Riesenfunde - in Kalifornien (III)

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Abb. 1 Die Fundmeldung aus dem San Francisco Call vom 17. Juni 1908

(bb) Über einen, 1908 in San Bernardino [1] erfolgten Fund berichtete The San Francisco Call in seiner Ausgabe vom 17. Juni jenes Jahres. In diesem Artikel heißt es:

"San Bernardino, 16. Juni - Bei Ausschachtungen und Planierarbeiten für eine Reihe neuer Landhäuser auf der unteren D Street in dieser Stadt legten die Arbeiter heute etwas frei, was augenscheinlich die altertümliche Begräbnis-Stätte einer unbekannten Rasse von gigantischer Statur ist. Insgesamt sechs vollständige Skelette wurden exhumiert, doch die Knochen waren nicht mehr miteinander verbunden und wurden in separaten Tranchen gesammelt. Die Planierer häuften die Knochen an einer Seite des Traktes auf. Aufgrund der besonderen Struktur des Bodens an diesem Ort waren die Knochen, die vermutlich seit 150 Jahren [sic!; bb] in der Erde lagen, bemerksenswert gut erhalten, und bei ihrer Vermessung zeigte es sich, dass sie Relikte einer prähistorischen Rasse von Riesen waren." [2]

Abb. 2 Der Malibu Canyon bei Santa Monica, wo 1908 vierzehn
Skelette riesenhafter Ur-Amerikaner entdeckt wurden

Aus dem San Francisco Call stammt auch der folgende, nur etwa einem Monat später - am 9. Juli 1908 - erschienene Artikel (Abb. 3), in dem eine Entdeckung am Malibu Canyon (Abb. 2) in der Nähe von Santa Monica behandelt wird:

"Los Angeles, 8. Juli - Vierzehn Skelette riesenhafter Indianer, die vermutlich vor Jahrhunderten in diesem Gebiet umherzogen, sind gerade aus dem Sand des Strandes der Malibu Ranch, direkt im Norden von Santa Monica, ausgegraben worden. Das kleinste Skelett indiziert eine Statur von sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] Größe, während mehrere der Indianer mindestens acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] groß gewesen sein müssen.

Abb. 3 Die Fundmeldung aus dem San Francisco Call vom 9. Juli 1908

Die Entdeckung wurde von drei Männern gemacht, die an der Einmündung zum Malibu Canyon campierten. Die Schädel, Zähne und Knochen sind in einem exzellenten Erhaltungs-Zustand. Viele Relikte einer ausgestorbenen Rasse sind in der selben Örtlichkeit gefunden worden, doch nie zuvor sind dort Skelette von dieser Größe freigelegt worden." [3]

Auf besagten Fund bezieht sich auch eine kurze Meldung der Tageszeitung The Evening Statesman vom 9. Juli 1908, der wir weitere Details entnehmen können: "Santa Monica, Calif. - Wissenschaftler versuchen heute, Frau Ridger, die Besitzerin der Halibu [richtig: Malibu; d.Ü.] Ranch, dazu zu überreden, ihnen die Untersuchung von Skeletten einer Rasse von Riesen zu erlauben, deren Friedhof auf der Ranch entdeckt wurde. Camper fanden die Knochen und legten einige Skelette frei, die zu einer Rasse von Menschen, die im Durchschnitt mehr als sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] groß waren. Einige der Männer waren acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] groß." [4]

Abb. 4 Die Fundmeldung aus der Berkeley Daily Gazette vom 28. März 1924

Auf einer Pressemeldung der Agentur UP (heute: UPI) basiert der folgende Artikel (Abb. 4), der am Freitag, den 28. März 1924 [5] in der Abendausgabe der Berkeley Daily Gazette erschien:

"Los Angeles, 28. März - Wissenschaftler studierten heute mit Interesse ein gewaltiges Skelett, das fünfte, das bei den Ausschachtungsarbeiten für den städtischen Transportkanal herausgeholt wurde. Es wurde gestern entdeckt, nachdem eine Baggerschaufel dort ein großes Loch gegraben hatte, wo auch die ersten Knochen gefunden wurden.

