Nachruf auf Bernhard Beier von Roland M. Horn: Unterschied zwischen den Versionen

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Der 1960 in Krefeld geborene [[Bb|Bernhard Beier]] war ein vielfältiger Mensch: Als Geschichtsstudent, Journalist bei einer Tageszeitung, langjähriger Akteur in der antiautoritären Bewegung, Sänger in mehreren Amateur-Rockbands und später Marketingleiter bei Unternehmensgruppen und schließlich selbständiger Marketer für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Verbände, führte er ein buntes Leben, das von zahlreichen Bildungsreisen untermalt war, doch sein Vermächtnis ist zweifellos Atlantisforschung.de, in dem seiner Profession, der [[Atlantisforschung]], [[Gigantologie]] und [[alternative Ur- und Frühgeschichtsforschung]] ausgiebig nachkam.  
 
Der 1960 in Krefeld geborene [[Bb|Bernhard Beier]] war ein vielfältiger Mensch: Als Geschichtsstudent, Journalist bei einer Tageszeitung, langjähriger Akteur in der antiautoritären Bewegung, Sänger in mehreren Amateur-Rockbands und später Marketingleiter bei Unternehmensgruppen und schließlich selbständiger Marketer für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Verbände, führte er ein buntes Leben, das von zahlreichen Bildungsreisen untermalt war, doch sein Vermächtnis ist zweifellos Atlantisforschung.de, in dem seiner Profession, der [[Atlantisforschung]], [[Gigantologie]] und [[alternative Ur- und Frühgeschichtsforschung]] ausgiebig nachkam.  
  
Erstmals Anfang dieses Jahrtausends kam ich mit Bernhard Beier in Kontakt. Claudia Wend und er wollten ein großes immer wachsendes unkommerzielles und somit für jeden,der über einen Internetaschluss verfügt, zugängliches Online-Atlantisforschungsportal auf die Beine stellen und baten mich, bei dem Projekt mitzumachen. Unter Bernhards Federführung entstand ein – man übertreibt nicht, wenn man sagt - ''Mammut''projekt, das auch nach dem Ausscheiden von Claudia Wend unbeirrt weiterlief. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Bernhard nahezu 95 % der Beiträge auf Atlantisforschung.de selbst verfasst hat.
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Erstmals Anfang dieses Jahrtausends kam ich mit Bernhard Beier in Kontakt. Claudia Wend und er wollten ein großes immer wachsendes unkommerzielles und somit für jeden, der über einen Internetaschluss verfügt, zugängliches Online-Atlantisforschungsportal auf die Beine stellen und baten mich, bei dem Projekt mitzumachen. Unter Bernhards Federführung entstand ein – man übertreibt nicht, wenn man sagt - ''Mammut''projekt, das auch nach dem Ausscheiden von Claudia Wend unbeirrt weiterlief. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Bernhard nahezu 95 % der Beiträge auf Atlantisforschung.de selbst verfasst hat.
  
 
Auf dem Treffen "10 Jahre [https://www.ancientmail.de/ Ancient Mail]" am 10. April 2010 in Kamp-Lintfort lernte ich Bernhard persönlich kennen, aber schon vorher telefonierte ich wie danach auch, im Schnitt mindestens jeden dritten Tag mit ihm.
 
Auf dem Treffen "10 Jahre [https://www.ancientmail.de/ Ancient Mail]" am 10. April 2010 in Kamp-Lintfort lernte ich Bernhard persönlich kennen, aber schon vorher telefonierte ich wie danach auch, im Schnitt mindestens jeden dritten Tag mit ihm.
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Eines von Bernhards Lieblingszitaten war "''Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.''" ([http://de.wikipedia.org/wiki/Justus_von_Liebig Justus von Liebig]). Nun hat er seine letzte Reise, diesmal ohne Rückfahrschein, dahin, wo die Wissenschaft aufhört, angetreten.  
 
Eines von Bernhards Lieblingszitaten war "''Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.''" ([http://de.wikipedia.org/wiki/Justus_von_Liebig Justus von Liebig]). Nun hat er seine letzte Reise, diesmal ohne Rückfahrschein, dahin, wo die Wissenschaft aufhört, angetreten.  
  
Ich werde ihn und die vielen Telefonate mit ihm, nie vergessen.  
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Ich werde ihn und die vielen Telefonate mit ihm nie vergessen.  
  
