B. eine revolutionäre Neuinterpretation der Odyssee als Atlantikfahrt. Sie kam dort zu dem Schluss, dass ein historisches Vorbild für Homers Helden Odysseus nicht nur den mediterranen Westen durchquert habe, sondern darüber hinaus durch die die Straße von Gibraltar ("Säulen des Herakles") und über den Atlantik hinweg - mit Aufenthalten auf den Inseln der Kirke (Madeira) und Calypso (eine der Azoreninseln) nach Nordamerika gelangt sei.[24]

Dort habe es die proto-hellenischen 'Globetrotter' in die kanadische Fundy-Bucht (engl.: Bay of Fundy) (Abb. 5) verschlagen. Diese, durch ihre massiven Tiden und Strömungen unter Seeleuten berüchtigten Bucht bei der Halbinsel Nova Scotia identifizierte Mertz als jenen Ort, wo die Gefährten in der Odyssee von den 'Monstern' Skylla und Charybdis attackiert werden, welche ihr Schiff zu zerschmettern und 'mit Mann und Maus' in die Tiefe zu ziehen versuchen; nach Henriette Mertz eine typische Mythisierung von Naturgewalten. [25] Wie die Odyssee interpretiert sie auch die sagenhaften Fahrt der Argonauten unter Iason als transatlantische Reise. Diese seien an die Ostküste Südamerikas gelangt, an welcher sie bis zur Amazonas-Mündung entlang fuhren, und dann weiter zum Rio de la Plata. Von dort gelangten Iason und seine Mannschaft, H. Mertz zufolge, auf den bolivianischen Altiplano und nach Tiahuanaco, wo sie das Goldene Vlies fanden.[26]

Den meisten Mainstrem-Historikern, Klassischen Philologen und Archäologen - von den Altamerikanisten ganz zu schweigen - war derartige 'Häresie' wohl nicht einmal eine spöttische Fußnote wert, aber immerhin fand sich eine Reihe durchaus respektabler Außenseiter-Forscher, die diesbezüglich gewissermaßen in Mertz´ Fusstapfen traten. So erklärte z.B. 1973 James Bailey in seinem Buch The God-Kings and the Titans ebenfalls, dass es sich bei der Odyssee um die Überlieferung einer transatlantischen Seereise handele. 1992 propagierte Dr. Enrico Mattievich die Annahme, bereits die Alten Griechen hätten Amerika entdeckt. [27] Mattievich, ein in Italien geborener, peruanischer Physikprofessor (emeritus) der Universidad Nacional Mayor de San Marcos, Lima, stellte die Hypothese auf, dass Odysseus´ Reise in die Unterwelt den Fürsten von Ithaka tatsächlich nach Südamerika geführt habe; der Fluss Acheron sei identisch mit dem Amazonas. Die in der Odyssee geschilderte Zusammenkunft des Helden mit den 'Totengeistern' habe am Zusammenfluss des Rio Santiago und des Rio Marañón stattgefunden. [28] Im deutschsprachigen Raum hat die Wiener Ethnologin und Philosophin Dr. Christine Pellech das 'homerische Erbe' der Henriette Mertz angetreten. Seit etwa drei Jahrzehnten verficht sie ebenso kompetent wie engagiert die These der Amerikafahrt des Odysseus und die, Mertz´ Annahmen erweiternde, Vorstellung, bei der Odyssee handele es sich um Schilderungen einer Weltumseglung. [29]

Abb. 6 Mit 'The Mystic Symbol' legte H. Mertz eine hoch interessante Untersuchung der so genannten 'Michigan-Tafeln' vor, die sie als Relikte frühchristlicher Flüchtlinge aus der 'Alten Welt' einstufte.

Wie später auch Christine Pellech, war bereits Henriette Mertz von einer gewissen Kontinuität transatlantischer Amerikafahren überzeugt, die erst vergleichsweise spät - mit dem Beginn des 'Dunklen Mittelalters' [30] - unterbrochen wurde. In ihrem erstmals 1986 erschienenen Buch The mystic symbol: mark of the Michigan mound builders (Abb. 6) befasste sie sich mit einer dieser putativen, späten Reisen und lieferte massive Argumente dafür, dass eine, womöglich nicht geringe, Anzahl Frühchristen nach Nordamerika flüchtete, um den Verfolgungen ihrer Glaubensgemeinschaft im Römischen Reich zu entkommen. [31]

