Kelten in Amerika? (I) - Der Blanchard-Stein

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von William R. Corliss (1981)

Abb. 1 Der Blanchard Stein, der in Vermont entdeckt wurde. Nach Berry Fell stellt die Inschrift ein Gebet um Regen dar, die in einer Form des Gälischen abgefasst wurde, welche von iberischen Kelten benutzt wurde.

J. H. Bradner und H. Laudin stellen eine gut lesbare Synopse von Barry Fells Ideen zu präkolumbischen Expeditionen nach Nordamerika vor. [1] In diesem Artikel, wie auch in Fell´s Büchern, bilden die Daten den Kern der Kontroverse.

Besprochen werden dort der Blanchard-Stein (Abb. 1) mit keltischer Schrift in Vermont; eine in alt-libysch beschriftete Keramik-Tafel (Big Bend National Park, Texas); die Petroglyphen vom Massacre Lake (offenbar karthagische Schrift in Nevada); und zwei römische Münzen aus einem Fund, der an einer Bucht in Massachusetts gemacht wurde. Traditionalisten denunzieren diese Funde und Fell´s Interpretationen mit einer Leidenschaft, die einst von Däniken vorbehalten war. Tatsache ist, dass sich, falls irgendeine von Fell´s vielen, vielen Identifikationen und Übersetzungen nordamerikanischer Inschriften korrekt ist, unsere gesamte Betrachtung antiker Seefahrt ändern müsste.



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Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von William R. Corliss (© 1981-2000) erschien zuerst unter dem Titel: "MORE FELL FALLOUT" bei Science Frontiers Nr. 16, Sommer 1981. Übersetzung ins Deutsche nach: http://www.science-frontiers.com/sf016/sf016p01.htm durch Atlantisforschung.de

Fußnote:

  1. Siehe: Bradner, John H., und Laudin, Harvey; "America's Prehistoric Pilgrims," Science Digest, 89:90, May 1981

Bild-Quelle:

1) http://www.science-frontiers.com/sf016/sf016p01.htm