Abb. 5 Die Kurzmeldung aus der Washington Times vom 27. November 1916

Das Skelett wurde fast vollständig intakt und in einer aufrechten Position gefunden, bestattet in einem Sand-Bett. Der Oberschenkelknochen misst in der Länge 15,5 Inches [ca. 39 cm; d.Ü.], was, J.W. Lyttle zufolge, dem Osteologen des Southwest Museum, zwei oder drei Inches länger ist als jener eines durchschnittlichen Mannes von heute. Der Kieferknochen sei [liege?; d.Ü.] viel tiefer als der eines heutigen Menschen, sagte Lyttle, und er sei von einem anderen Typus als jene moderner kalifornischer Indianer. Das Alter der Überbleibsel ist verschiedentlich auf 10.000 bis 25.000 Jahre geschätzt worden." [6]

In einer kurzen Meldung (Abb. 5) der Washington Times vom 27. November 1916 heißt es: "Oakland, Kalifornien, 27. Nov. - Ein Skelett, welches man für das eines Indianer-Häuptlings hält, wurde von Arbeitern entdeckt, die mit dem Ausgraben von Kies auf Frank Williams´ Ranch, anderthalb Meilen westlich von San Leandro, beschäftigt waren. Die Knochen wurden vom stellvertretenden Gerichtsmediziner Morgan in Verwahrung genommen, der erklärt, es sei, der Größe des Oberschenkel-Knochen zufolge evident, dass das Skelett das eines mindestens acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] großen Mannes sei. Das Skelett soll der anthropologischen Fakultät der University of California übersandt werden." [7]

Abb. 6 Die geographische Lage des Contra Costa County in Kalifornien

In einem längeren Artikel der Zeitschrift The Citizen vom 28. Juli 1911, der sich hauptsächlich mit den Ausgrabungen und Entdeckungen des Assistenz-Kurators William Altmann vom Golden Gate Park Memorial Museum befasst, findet sich auch die folgende Notiz zu einem interessanten Fund im Contra Costa County (Abb. 6):

Abb. 7 Die Fundmeldung aus dem San Francisco Call vom 31. Dez. 1903

"Bei einer von Arbeitern im Dienste der Port Costa Water Company durchgeführten Grabung wurde eine große Anzahl indianischer Relikte von hohem Alter gefunden, darunter Spezimen kruder Töpferwaren [...] und das Skelett eines mehr als sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] großen indianischen Riesen. Das Skelett ist im besitz von Dr. Neff aus Concord, der es zwecks Ausstellung montiert." [8]

Für William Altmann dürfte dieser Fund allerdings keine allzugroße Überraschung gewesen sein, denn er selbst hatte bereits 1912 in der besagten Gegend ein vergleichbares Exemplar exhumiert. [9] Auch der Archäologe Harry T. Sanford stieß mit seinem Team im September 1932 in einem Mound bei Stockton in der Nähe der Garwood Ferry Bridge auf drei bemerkenswert hochwüchsige Skelette, deren größtes, wie The San Antonio Light in ihrer Ausgabe vom 19. September 1932 meldete, ebenfalls eine Länge von 7 Fuß (ca. 2,13 m) aufwies. Es beleuchtet anschaulich die - das Riesen-Phänomen betreffende - 'partielle Amnesie' US-amerikanischer Archäologen und Anthropologen, dass man diese Spezimen damals, wie der Gigantologe Chris L. Lesley vom Greater Ancestors World Museum hervorhebt, "für die größten [jemals] in Kalifornien gefundenen indianischen Skelette hielt." [10]

Wie anhand der hier vorgelegten - noch durchaus unvollständigen - Sammlung historischer Fundberichte unschwer zu erkennen ist, scheint in Kreisen der Fachwissenschaftler recht viel in Vergessenheit geraten zu sein. So offenbar auch die Funde [11] von 'Captain' Newton Henry Chittenden (1840-1925), einem der Pioniere der Gigantologie. Über ihn heißt es (Abb. 7) in der Ausgabe des San Francisco Call vom 31. Dezember 1903:

"Captain Newton H. Chittenden, der Forschungsreisende und Vortragsredner, hat die von ihm bereits seit einiger Zeit vertretene Theorie, dass diese Gegend vormals die Heimat von Riesen war, durch den Fund von Knochen eines [Exemplars] dieser Spezies bewiesen. Captain Chittenden lehnt es ab, die Grabstätte dieses prähistorischen Menschen anzugeben, doch er räumt ein, dass sie sich irgendwo in einem der alten indianischen Mounds von West Berkeley befindet.