Ausgangspunkt ihrer bemerkenswerten Untersuchung, in der sie als versierte 'Code-Knackerin' insbesondere auch ihre kryptographischen bzw. kryptoanalytischen Kompetenzen einsetzen konnte, waren in diesem Fall die so genannten 'Michigan-Tafeln'. Bei diesen Objekten - die Schätzungen über ihre Zahl schwanken zwischen 10.000 und 30.000 - , die zumeist aus Ton, Kupfer oder Schiefer bestehen, handelt es sich um höchst unstrittenes Fundgut aus dem späten 19. Jahrhundert, das im Verlauf der Urbarmachung weiter Landstriche - vor allem im Gebiet des US-Bundesstaates Michigan - in so genannten 'Mounds' (Grabhügeln) [32] entdeckt wurde. Das Besondere an diesen mysteriösen Artefakten, die schwerpunktmäßig in Michigan, aber z.T. auch in Illinois und Kanada gefunden wurden, waren die äußerst eigenartigen Inschriften, Bilder und Symbole (Abb. 7), die der größte Teil von ihnen aufwies, und mit welchen zunächst kaum einer der Finder etwas anzufangen wusste.

Diese Objekte, die vereinzelt auch eindeutig christliche Motive abbildeten, waren schon bald nach ihrer Entdeckung samt und sonders als 'Fälschungen' eingestuft worden; allerdings vor allem deshalb, weil man sich in der 'Welt der Wissennschaft' zu dieser Zeit bereits auf eine 'rein indianische' Prähistorie Amerikas festgelegt hatte. Die Möglicheit, dass die Kulturen der Alten Moundbauer auch von Nicht-Amerikanern beeinflusst worden sein könnten, schloss man aufgrund des bereits oben angesprochenen isolationistischen Paradigmas rigoros aus - und da nun einmal nicht sein kann, was nicht sein darf, musste es sich somit zwangsläufig auch bei den 'Michigan-Tafeln' um Fälschungen handeln. Allerdings teilte durchaus nicht jeder diese Meinung, und so wurde Henriette Mertz im November 1953 von Claude Stone, einem Richter aus Peoria, Illinois, der starke Zweifel an der Fälschungs-These hatte, gebeten, sich der Sache anzunehmen. In seinem Auftrag nahm sie einige der Objekte, bzw. die Inschriften darauf, gründlich 'unter die Lupe', um gegebenenfalls deren Autentizität unter Beweis stellen zu können. [33]

Abb.7 Eine der 'Michigan-Tafeln', die Henriette Mertz untersuchte. (Foto: The Ancient American)

Bei Chad Stuemke heißt es dazu: "Die erste und offensichtlichste von ihr gemachte Beobachtung war, dass jedes dieser Relikte ein aus drei Charakteren bestehendes Symbol zu tragen schien, das >Mystische Symbol<. Sie postulierte, dass dieses Symbol aus drei Schriftzeichen dem griechischen Symbol IHS (für Jesus) sehr ähnlich sein schien, welches um 312 n. Chr. herum in Erscheinung trat. [...] Die Tafeln ließen sich außerdem einordnen in solche, die mit Schriftzeichen versehen waren, Tafeln, die Schriftzeichen und Bilder trugen, sowie solche, die abgesehen von wenigen Wörtern nur Abbildungen aufwiesen. Weiterhin war sie in der Lage, jene Relikte, die sowohl mit Schrift als auch mit Bildern versehen waren, in drei zusätzliche Gruppen zu untergliedern: biblische Inhalte, Schlachtszenen und kalendarische Aufzeichnungen. Bei ihrer Analyse bemerkte Henriette fast unverzüglich etwas, das anderen entgangen war. Sie sagte: >Insbesondere eine Sache stach hervor, nämlich dass, auch wenn die Lettern eine Mixtur [aus verschiedenen Alphabeten [34]] sein mögen, diese Mixtur selber konsistent [und] uniform erscheint<.[35]

