Inka-Wälle und Rockwall, Texas

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von William R. Corliss (1987)

Abb. 1 Keine Diskussion der alt-peruanischen Mauern wäre ohne die Erwähnung des 1986 entdeckten 'Großen Walls' vollständig.

Zuerst haben wir eine neue Inka-Mauer mit beeindruckenden Proportionen. Diese Story begann, als R. Chohfi, ein Student der UCLA, Luftaufnahmen der Region von Machu Picchu in Peru untersuchte. Er bemerkte eine gerade Linie, auf der keine archäologischen Ruinen verzeichnet waren. Freunde gaben Chohfi Geld, um nach Peru zu reisen und Nachforschungen anzustellen. Seine Vermutung war, dass, da gerade Linien im Dschungel selten sind, etwas Künstliches dort sein muss. Er hatte recht. Er fand eine Mauer, die mehr als 7 Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] dick war, mindestens so hoch und mehr als 1000 Fuß [304,80 m; d.Ü.] lang. Andere Strukturen wurden auch in der Gegend gefunden, was auf die Existenz einer neuen großen archäologischen Fundstätte hindeutet. [1]

Als nächstes betrachten wir Rockwall, Texas, eine kleine Stadt, die nach einer seltsamen Mauer [2] benannt ist, die größtenteils begraben ist und in der Gegend existiert. Wir hatten schon Anfragen zu dieser Struktur, haben aber nur wenige wesentliche Daten. Gerade angekommen ist ein spöttischer Zeitungsartikel [3], der erzählt, wie R.F. Canup vor etwa 50 Jahren einen Teil dieser Mauer ausgrub. Er grub 8 Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] tief und schließlich etwa 100 Fuß [30,48 m; d.Ü.] der Wand ausgegraben. Dies war genug, um ihn davon zu überzeugen, dass es sich um die Steinmauer einer alten Stadt handelte. Geologen hingegen machen diese Idee lächerlich und sagen, es sei nur eine natürliche Felsformation.

Kommentar des Autors:

Was wir wirklich brauchen, sind einige autoritative geologische und archäologische Berichte. [4] Haben irgendwelche Fachleute jemals die Fundstätte besucht? Es scheint unglaublich, dass Canup eine natürliche Felswand für eine künstliche gehalten haben könnte!


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von William R. Corliss erschien erstmals in Science Frontiers Nr. 49: Januar - Februar 1987, unter dem Titel "Inca walls and rockwall, texas"; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de sowie redaktionelle Bearbeitung nach der online gestellten Version des Artikels bei science-frontiers.com im September 2018.

Fußnoten:

  1. Siehe: Lee Dye, "Incas: UCLA Student May Have Opened a New Door", 4. Oktober 1986, in: Los Angeles Times
  2. Siehe: Bernhard Beier, "Die »Große Mauer von Rockwall« (Texas) - Geologische Anomalie oder Relikt einer verschollenen prähistorischen Zivilisation", Atlantisforschung.de, 2017
  3. Siehe: Don Streater, "Geologists Burst Rockwall's Bubble", 8. September 1986, in: Beaumont Enterprise
  4. Red. Anmerkung: Was solche 'autoritativen' fachwissenschaftlichen Berichte wert sind, wenn es um potentiell Paradigmen sprengende Anomalien geht, haben u.a. die entsprechenden akademischen Papiere zur so genannten 'Bimini Road' mehr als deutlich gemacht. (Siehe dazu z.B.: "Der große Schwindel um die 'Bimini Road'") Vom universitären Mainstream ergebnisoffene Forschung zu missliebigen Streitfragen zu erwarten, ist schlichtweg naiv - und dies hätte auch Corliss als erfahrener Anomalist wissen müssen.

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