Lars A. Fischinger: Nazca und der 'Flughafen der Außerirdischen'

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Literaturhinweis

Vorwort des Buches

Abb. 1 Lars A. Fischinger: Nazca und der 'Flughafen der Außerirdischen“ (Band 2 der Reihe A.A.S. Research Papers), Ancient Mail Verlag, Nov. 2020, SBN 978-3-95652-294-9, Taschenbuch, 180 Seiten, 20 s/w-Abbildungen, € 14,90

Unsere Vorfahren haben uns große und kleine Rätsel hinterlassen: Spuren der Vergangenheit, die weltweit Archäologen und Historiker in emsiger Arbeit zu ergründen und zu verstehen versuchen durch Jahrtausende hinweg und quer durch alle Kulturen und Zivilisationen der Geschichte. Es gibt aber auch riesige Rätsel aus der Zeit unserer Ahnen, über die sich Generationen von Forschern bereits die Köpfe zerbrachen.

Zu diesen Rätseln gehört die Ebene von Nazca in Peru als das Größte überhaupt. Das Größte deshalb, da hier auf einem gewaltigen Areal in der Wüste die weltbekannten „Nazca-Linien“ liegen. Keine Botschaft aus der Vergangenheit hat eine größere Ausdehnung als diese [ Geoglyphen] in der Pampa in den Ausläufern der Atacama-Wüste. Da finden sich Bilder, Linien, Flächen und Zeichen im Wüstenboden, die seit nunmehr fast 100 Jahren erforscht und interpretiert werden.

Interpretiert und gedeutet werden sie dabei nicht nur von Archäologen, sondern auch von Forschern der Paläo-SETI (Prä-Astronautik), von Autoren des Phantastischen, für die die etablierte Archäologie und Nazca-Forschung „nicht viel übrig hat“. Aus einem einfachen Grund: Erich von Däniken, der mit seinen Büchern ab 1968 die Prä-Astronautik und die Ebene von Nazca weltberühmt machte, bringt sie mit Außerirdischen in Verbindung. Mit jenen „Göttern“, die laut globalen Mythologien einst vom Himmel kamen, und nach seiner Ansicht reale Außerirdische waren.

Diese kosmischen Besucher seien der Grund – der Ursprung – für die Bodenzeichnungen in der Wüste, heißt es. Schnell wurde daraus von Seiten der Kritiker die Aussage gemacht, dass Nazca für Erich von Däniken und andere Autoren, die auf diesem Gebiet publizieren, ein „UFO-Flughafen“ oder „Landebahnen für Außerirdische“ gewesen sei. Nach diesen Kritikern haben dort also Außerirdische vor Tausenden von Jahren einen Flughafen gebaut. „Landeplätze für ihre Raumschiffe mitten in Peru“, ist so die vornehmliche Bemerkung vonseiten der etablierten Forschung.

Erich von Däniken habe dies vor über 50 Jahren in die Welt gesetzt, beteuern bis heute Medienberichte, Skeptiker, Fernsehsendungen und sogenannte seriöse Sachbücher.

Stimmt das aber so, wie es in nahezu jeder noch so kleinen Publikation zu Nazca heißt?

Was genau sagte Erich von Däniken als „Vater“ dieser Ideen über das Rätsel von Nazca? Und was schrieben vor allem andere Autoren aus dem Bereich UFOs und Prä-Astronautik zum Teil Jahre vor und auch nach ihm dazu? Wie entwickelte sich damals der scheinbar unauslöschbare Mythos vom „Flughafen für Außerirdische“? Wer sagte wann was genau in den ersten Tagen der Prä-Astronautik dazu und trug so maßgeblich zum Mythos Nazca bei? Welche Hintergründe hatten Kritiker wie Befürworter, als sie ihre Ansichten veröffentlichten?

Eine spannende Spurensuche in den unendlichen Weiten der frühen Prä-Astronautik, zu der ich Sie hiermit gerne einlade.

Lars A. Fischinger



Anmerkungen und Quellen

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