Bei ihren weiteren Untersuchungen entdeckte Frau Mertz, dass Symmetrie und Linienführung der Gravuren deutlich machten: Wer auch immer sie ausgeführt hatte, musste mit der oder den Sprache/n bzw. Schriftzeichen ausgesprochen vertraut gewesen sein, die dort verwendet wurden. Die Gravuren waren nämlich fließend und ohne pausierend abzusetzen durchgeführt worden, wie es bei einer Kopie fremder Glyphen anzunehmen wäre. Sie schrieb: “Die Analyse, so [durchgeführt], dass sie für jeden ordentlichen Gerichtshof akzeptabel wäre, zeigte, dass die Schrift nicht gefälscht worden war." Darüber hinaus konnte Mertz auch die Annahme widerlegen, sie seinen von lediglich ein oder zwei Personen angefertigt worden: "Jede Tafel war von unterschiedlicher Hand beschriftet worden, und keine zwei Tafeln wiesen Charakteristika ein und derselben Handschrift auf.[36]

Jedenfalls änderten weder die Expertise der missliebigen 'Serien-Häretikerin' Mertz, noch die später durch Dr. Charles Pitt, einen Metallurgen der University of Utah, durchgeführte Analyse des Kupfers eines der Specimen, deren Ergebnis deutlich für seine Authenzität sprach [37], etwas daran, dass die 'Michigan-Tafeln' in der universitären 'Fachwelt' sowie in szientistischen und 'pseudoskeptischen' Publikationen nach wie vor ohne Wenn und Aber als 'Fälschungen' bezeichnet werden. [38] Viele dieser Objekte sind seither verschollen und für die Forschung wohl unwiederbringlich verloren. Eine erkleckliche Anzahl befindet sich allerdings noch heute im Michigan Historical Museum, Lansing, sowie im Besitz mehrerer Privat-Sammler.


Henriette Mertz und das Atlantis-Problem

Abb. 8 Die 'Insel Atlantis' umfasste nach Henriette Mertz jenes kontinentale nordamerikanische Landgebiet, das von den Flüssen Mississippi, Ohio und Potomac sowie sowohl von der Atlantiküste als auch dem Golf von Yucatan umschlossen wird.

Angesichts von Henriette Mertz Annahmen zu präkolumbischen, transatlantischen Kontakten zwischen Menschen aus Europa und Amerika, kann es kaum erstaunen, dass sie auch Platons Atlantis in der gar nicht so 'Neuen Welt' verortete. Allerdings gehört sie zu den vergleichsweise wenigen ForscherInnen, die es nicht in Süd- oder Mittelamerika lokalisiert haben, sondern explizit im Norden des Doppelkontinents - im vorliegenden Fall konkret: im Südosten der heutigen USA. (Abb. 8)

Dazu liefert sie 1976 in ihrem Buch "Atlantis, dwelling place of the gods", wie Tony O’Connell notiert "auch eine Karte von Atlantis, welche das Land umfasst, das von den Flüssen Mississippi, Ohio und Potomac sowie vom Atlantik umfasst wird, was sie uns als ‘Insel’ von Atlantis präsentiert. Zur Stützung diesr [Interpretations-]Möglichkeit legt sie einfallsreich nahe, dass Plato den Begriff ‘Meer’ im Sinne von etwas verwendete, das mit Schiffen befahrbar ist [orig: "being navigable"; d.Ü.], und es somit auch auf Flüsse anwendbar sei." [39]

Nun mag Henriette Mertz´ Interpretation der Verwendung des altgriechischen Begriffs νῆσος (nē̂sos, d.h. üblicherweise: Insel) für Atlantis durch Platon (Abb. 9) zwar 'exotisch' erscheinen, aber eine Erfindung, wie O’Connell nahelegt, ist diese Auslegung sicher nicht, denn auch andere Atlantisforscher haben - zu Recht oder auch zu Unrecht - ähnliche Schlüsse gezogen. [40] Immerhin erscheint es zunächst in der Tat so, dass sie ihr Atlantismodell vor allem auf Grundlage höchst interpretationsbedürftiger - und entsprechend unsicherer - Basisdaten entwickelt hat, wie der Legende von Antillia und den 'Sieben Städten' sowie der dazu passenden Abbildung auf einer frühen Weltkarte von Andrea Bianco aus dem Jahr 1436. [41]

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Abb. 9 Platons Bericht über Atlantis legte Henriette Mertz ebenso unkonventionell aus, wie sie auch in Bezug auf andere große Rätsel der Vergangenheit vorging.

