Menschen, Echsen und der Paläo-SETI-Faktor

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von Roland Roth (1997)


Dinosaurier und Schulwissenschaft

Abb. 1 Die gestrichelte Linie verläuft entlang Die Kreide-Tertiär (KT)-Grenze (gestrichelte Linie) (KT-Grenze) im Trinidad Lake State Park, US-Bundesstaat Colorado.

Das Erdmittelalter - nach neuen geologischen Tabellen die Spanne vor 250 bis 65 Millionen Jahren - war das goldene Zeitalter der Dinosaurier. Säugetiere, immerhin schon vor rund 200 Millionen Jahren entstanden und somit Zeitgenossen, fristeten damals ein Schattendasein. Ihre Ära kam erst mit, dem spektakulären Untergang der Dinosaurier und anderer Gruppen an der Wende zwischen den Epochen Kreide und Tertiär. (Abb. 1)

Eine einschneidende globale Ökokrise, ausgelöst möglicherweise durch einen gewaltigen Asteroiden-Einschlag oder durch verheerenden Vulkanismus - ein endgültiges Urteil der Gelehrten steht noch nicht fest -, ließ die Reptilien zu Verlierern, die Säuger aber zur erfolgreichsten Klasse der Wirbeltiere werden. Was den meisten Menschen nicht klar ist: unsere Spezies dürfte letztlich der Nutznießer gewesen sein. Kleine fleischfressende Dinosaurier - wie der Stenonychosaurus (Abb. 2) - hatten gegen Ende der Kreidezeit ein Verhältnis von Gehirn zu Körpergewicht, erreicht, das dem früher Säuger entsprach. Wenn diese vermutlich verhältnismäßig intelligenten Reptilien nicht untergegangen wären, hätten ihre Nachfahren vielleicht den Aufstieg der Säugetiere unterdrücken und den heute uns gehörenden Thron als gescheiteste Tiere der Erde besetzen können.

Was aber wäre, wenn eine Spezies der Gattung Homo sapiens in den Epochen der Reptilien existiert hätte? Unglaublich? Im Widerspruch zu sämtlichen Lehrmeinungen? Mitnichten!

In der letzten Zeit weisen immer mehr Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen auf den nahezu phantastischen Umstand hin, dass Menschen und Echsen Zeitgenossen waren. Unsicherheiten in der Fachwelt - wie kürzlich mit dem Neandertaler-Problem, auf das ich noch näher eingehen werde - zeugen davon, wie wenig wir tatsächlich von der Vergangenheit der Erde wissen.


Die künstliche Mutation im Sinne der Paläo-SETI-Hypothese

Abb. 2 Rekonstruktions-Versuch eines Stenonychosaurus (Troodon). Hatte dieser Saurier das Potenzial zum Vorfahren einer intelligenten Spezies von Reptilien?

In der Entwicklungsgeschichte von den Menschenaffen über den Hominiden bis hin zum Menschen von heute gibt es mindestens einen - wenn nicht gar eine Vielzahl - von Knackpunkten, die bis heute Rätsel in die Abstammungslehre einbringen. Es vergingen kaum Jahre, in denen nicht von der Entdeckung des "ultimativen Urmenschen" berichtet wurde. Doch letztendlich müssen die fachsimpelnden Wissenschaftler unumwunden zugeben, dass das wirkliche fehlende Bindeglied - das berühmte "missing link" - noch immer fehlt. Mehr noch: im Grunde fehlt der größte Teil der Kette!

Am Beispiel des Cro-Magnon-Menschen, der entwicklungsgeschichtlich relativ plötzlich auf der Bildfläche erschien und wenig mit, dem Neandertaler gemein hatte, soll hier die Paläo-SETI-These greifen.

Diese Hypothese geht neben der in Betracht zu ziehenden Möglichkeit der Existenz einer hochentwickelten Kultur bzw. einer ausserirdischen Präsenz in den vergangenen Jahrtausenden der Erdgeschichte davon aus, dass die heutige Menschheit ein Produkt einer durch fremde Intelligenzen bzw. Besucher ausgeführten Genmanipulationen ist. Hierzu stellt sich der folgende Fragenkomplex:

Abb. 3 In der Entwicklungsgeschichte von den Menschenaffen über den Hominiden bis hin zum Menschen von heute gibt es mindestens einen - wenn nicht gar eine Vielzahl - von Knackpunkten, die bis heute Rätsel in die Abstammungslehre einbringen.

