Riesen der Vorzeit - auf Malta: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die Seite wurde neu angelegt: von unserem Gastautor Dr. h.c. Hubert Zeitlmair [[Bild:Mnajdra.jpg|thumb|'''Abb. 1''' Wie die britanni- schen Megalith-Anlagen wurden auch die Groß- stein-Bauten...)
 
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[[Bild:Mnajdra.jpg|thumb|'''Abb. 1''' Wie die britanni- schen Megalith-Anlagen wurden auch die Groß- stein-Bauten auf der heu- tigen Mittelmeer-Insel Malta (hier die von Mnaj- dra) seit jeher mit der sagenumwobenen Rasse der Riesen in Verbindung gebracht.]]
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[[Bild:Mnajdra.jpg|thumb|'''Abb. 1''' Wie die britannischen Megalith-Anlagen wurden auch die Großstein-Bauten auf der heutigen Mittelmeer-Insel Malta (hier die von Mnajdra) seit jeher mit der sagenumwobenen Rasse der Riesen in Verbindung gebracht.]]
  
[...] In den mesopotamischen, jüdischen und ägyptischen Aufzeichnungen ist immer wieder-kehrend die Rede von göttlichen Wesen außerirdischen Ur- sprungs. <ref>Red. Anmerkung: Vergleiche dazu unseren Beitrag: [[Homo sapiens gigantus orientalis]]' - '''Die Riesen des Alten Testaments und der Apokryphen''' von [[bb|Bernhard Beier]]</ref> Die [[Die Ägypter - Erben eines uralten Wissens|Ägypter]] nannten sie Ntr, lies Neter, was Wächter bedeu- tet. Bei den Juden hießen sie Nefilim und bei den Sumerern Anunnaki. Wörtlich übersetzt: "''Die vom Himmel auf die Erde heragestiegen sind.''" [...]
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[...] In den mesopotamischen, jüdischen und ägyptischen Aufzeichnungen ist immer wieder-kehrend die Rede von göttlichen Wesen außerirdischen Ursprungs. <ref>Red. Anmerkung: Vergleiche dazu unseren Beitrag: [[Homo sapiens gigantus orientalis]]' - '''Die Riesen des Alten Testaments und der Apokryphen''' von [[bb|Bernhard Beier]]</ref> Die [[Die Ägypter - Erben eines uralten Wissens|Ägypter]] nannten sie Ntr, lies Neter, was Wächter bedeutet. Bei den Juden hießen sie Nefilim und bei den Sumerern Anunnaki. Wörtlich übersetzt: "''Die vom Himmel auf die Erde heragestiegen sind.''" [...]
  
Der Sage nach lebten einst auf [[Malta im Focus der Atlantisforschung|Malta]] Riesen. Man erzählt sich, dass in urfer- ner Zeit eine schwangere Riesin einen Megalithbau auf Malta errichtete, um in dessen Schutz ihr Kind auf die Welt zu bringen. Die Begründerin des Rie- sengeschlechts auf Malta war demnach eine Riesin in guter Hoffnung. Die Bestätigung der mündlichen Überlieferung finden wir im zweiten Buch des Maltesers, Commendatore Fra. Abela, "''Über die frühen Namen der Insel und ihre ersten Bewohner''", aus dem Jahr 1638.  
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Der Sage nach lebten einst auf [[Malta im Focus der Atlantisforschung|Malta]] Riesen. Man erzählt sich, dass in urferner Zeit eine schwangere Riesin einen Megalithbau auf Malta errichtete, um in dessen Schutz ihr Kind auf die Welt zu bringen. Die Begründerin des Riesengeschlechts auf Malta war demnach eine Riesin in guter Hoffnung. Die Bestätigung der mündlichen Überlieferung finden wir im zweiten Buch des Maltesers, Commendatore Fra. Abela, "''Über die frühen Namen der Insel und ihre ersten Bewohner''", aus dem Jahr 1638.  
  
In seinem Buch zitiert er die Meinung des antiken Geschichtsschreibers Fa- zello, der sich wiederum auf die Autorität der Aufzeichnungen des bayloni- schen Geschichtsschreibers Berosos stützt, dass auf Malta - oder Hyperia, wie Malta in der Antike oft genannt wurde - seit der Sintflut keine Riesen (Zyklo- pen) mehr lebten. Hinweise darauf fand er bei [[Homer]], dem großartigen griechischen Dichter aus dem 8. Jahrhundert vor Christi [Geburt], der aus dem Wissensschatz uralter Quellen, den Chalaeischen, in seiner [[Odyssee]] folgendes schrieb:  
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In seinem Buch zitiert er die Meinung des antiken Geschichtsschreibers Fazello, der sich wiederum auf die Autorität der Aufzeichnungen des baylonischen Geschichtsschreibers Berosos stützt, dass auf Malta - oder Hyperia, wie Malta in der Antike oft genannt wurde - seit der Sintflut keine Riesen (Zyklopen) mehr lebten. Hinweise darauf fand er bei [[Homer]], dem großartigen griechischen Dichter aus dem 8. Jahrhundert vor Christi [Geburt], der aus dem Wissensschatz uralter Quellen, den Chalaeischen, in seiner [[Odyssee]] folgendes schrieb:  
  