So kommt auch David Hatcher Childress (mithin als Forscher selber ein Nonkonformist 'reinsten Wassers') bezüglich "Atlantis: Dwelling Place of the Gods" zu dem Schluss: "Es ist ein fascinierendes und wohldurchdachtes Buch, doch Mertz verlässt sich zu sehr auf Andrea Biancos Karte von 1436 n. Chr. was die Atlantik-Insel Antilla als Beweis einschließt. Sie zeigt eine Ähnlicheit zwischenen der Karte von Antilla mit >Atlantis< auf, soweit es sie [und ihre Theorie| bb] betrifft, sowie den östlichen Teil von Nordamerika, wobei sie den Mississippi als westliches Gestade dieser >Insel< verwendet. Es ist eine Theorie, über die nachzudenken Spaß macht, doch sie lässt sich leicht ausmustern anhand Platos Daten, seinem Statement, das Atlantis tatsächlich im Ozean versunken sei, und dem Faktum, dass Andrea Biancos Karte von 1436, welche Antilla abbildet, damit höchst wahrscheinlich Kuba oder Hispaniola darstellt." [42]

Ob sich die Ergebnisse von Henriette Mertz´ unkonventioneller Exegese des Atlantisberichts jedoch wirklich so leicht "ausmustern" lassen, wie Hatcher Childress meint, kann hier letztlich nicht geklärt werden, da dem Verfasser dieses Beitrags ihr Atlantis-Buch noch nicht vorliegt. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass Mertz das Altgriechische gut beherrschte - sie lieferte offenbar mehrere Beiträge für eine Griechisch-Enzyklopädie [43] - und auch in dieser Hinsicht keineswegs dilettierte. Sofern Mertz zudem in ihrer atlantologischen Studie ähnlich systematisch und akribisch vorgegangen ist, wie es in ihren online zugänglichen Arbeiten der Fall ist (zu denen "Atlantis: Dwelling Place of the Gods" leider nicht zählt), so dürfte es sich selbst dann lohnen, ihre Atlantis-Studie gründlich auszuwerten, wenn man ihr ganz und garnicht nicht folgen will, was ihre Lokalisierung des Atlanter-Reiches betrifft.

Außerdem möchte der Verfasser abschließend noch eines betonen: Henriette Mertz und ihr Werk stellen ein nachdrückliches Beispiel dafür dar, dass diffusionistische und atlantologische Studien bzw. Forschungen keineswegs "Native Americans ihres kulturellen Erbes berauben" [44], wie ihre Gegner behaupten, sondern, wie in ihrem Fall, gerade "wegen ihres intensiven Interesses und ihrer Zuneigung für die Indianer, von denen viele enge Freunde von ihr sind, sowie aufgrund ihres Wunsches unternommen wurde[n], ihnen bei der Auflösung einiger der Mysterien behilflich zu sein, die ihre frühe Kultur umgeben." [45]


Literatur von H. Mertz

  • 1953, 1972, 2008 - Pale Ink: Two Ancient Records of Chinese Exploration in America. Swallow Press, ISBN 0-8040-0599-0.
  • 1953/1974 - Gods from the Far East: How the Chinese Discovered America. Seattle, Washington: Ballantine Books, ISBN 0-345-23964-4
  • 1957 - The Nephtali: One Lost Tribe, ASIN: B0007EYTXS.
  • 1964 - The Wine Dark Sea: Homer's Heroic Epic of the North Atlantic, ASIN: B0006CHG68.
  • 1976 - Atlantis: Dwelling Place of the Gods, ISBN 0-9600952-3-3.
  • 1986 - The Mystic Symbol: Mark of the Michigan Mound Builders. Global Books, ISBN 0-9617235-0-5.
  • 2008 - Pagan Prayers, BiblioBazaar, February 25, 2008, ISBN: 1437519504



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Anmerkungen und Quellen

Vorwiegend verwendetes Material:


Einzelnachweise und Hinweise:

  1. Quellen: Tony O’Connell, Mertz, Henriette, in: Atlantipedia.ie; sowie: Henriette Mertz, bei: Wikipedia - The Free Encyclopedia (beide abgerufen: 18.09.2012)
  2. Quelle: Author Biograpy (Biographie der Autorin Henriette Mertz), in: Pale Ink: Two Ancient Records of Chinese Exploration in America (1953); bei: sacred-texts.com (abgerufen: 19.09.2012)
  3. Quelle: ebd.
  4. Anmerkung: Nach einer anderen Quelle stand sie im Rang eines Lieutenant Commanders. Siehe: Ken Moore, "From Michigan's Mysterious Tablets", in: The Ancient American, Issue #9, 1995; nach: Ancient Michigan Tablets Compiled by Glen W. Chapman, September 2000 (From Various Sources ), S. 7 (PDF-Datei, 1,18 MB; abgerufen: 21.09.2012)
  5. Quelle: Author Biograpy (Wie in Fußnote 2 ausgewiesen)
  6. Quelle: Tony O’Connell, Mertz, Henriette, in: Atlantipedia.ie (abgerufen: 22.09.2012)
  7. Siehe: Chad Stuemke, "The Michigan Relics", bei: MICHIGAN´S OTHERSIDE - EXPLORING THE STRANGE & UNUSUAL IN THE GREAT LAKES STATE (abgerufen: 19.09.2012)
  8. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de den Beitrag: "Stichwort: Diffusionismus" (bb)
  9. Siehe zu dieser Prämisse auch: "Die alten Hochkulturen standen in Kontakt!" (Dr. Horst Friedrich)
  10. Quelle: Tony O’Connell, Mertz, Henriette, in: Atlantipedia.ie (abgerufen: 18.09.2012)
  11. Red. Anmerkung: Weitere Piktogramme vermutlich chinesischen Ursprungs beefinden sich in Arizona, südlich von Sedona. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Chinesisch/tibetanische Piktographie in Arizona?" (red) --- Zu einem anderen, flankierenden Fund in Arizona (im Lyman Lake State Park) siehe extern: John A. Ruskamp, Jr., Ed.D., "Found: An Ancient Chinese Ideograph Integrated Into Native American Rock Writing", 2009 (PDF-Datei, 569,11 KB)
  12. Siehe: David Hatcher Childress, "Lost Cities of North & Central America", Adventures Unlimited Press, 1992 (ISBN 0-932813-09-7S), S. 565
  13. Quelle: Henriette Mertz, "Gods from the Far East: How the Chinese Discovered America", 1975 S. 135 (zit. nach der Online-Ausgabe von Forgotten Books; Übersetzunng ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  14. Siehe: Michael Janicot, "Rethinking History - Did the Chinese discover America?", Januar 2004 (abgerufen: 20.09.2012)
  15. Siehe: Joseph Needham, Ling Wang u. Gwei-Djen, "Science and civilisation in China", Vol. 4, Physics and physical technology; Pt. 3: Civil engineering and nautics. Cambridge University Press, 1971, S. 540–542. ISBN 978-0-521-07060-7. ;Im engischsprrachigen Original heißt es: "...the proposed identities in general require a heroic suspension of disbelief".
  16. Siehe: Charles Godfrey Leland, "Fusang or the Discovery of America by Chinese Buddhist Priests in the Fifth Century", 1875
  17. Anmerkung: Um Missverständnissen vorzubeugen, sei dazu ausdrücklich angemerkt, dass sich obige Feststellung keineswegs nur auf das Verhalten gegenüber (zumeist) außeruniversitären Forschern aus dem nonkonformistischen Bezirk der 'Grenzwissenschaften' bezieht. Derartige 'Umgangsformen' sind auch innerhalb der so genannten scientific community durchaus üblich.
  18. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de z.B.: "Reisen nach 'Fusang' - Chinesen im präkolumbischen Amerika?" (bb)
  19. Anmerkung: In Deutschland wird die These früher chinesische Fahrten nach Amerika z.B. von der Ethnologin und Sinologin Dr. Josefine Huppertz (ebenfalls eine bekennende Diffusionistin) vertreten. Im angelsächsischen Raum fachte übrigens 2003 der pensionierte britische Marineoffizier Gavin Menzies mit seinem Buch "1421: The Year China Discovered America" auch eine öffentliche Diskussion in Sachen präkolumbische chinesische Entdeckungsfahrten an. Darin postuliert er, dass Amerika und andere Erdteile zwischen 1421 und 1423 n.d.Z. von den Chinesen im Rahmen einer Weltumsegelungs-Expedition entdeckt worden seien.