Wurde der Mensch von der Urmenschen-Gruppe abgespalten und in eine neue Entwicklungsrichtung gelenkt? Haben fremde Besucher einem Hominiden-Weibchen Eizellen entnommen, diese künstlich befruchtet und so den Adam, den von der Erde, geschaffen? Wurde das genetische Material entnommen, mit fremden Genen vermischt und so der Homo sapiens erschaffen? War der Mensch also eine gezielte künstliche Mutation einer höherstehenden Intelligenz?

Diese Überlegung, im Vergleich zu den teilweise hanebüchenen Behauptungen der Schulwissenschaft, sind durchaus legitim und können auch noch die Frage beantworten, weshalb der Neandertaler nun wirklich ausgestorben ist: er war die Spezies mit einem gewissen "Heimrecht", sozusagen der eigentliche Urmensch auf der Erde, und wurde von der Gattung des Homo sapiens im Laufe der Zeitspanne, in der beide Gruppen nebeneinander existierten, einfach durch die intelligenzbedingte Vormachtstellung des Menschen verdrängt. Er verschwand von der Bildfläche, vermischte sich allmählich mit den "Eroberern". Eines der "missing links" wäre geklärt. Es ist kaum verwunderlich, das die Schulwissenschaft diese Hypothese nicht akzeptiert, obwohl es im gleichen Atemzug in den Gelehrtenbüchern von ebensolchen Vermutungen und ungestützten Behauptungen nur so wimmelt. Beweise gibt es für die Theorie der künstlichen Befruchtung bzw. Mutation in diesem Sinne nicht, wohl aber Indizien, und diese mögen stichhaltiger sein als das "Puzzlewerk" der Anthropologie.

Zum Einen liegt der Beleg in der Tatsache, dass zwischen der Spezies des Neandertalers und der des Homo sapiens durchaus ein Austausch von Genen stattgefunden hatten kann. Zum Anderen belegt die durch kürzliche Genanalysen bestätigte Tatsache, dass der Neandertaler kein direkter Vorfahre des modernen Menschen ist, dass er - verwandschaftlich gesehen - als entfernten Vetter zumindest die "heimischen" Gene zur Bildung einer neuen Spezies lieferte. Hier kommt abermals die Paläo-SETI-These zum Tragen: dem vorhandenen Genpool wurden "fremde" Gene beigemengt, deren Herkunft womöglich von einer wesentlich weiterentwickelten oder gar von einer nichtirdischen Intelligenz stammt.

- Und was hat das mit den Dinosauriern zu tun ?

Die Antwort liegt für den unvoreingenommenen Forscher auf der Hand: diese fremde, aber hominide Rasse war bereits auf der Erde präsent, als jene "knuffigen" Tierchen auf unserem Planeten weilten, die besonders seit Steven Spielbergs "Jurassic Park" und der Fortsetzung "Lost World" unter der Bezeichnung "Dinos" in fast jedem Kinderzimmer ihren Platz haben.


Rätselhafte Ungereimtheiten

Abb. 4 Plastische Rekonstruktion eines Homo habilis im Westfälischen Museum für Archäologie, Herne

Der Mensch hat in seiner angeblich grenzenlosen Weisheit das Alter seiner Art anhand archäologischer "Zufallsgeneratoren" im Zuge des ersten menschlichen Vertreters Homo habilis] (Abb. 4) auf ca. 3 bis 1 Million Jahren festgelegt und als Faktum abgeschlossenen. Hier schreien jedoch einige definitive Ungereimtheiten geradezu 'gen Himmel.

Seit der Veröffentlichung des phänomenalen Werks "Forbidden Archeology" / "Verbotene Archäologie" (Abb. 5) - des Autoren-Duos Thompson/Cremo steckt der Schulwissenschaft sozusagen ein "Kloß im Hals", der nicht leicht zu schlucken ist.

Immer häufiger wurden in den vergangen Jahrzehnten Überreste, Knochen und Spuren von Menschen gefunden, die bedeutend älter sind, als man es bislang angenommen hat. Die "etablierte" Wissenschaft allerdings ignoriert, diese Fakten.

