Riesenfund-Meldung in einem zahnmedizinischen Journal (1910)

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von Jim Vieira

Abb. 1 Das Titelblatt der Original-Ausgabe des Dental Summary Nr. 30 aus dem Jahr 1910

Der heutige Daily Giant stammt aus dem Dental Summary, Band 30, 1910 (Abb. 1), S. 7. Dort wird ein 'zahnmedizinischer Plan' [orig.: "dental plan"; d,Ü.] der Moundbuilders diskutiert. In dem Artikel heißt es:

"C.H. Lawrence aus Fenyville [1], Wisconsin, hat einige Knochen einer prähistorischen Rasse aus Hügeln in der Nähe seines Hauses exhumiert. Eines der Skelette indizierte einen Mann von acht oder neun Fuß [ca. 2,44 m oder 2,74 m; d.Ü.] Größe. Zu der Sammlung gehören drei vollständige Kieferknochen, deren Zähne alle intakt und perfekt sind, abgesehen davon, dass einige sehr stark abgenutzt sind. Die Zähne in einem Kiefer sind auf das Niveau des Zahnfleisches verkürzt. Die Zähne im größeren unteren Oberkiefer waren in perfektem Erhaltungszustand, obwohl die Molaren-Reihe auf der linken Seite beträchtlich abgenutzt war, was darauf hindeutet, dass ihr Besitzer zu Lebzeiten prinzipiell mit dieser Seite gekaut hatte. In keinem dieser Zähne sind irgendwelche Hohlräume zu sehen, was, zusammen mit der Tatsache, dass keine fehlen, darauf hinweisen dürfte, dass das Zeitalter des Mound-Baus sehr schlecht für Zahnärzte war."

Dieser Bericht aus einem Dentaljournal ergänzt ähnliche Beschreibungen von riesigen Skeletten, die in medizinischen und chirurgischen Zeitschriften, anthropologischen Journalen, archäologischen Bulletins, Ortsgeschichten, Zeitungsberichten, den ethnologischen Berichten der Smithsonian Institution, [anderen] wissenschaftlichen Publikationen, verschiedenen Büchern, Zeitschriften, Tagebüchern von Forschern und sonstiger Literatur zu finden sind ... Ich schätze, die ganze Welt steht heute hinsichtlich ihres kollektiven Bewusstseins 'neben den Schuhen', wenn es um die Diskussion dieses Phänomens geht. Vor 100 oder 150 Jahren, als sich die betreffenden anthropologischen und archäologischen Theorien noch nicht verhärtet hatten, gab es noch eine enorme Menge von Leuten, die einfach berichteten, was sie gefunden haben, während sie wissbegierig versuchten, die Rätsel des Alten Amerika zu lösen. Die unrichtigen Theorien der Wissenschaften mussten sich in den Köpfen der Öffentlichkeit erst noch verfestigen. Heute werden wir mit Lügen abgespeist, und wenn wir diese Angelegenheiten vernünftig und offen diskutieren, dann wird uns gesagt, wir seien Narren, die sich in Verschwörungen ergehen oder wilde Spekulationen betreiben. Natürlich ist das alles Unsinn. Was wir [zum Thema 'Riesen'; d.Ü,] sagen, ist unbestreitbar die Wahrheit - und ich bin viel lieber ein "Verrückter", als aus Opportunismus meine Überzeugungen aufzugeben.


Anmerkungen und Quellen

Dieser Artikel von Jim Vieira (©) wurde seiner Kolumne Your Daily Giant - 6/27/2013 entnommen, die auf seiner Webseite "Stone Builders, Mound Builders and the Giants of Ancient America" zu finden ist. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de im Januar 2018.

Fußnote:

  1. Red. Anmerkung: Die Gemeinde Fenyville in Wisconsin scheint inzwischen nicht mehr zu existieren. Zwar haben wir sie bei einer ersten, schnellen Suche im Internet mehrfach erwähnt gefunden, allerdings nur in einem historischen Kontext. Eine genaue Lokalisierung war uns bisher jedenfalls nicht möglich.

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