  20. Siehe zu solchen Verbindungen bei Atlantisforschung.de auch diverse Beiträge in der Sektion: "Präkolumbische, transatlantische Kontakte"
  21. Anmerkung: In wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht ist die 'Causa Erikson' übrigens höchst beachtenswert; zeigt sie doch anschhaulich den Nonsens von Phrasen, wie "jüngster Stand wissenschaftlicher Forschung", oder der irrigen Meinung, es gebe in der Wissenschaft - insbesondere im Bereich der Vergangenheitsforschung - so etwas wie einen kontinuierlichen Fortschritt durch Akkumulation angeblich "gesicherten Wissens". So war die berechtigte Annahme einer präkolumbischen Entdeckung Amerikas durch die so genannten Grænlendingar bereits im 18. Jahrhundert im Diskurs (siehe z.B.: Giovanni Rinaldo Carli, "Briefe über Amerika - Brief Nr. 5 (1777)"), und im 19. Jahrhundert (siehe z.B.: Constantine Samuel Rafinesque, "The American nations; or, Outlines of their general history, ancient and modern", Philadelphia, 1836, S.280 ff.; sowie: Rasmus B. Anderson, "America Not Discovered by Columbus", 1877) unter Gelehrten höchst reputabel, um dann, mit dem Aufkommen des isolationistischen Paradigmas ignoriert oder abgelehnt zu werden, bis sie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder in der Scientific community rehabilitiert sowie als Erenntnisgewinn gefeiert wurde.
  22. Siehe zu diedem Thema in englischer Sprache online auch: Robert D. Morrit, "EUROPEAN BRONZE AGE VISITORS IN AMERICA" (abgerufen: 20.09.2012)
  23. Siehe: Henriette Mertz, "Wanderings of Odysseus", in: Athene, Volume 22, No.2, Summer 1961
  24. Quellen: Tony O’Connell, Homer (a) und Mertz, Henriette, bei Atlantipedia.de; sowie: H. Mertz (1964), nach: Wikipedia - The Free Encyclopedia, unter: Geography of the Odyssey, (Abschnitt: Atlantic Ocean and other theories; abgerufen 21.09.2012)
  25. Siehe: David Hatcher Childress, "Lost Cities of Atlantis, Ancient Europe & the Mediterranean, S. 142; sowie: Tony O’Connell, Mertz, Henriette, bei Atlantipedia.ie
  26. Quelle: Tony O’Connell, Homer (a), bei: Atlantipedia.ie (abgerufen: 22.09.2012)
  27. Siehe: Enrico Mattievich, "Viagem ao inferno mitológico: nas ruínas do labirinto andino de Chavin, a chave para decifrar o significado oculto dos mitos gregos", Editora Objetiva, 1992
  28. Quelle: Wikipedia - The Free Encyclopedia, unter: Geography of the Odyssey --- Siehe dazu auch: Enrico Mattievich, "Journey to the Mythological Inferno", Rogem Press, 2010; sowie online: Ders., "Could Chavin's Labyrinth be the remains of the resounding Palace of Hades and Persephone? (Part 1) Archaeological, geographical and documentary evidences" bei Migration & Diffusion, und separat Part II (alle abgerufen: 21.09.2012)
  29. Siehe dazu von Christine Pellech: "Die Odyssee - eine antike Weltumsegelung", D. Reimer, 1983 --- "Die Argonauten: - Eine Weltkulturgeschichte des Altertums", P. Lang, 1992 --- "Der Kontinent Amerika im Bewusstsein der alten Hochkulturen", Siebenberg-Verlag, 1997 --- "Die Ersten Entdecker Amerikas: Der Kulturdiffusionismus", P. Lang, 1997
  30. Anmerkung: In bewusstem Gegensatz zur unter Berufshistorikern heute gängigen Ablehnung der in der Renaissance entstandenen Bezeichnung 'Dunkles Mittelalter' als angebliches "Vorurteil", hält der Verfasser sie in mancher Hinsicht für absolut zutreffend. Eine analytische Betrachtung zu diesem Thema durch ihn ist in Vorbereitung.
  31. Anmerkung: Zur vergleichbaren Hypothese einer Flucht von Angehörigen des mauritanischen Königshauses und ihrem Anhang vor den, im 1. Jahrhundert n.d.Z. in ihr nordwestafrikanisches Königreich einfallenden, römischen Legionen siehe bei Atlantisforschung.de: "Burrows Cave - Mauritanier in Illinois" von Frank Joseph