Abb. 5 Das Front-Cover einer deutschsprachigen Ausgabe von Cremos und Thompsons epochalem Werk 'Forbidden Archaeology'

In den verschiedensten Gegenden - u.a. in Texas, Nevada, Kentucky, Arizona und Neu-Mexiko - fand man Fuß - und Schuhabdrükke (!) in uralten, 65 bis 140 Mio. Jahre alten Gesteinsformationen, die neben Spuren von Dinosauriern verlaufen, oft parallel, als ob jemand einer solchen Echse auf der Spur gewesen wäre. Ein besonderer Schuhabdruck wurde bei Antelope Springs, Utah, gefunden. [1] Beim Auftreten war ein kleiner Trilobit, ein urzeitliches Krebstier aus dem Stamm der Gliederfüßler, zerdrückt worden. Doch die Trilobiten starben [angeblich!; d.Red.] bereits vor 320 Mio. Jahren aus...

Vielfach wurden künstlich bearbeitete Tierknochen u. Muschelschalen gefunden, die vermuten lassen, dass im Pliozän (vor 3 bis 12 Mio. Jahren), im Miozän (vor 5 bis 26 Mio. Jahren) oder gar noch früher werkzeugbenutzende Menschenvorfahren lebten. Auch fand man bearbeitete Steinwerkzeuge aus den Epochen Miozän (5 bis 26 Mio. Jahren) und Oligozän (26 bis 38 Mio. Jahren). [2] Dies zeigt eine viel frühere Werkzeugbenutzung als bisher angenommen. Und woher - oder von wem - stammt eine Pfeilspitze, die in 3 bis 5 Mio. Jahre alten Gesteinsformationen im Oberschenkelknochen eines Toxodon steckte, einer ausgestorbeneren Säugetierart, die vor 3 bis 12 Mio. Jahren lebte?

Der moderne Mensch soll sich vor etwa 300 000 Jahren in Afrika entwickelt, haben, doch wiesen Knochenfunde aus verschiedenen Ausgrabungsorten darauf hin, dass moderne Menschen bereits vor mindestens 1 bis 4 Mio. Jahren existierten.

Auch zeigen viele Felszeichnungen Darstellungen von Dinosauriern, wie z.B. eine Felszeichnung in Big Sandy River (Oregon), die einen Stegosaurus zeigt, der vor etwa 130 Mio. Jahren lebte. Woher dieses Wissen, wenn der Mensch zur Zeit der Dinosaurier doch angeblich noch gar nicht existierte? Woher stammt der wohl inzwischen recht bekannte "Hammer" von Glen Rose (Texas) [3], dessen Holzstiel versteinert ist? Da Holz bis zur Versteinerung Jahrmillionen benötigt, stammt der Hammer wohl kaum aus der Neuzeit, sondern möglicherweise aus der Kreidezeit.

Man könnte solche Beispiele seitenweise fortsetzen, doch sei an dieser Stelle das bereits erwähnte Mammutwerk "Forbidden Archeology" empfohlen, das deutschsprachig im Bettendorf-Verlag erschienen ist. [4]

Ebenfalls ein interessanter Aspekt sind die sogenannten Steine von Ica [5], die zumeist Darstellungen von Menschen zeigen, die mit technischem Gerät neuzeitlicher Art hantieren oder gar Szenen darstellen, auf den klar erkennbar Dinosaurier auszumachen sind. Woher dieses Wissen kommt, ist unklar. Eine dumpfe, weit ins Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an tatsächliche Begebenheiten? Mittlerweile ist es möglich, Originalsteine aus alter Zeit von nachgemachten Fälschungen meist für den Tourismus - durch genaue Analysen zu unterscheiden. Erich von Däniken hat sich dieser Thematik ausführlich in seinem Buch "Zeichen für die Ewigkeit" angenommen.


Schlussbemerkungen

Was fängt, der Mensch nun mit diesen Fakten an, die uns Relikte aus vergangener Zeit präsentieren, die auf eine gänzlich andere Geschichte der menschlichen Entwicklung und Intelligenzwerdung schließen lassen? Können wir der Schulwissenschaft die üblichen Erläuterungen zur menschlichen Abstammung noch abkaufen?

Die Paläo-SETI-Hypothese geht von der Existenz einer hochstehenden Zivilisation weit vor dem Homo sapiens aus, die gar ihren Ursprung in den Sternen haben könnte. Waren diese Besucher die vieldiskutierten Götter der Vorzeit, die aus primitiven Affenstämmen den modernen Menschen schufen? Sind hier möglicherweise die "missing links" zu suchen, die den Gelehrten noch immer Kopfzerbrechen bereiten?