 
Roland M. Horn / Herausgeber und Administrator von Atlantisforschung.de
 
Roland M. Horn / Herausgeber und Administrator von Atlantisforschung.de

Aktuelle Version vom 4. März 2021, 13:52 Uhr

Bernhard Beier †2021

Am 03.01.2021 wurde ich überraschend darüber informiert, dass mein Freund und bis zu seinem Tode Redaktionsleiter seines Lebenswerks Atlantisforschung.de am 29.01.2021 überraschend verstorben ist.

Der 1960 in Krefeld geborene Bernhard Beier war ein vielfältiger Mensch: Als Geschichtsstudent, Journalist bei einer Tageszeitung, langjähriger Akteur in der antiautoritären Bewegung, Sänger in mehreren Amateur-Rockbands und später Marketingleiter bei Unternehmensgruppen und schließlich selbständiger Marketer für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Verbände, führte er ein buntes Leben, das von zahlreichen Bildungsreisen untermalt war, doch sein Vermächtnis ist zweifellos Atlantisforschung.de, in dem seiner Profession, der Atlantisforschung, Gigantologie und alternative Ur- und Frühgeschichtsforschung ausgiebig nachkam.

Erstmals Anfang dieses Jahrtausends kam ich mit Bernhard Beier in Kontakt. Claudia Wend und er wollten ein großes immer wachsendes unkommerzielles und somit für jeden, der über einen Internetaschluss verfügt, zugängliches Online-Atlantisforschungsportal auf die Beine stellen und baten mich, bei dem Projekt mitzumachen. Unter Bernhards Federführung entstand ein – man übertreibt nicht, wenn man sagt - Mammutprojekt, das auch nach dem Ausscheiden von Claudia Wend unbeirrt weiterlief. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Bernhard nahezu 95 % der Beiträge auf Atlantisforschung.de selbst verfasst hat.

Auf dem Treffen "10 Jahre Ancient Mail" am 10. April 2010 in Kamp-Lintfort lernte ich Bernhard persönlich kennen, aber schon vorher telefonierte ich wie danach auch, im Schnitt mindestens jeden dritten Tag mit ihm.

Als ich wegen politischer Äußerungen im Internet einem gewaltigen Shitstorm ausgesetzt war, war es ausgerechnet Bernhard, dessen politischen Einstellung sich wahrlich von der meinen unterschied, Beistand und Trost spendete, während andere sogenannte Freunde kräftig in den Shitstorm mit einstimmten und manche sogar Öl ins Feuer gossen. Ganz anders Bernhard! Das werde ich niemals vergessen!

Eines von Bernhards Lieblingszitaten war "Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört." (Justus von Liebig). Nun hat er seine letzte Reise, diesmal ohne Rückfahrschein, dahin, wo die Wissenschaft aufhört, angetreten.

Ich werde ihn und die vielen Telefonate mit ihm nie vergessen.

Roland M. Horn / Herausgeber und Administrator von Atlantisforschung.de

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On January 3rd, 2021 I was surprisingly informed that my friend and, until his death, editor-in-chief of his life's work, Atlantisforschung.de, had surprisingly died on January 29th, 2021.

Bernhard Beier, born in Krefeld in 1960, was a diverse person: as a history student, journalist for a daily newspaper, long-time actor in the anti-authorian movement, singer in several amateur rock bands and later marketing director for corporate groups, and later as an independent marketer for small and medium-sized companies and associations, he introduced colorful life, which was crowned by numerous educational trips, but his legacy is undoubtedly Atlantisforschung.de, in which his profession, Atlantis research, gigantology and alternative prehistory and protohistory research extensively followed.

I first came into contact with Bernhard Beier at the beginning of this millennium. Claudia Wend and he wanted to get off the ground a major Atlantis research portal and asked me to take part in the project. Under his leadership, a - you don't exaggerate when you say: a mammoth project that continued undeterred even after Claudia Wend left. It is no exaggeration to say that Bernhard wrote almost 95% of the articles himself.

At the meeting "10 Jahre Ancient Mail" on April 10th, 2010 in Kamp-Lintfort I got to know Bernhard personally, but before that, as afterwards, I telephoned him at least every third day.

When I was exposed to a huge shit storm because of political statements, it was Bernhard, of all people, whose political attitude was truly different from mine, gave support and consolation, while other so-called friends joined in the shit storm and some even poured fuel on the fire. Very different Bernhard! I'll never forget that!

One of Bernhard's favorite quotes was "Science doesn't really start to get interesting until it ends." (Justus von Liebig). Now he has started his last journey, this time without a return ticket, to where science ends.

I will never forget him and the many phone calls with him.

Roland M. Horn / editor and administrator of Atlantisforschung.de