  32. Anmerkung: Zu den 'Mounds' und der US-amerikanischen Archäologie-Geschichte siehe bei Atlantisforschung.de auch: "Das Land der Riesen, die Satyre, Meropa und Atlantis", Kapitel II (Anostos, das letzte Refugium der Riesen und Satyre), Abschnitt: "Riesen in Nordamerika: (K)ein Streitpunkt für Archäologen? (2. Teil)" von (Bernhard Beier)
  33. Siehe: Ancient Michigan Tablets - Compiled by Glen W. Chapman (From Various Sources) - September 2000 (PDF-Datei, 1,18 MB; abgerufen: 23.09.2012)
  34. Anmerkung: Wie sich später herausstellte, handelt es sich, Dr. Sami A. Hanna vom Middle East Center der University of Utah zufolge, um authentische Charaktere aus mehreren semitischen Schriftsprachen. Siehe dazu: Ancient Michigan Tablets - Compiled by Glen W. Chapman (From Various Sources) - September 2000 (PDF-Datei, 1,18 MB; abgerufen: 23.09.2012)
  35. Quelle: Chad Stuemke, "The Michigan Relics", bei: MICHIGAN´S OTHERSIDE - EXPLORING THE STRANGE & UNUSUAL IN THE GREAT LAKES STATE (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de; abgerufen: 21.09.2012)
  36. Quelle: Henriette Mertz (1986), nach: Chad Stuemke, op. cit.
  37. Siehe: Anonymus, "ANCIENT INHABITANTS OF NORTH AMERICA", in: The Ancient American, Issue Number 53
  38. Siehe z.B. das Stichwort "Michigan relics" bei Wikipedia - The Free Encyclopedia (abgerufen: 23.09.2012)
  39. Quelle: Tony O’Connell, Mertz, Henriette, in: Atlantipedia.ie (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  40. Siehe z.B.: Siegfried Georg Schoppe und Christian Schoppe, "Atlantis und die Sintflut - Warum Atlantis keine Insel ist und warum Atlantis nicht im Atlantik liegt", Abschnitt: "Atlantis ist keine Insel – nein!" (abgerufen: 19.09.2012)
  41. Anmerkung: Tony O’Connell schreibt (in: "Mertz, Henriette") dazu: "Ein Vergleich dieser Karte mit einer modernen Karte von Florida überzeugte sie, dass sie beide Bezug auf die selbe Region nehmen. Sie diskutiert viele Aaspekte von Platons Bericht und deren Kompatibilität mit der Archäologie, Geographie und Legenden der von ihr gewählten Örtlicheit." (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  42. Quelle: David Hatcher Childress, "Lost Cities of Atlantis, Ancient Europe & the Mediterranean", Kempton, Illinois (Adventures Unlimited Press), S. 143 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  43. Siehe: Chad Stuemke, op. cit.
  44. Quelle: Jason Colavito, "Lost Civilizations Uncovered - Atlantis, Mu and the Maya - Early theories attributing Mesoamerican civilization to lost civilizations continue to deprive Native Americans of their cultural legacy today"
  45. Quelle: Author Biograpy (Biographie der Autorin Henriette Mertz), in: Pale Ink: Two Ancient Records of Chinese Exploration in America (1953); bei: sacred-texts.com

Bild-Quellen:

1) pygmi.gr, unter: Άγνωστοι Φιλέλληνες: Henriette Mertz και τα υπερπόντια ταξίδια των Ελλήνων (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) Pale Ink by Henriette Mertz 1.0 (iPhone) Screenshots, bei: filecluster.com - YOUR FREE SOFTWARE ARCHIVE
3) Bildarchiv Atlantisforschung.de
4) Wikimedia Commons, unter: File:Charles Godfrey Leland portrait.jpg
5) Matthew Trump und Pierre cb, File:Wpdms nasa topo bay of fundy.jpg, bei Wikimedia Commons
6) Barnes & Noble, unter: The Mystic Symbol: Mark of the Michigan Mound Builders
7) Henriette Mertz (Original-Aufnahme), nach: The Ancient American und Chad Stuemke, "The Michigan Relics", bei: MICHIGAN´S OTHERSIDE - EXPLORING THE STRANGE & UNUSUAL IN THE GREAT LAKES STATE
8) Kaldari und Uwe Dedering, File:North America hybrid map.png, bei Wikimedia Commons; licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)
9) Gunnar Bach Pedersen, File:Platon altes Museum2.jpg, bei Wikimedia Commons