Und könnte letztendlich die Annahme gar nicht so weit hergeholt sein, dass der Mensch zur selben Zeit existierte wie die Dinosaurier? Interessant wären auch hier die Theorien von François de Sarre zum evolutiven Vorgang der Entmenschlichung, die die Frage aufwerfen, wer zuerst da war: der Mensch oder der Affe? Das Huhn oder das Ei?

Schließlich sind die Konsequenzen zu diskutieren, wenn sich bestätigt, dass der Mensch bereits in den geologischen Epochen der Riesenechsen existierte. Zugegeben, ein interessanter Aspekt, der ein völlig neues Licht auf die Geschichte unseres Planeten werfen kann.


Literaturhinweise

  • Menschen der Urzeit, Tiere der Urzeit. Augsburg 1988
  • "Im modernen Menschen das Erbgut des Neandertalers?", PressemeIdung, Welt am Sonntag, 10.09 95
  • "Weitläufige Verwandtschaft", Pressemeldung, Die Woche, 18.07.97
  • Cornelia Petratu und Bernard Roidinger: Die steine von Ica, Essen 1994
  • Ronald R. Rattmann: Das Ende der Riesen. in OMICRON. Ausgabe 3/97
  • Josef H. Reichholf: Das Rätsel der Menschwerdung, München 1990
  • Roland Roth: Das fehlende Bindeglied. in PROTEG-News 2/95
  • Roland Roth: Eine hypothetische-und doch mögliche Spekulation, Talky 4/95
  • Roland Roth: Verlorene Zukunft, New Scientitic Times, Ausgabe 2/96
  • François de Sarre: Über die Koexistenz von Menschen und Dinosauriern, in Challenge-Sonderband Nr. 1, 1997


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Roland Roth wurde erstmals veröffentlicht in BIPEDIA Nr. 176; 15 (Première publication: septembre 1997, et mis en ligne le lundi 30 juin 2003). Bei Atlantisforschung.de erscheint er im Oktober 2011 in einer redaktionell bearbeiteten Neufassung nach: MENSCHEN ECHSEN UND DER PALÄO-SETI-FAKTOR (PDF-Datei 35,39 KB).

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Der kambrische Schuhabdruck von Antelope Spring" (bb)
  2. Red. Anmerkung: Siehe dazu bas bahnbrechende, im September 2011 bei SCM Hänssler erschienene, Werk von Michael Brandt: "Vergessene Archäologie"
  3. Red. Anmerkung: Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Der Hammer von London, Texas" (bb)
  4. Red. Anmerkung: Michael Cremo und Richard L. Thompson, "Die verbotene Archäologie", Erstausgabe 1994 bei Bettendorf, 450 Seiten, ISBN 3-88498-070-X --- Siehe dazu auch die höchst lesenswerte Rezension von Thomas Kluge, bei: ACD --- Das Buch ist übrigens 2006 wieder neu aufgelegt worden und nach wie vor erhältlich!
  5. Red Anmerkung: Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: Bernhard Beier, Präkolumbische Artefakte und Dinosaurier in Amerika, Teil II, Südamerika: Die Steine von Ica

Bild-Quellen:

1) w:en:User:Nationalparks (Urheber) bei Wikimedia Commons, unter: File:K-T boundary TLSP.jpg (Lizenz: Creative-Commons, „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 generisch“, US-amerikanisch)
2) Alina Zienowicz (Ala z, e-mail; Urheberin) bei Wikimedia Commons, unter: File:Troodon - JuraPark Baltow (1).JPG (Lizenz: Creative-Commons, „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“)
3) Università degli Studi di Ferrara, unter: ISERNIA LA PINETA (dort nicht mehr online)
4) Urheber: W. Schnaubelt & N. Kieser (Rekonstruktion, Atelier WILD LIFE ART); Homo_habilis.JPG: User:Lillyundfreya (Fotograph); bei Wikimedia Commons, unter: File:Homo habilis-2.JPG (Lizenz: Creative-Commons, „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 generisch“, „2.0 generisch“ und „1.0 generisch“)
5) Kopp Verlag / Bild-Archiv Atlantisforschung.de