"''... dass die stolzen Zyklopen'' <ref>Anmerkung d. A.: Riesen, Giganten, Halbgötter</ref>'', die als gottgleich angesehen wurden, samt ihrem König Eurimedos ausge- löscht und zerstört wurden. Die Zyklopen, die stolzen Männer, waren gottlos, verrucht und aufrührerisch. Sie unterdrückten die schwächeren Völker tyrannisch, weil sie denen an Intelligenz und Kraft weit überlegen waren. In ihrer Vermessenheit wagten sie sogar, gegen Zeus ''[...]'' zu kämpfen.''" Diese Vermessenheit führte letztendlich zum Untergang des Riesengeschlechts.
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"''... dass die stolzen Zyklopen'' <ref>Anmerkung d. A.: Riesen, Giganten, Halbgötter</ref>'', die als gottgleich angesehen wurden, samt ihrem König Eurimedos ausgelöscht und zerstört wurden. Die Zyklopen, die stolzen Männer, waren gottlos, verrucht und aufrührerisch. Sie unterdrückten die schwächeren Völker tyrannisch, weil sie denen an Intelligenz und Kraft weit überlegen waren. In ihrer Vermessenheit wagten sie sogar, gegen Zeus ''[...]'' zu kämpfen.''" Diese Vermessenheit führte letztendlich zum Untergang des Riesengeschlechts.
  
 
Malta und Sizilien mit dem rauchenden Berg Ätna zu ihren Füßen waren im Altertum auch als das Land der Zyklopen bekannt. Das Wort Sizilien bedeutet nichts anderes als – "''Zyklopenland''". Abela beschreibt ferner Knochenfunde, die man als sterbliche Überreste von Riesen anerkannte, da sie von immenser Größe waren.   
 
Malta und Sizilien mit dem rauchenden Berg Ätna zu ihren Füßen waren im Altertum auch als das Land der Zyklopen bekannt. Das Wort Sizilien bedeutet nichts anderes als – "''Zyklopenland''". Abela beschreibt ferner Knochenfunde, die man als sterbliche Überreste von Riesen anerkannte, da sie von immenser Größe waren.   

Version vom 10. Juli 2009, 12:43 Uhr

von unserem Gastautor Dr. h.c. Hubert Zeitlmair

Abb. 1 Wie die britannischen Megalith-Anlagen wurden auch die Großstein-Bauten auf der heutigen Mittelmeer-Insel Malta (hier die von Mnajdra) seit jeher mit der sagenumwobenen Rasse der Riesen in Verbindung gebracht.

[...] In den mesopotamischen, jüdischen und ägyptischen Aufzeichnungen ist immer wieder-kehrend die Rede von göttlichen Wesen außerirdischen Ursprungs. [1] Die Ägypter nannten sie Ntr, lies Neter, was Wächter bedeutet. Bei den Juden hießen sie Nefilim und bei den Sumerern Anunnaki. Wörtlich übersetzt: "Die vom Himmel auf die Erde heragestiegen sind." [...]

Der Sage nach lebten einst auf Malta Riesen. Man erzählt sich, dass in urferner Zeit eine schwangere Riesin einen Megalithbau auf Malta errichtete, um in dessen Schutz ihr Kind auf die Welt zu bringen. Die Begründerin des Riesengeschlechts auf Malta war demnach eine Riesin in guter Hoffnung. Die Bestätigung der mündlichen Überlieferung finden wir im zweiten Buch des Maltesers, Commendatore Fra. Abela, "Über die frühen Namen der Insel und ihre ersten Bewohner", aus dem Jahr 1638.

In seinem Buch zitiert er die Meinung des antiken Geschichtsschreibers Fazello, der sich wiederum auf die Autorität der Aufzeichnungen des baylonischen Geschichtsschreibers Berosos stützt, dass auf Malta - oder Hyperia, wie Malta in der Antike oft genannt wurde - seit der Sintflut keine Riesen (Zyklopen) mehr lebten. Hinweise darauf fand er bei Homer, dem großartigen griechischen Dichter aus dem 8. Jahrhundert vor Christi [Geburt], der aus dem Wissensschatz uralter Quellen, den Chalaeischen, in seiner Odyssee folgendes schrieb:

"... dass die stolzen Zyklopen [2], die als gottgleich angesehen wurden, samt ihrem König Eurimedos ausgelöscht und zerstört wurden. Die Zyklopen, die stolzen Männer, waren gottlos, verrucht und aufrührerisch. Sie unterdrückten die schwächeren Völker tyrannisch, weil sie denen an Intelligenz und Kraft weit überlegen waren. In ihrer Vermessenheit wagten sie sogar, gegen Zeus [...] zu kämpfen." Diese Vermessenheit führte letztendlich zum Untergang des Riesengeschlechts.

Malta und Sizilien mit dem rauchenden Berg Ätna zu ihren Füßen waren im Altertum auch als das Land der Zyklopen bekannt. Das Wort Sizilien bedeutet nichts anderes als – "Zyklopenland". Abela beschreibt ferner Knochenfunde, die man als sterbliche Überreste von Riesen anerkannte, da sie von immenser Größe waren.


Anmerkungen und Quellen

Die Säulen von Atlantis.jpg

Dieser Beitrag von Dr. h.c. Hubert Zeitlmair © wurde seinem Buch "Die Säulen von Atlantis - MALTA" (siehe unten) entnommen (Auszug aus dem Kapitel: "Riesen - Giganten, die erste intelligente Rasse der Menschheit", S. 241 - 243), das 2001 im Ancient Mail Verlag (Groß Gerau) veröffentlicht wurde. Bei Atlantisforschung.de erscheint er in einer redaktionell bearbeiteten, illustrierten und neu betitelten Online-Fassung.

  1. Red. Anmerkung: Vergleiche dazu unseren Beitrag: Homo sapiens gigantus orientalis' - Die Riesen des Alten Testaments und der Apokryphen von Bernhard Beier
  2. Anmerkung d. A.: Riesen, Giganten, Halbgötter


Bild-Quelle

(1) http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malta_16_Mnajdra.jpg