Die von Captain Chittenden gefundenen Knochen machen fast ein komplettes Skelett aus, und die fehlenden Knochen sind [nur] eine Anzahl von Rückenwirbeln. Die Oberschenkelknochen sind beträchtlich und, an heutigen Standards gemessen, zeigen sie an, dass ihr Besitzer ein Mann von mindestens acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] Größe gewesen sein muss. Der halbe Schädel ist verschwunden, aber die verbliebene Hälfte zeigt, dass der Kopf etwa doppelt so viel Gehirn entalten haben muss wie der des modernen Menschen. Der Schädel ist jenem ähnlich, der vor einigen Jahren in West Berkeley gefunden wurde, als Ausschachtungen für das Fundament eines Hauses vorgenommen wurden.

>Ich habe keinen Zweifel<, sagt Captain Chittenden, >dass vor langer Zeit in diesem Land Riesen umherstreiften. Dieser Mann hier war keine Monstrosiät, wie sie bei uns heute gelegentlich vorkommt, sondern ein perfekt geformter Mann, und er besaß große intellektuelle Fähigkeiten. Ich beabsichtige, meine Untersuchungen fortzusetzen, in der Hoffnung, mehr von den Knochen unserer Vorfahren zu finden.< Captain Chittenden wird das Skelett der Berkeley High School präsentieren." [12]


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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung: Vergleiche hierzu auch die Berichte zum Fund des so genannten Riesen von San Bernardino, dessen Überreste 1936 bei Lytle Creek entdeckt wurden. Siehe: Riesenfunde - in Kalifornien (II)"
  2. Quelle: o.A., "BONES OF GIANT RACE FOUND BY WORKMEN - Digger Unearth Relics of Prehistoric People of Extraordinary Stature", in: The San Francisco Call, 8. Juli 1908; nach: California Digital Newspaper Collection - A Freely Accessible Repository of Digitized California Newspapers from 1846 to the Present, unter: San Francisco Call, Volume 104, Number 17, 17 June 1908 (abgerufen: 28.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Quelle: o.A., "DISCOVER SKELETONS OF 14 PREHISTORIC INDIANS - Remains of Giant Race Are Found Near Santa Monica Beach", in: The San Francisco Call, 9. Juli 1908; nach: California Digital Newspaper Collection - A Freely Accessible Repository of Digitized California Newspapers from 1846 to the Present, unter: San Francisco Call, Volume 104, Number 39, 9 July 1908 (abgerufen: 28.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de) --- Anmerkung: Aus einer weiteren Kurzmeldung zu diesem Fund, die - ebenfalls am 9. Juli 1908 - in der Spokane Press erschien, geht auch der Name der Besitzerin besagter Ranch bei Santa Monica hervor: Mrs. Rindge. (Quelle)
  4. Quelle: o.A., "Campers Find Skeletons More Than Seven Feet Long", 9. Juli 1899, in: [The Evening Statesman; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de nach der digitalisierten Version der Zeitung bei CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers
  5. Anmerkung: Bei Google News Newspaper Archive wird die betreffende Ausgabe der Zeitung unzutreffend auf den 27. März 1924 datiert.
  6. Quelle: o.A., "UNCOVER REMAINS OF HUMAN GIANT", in: Berkeley Daily Gazette, 2. März 1924; nach: Googgle News Newspaper Archive, unter: Berkeley Daily Gazette - Mar 27, 1924 (abgerufen: 26.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  7. Quelle: o.A., "SKELETON OF INDIAN GIANT", in: The Washington Times, 27. Nov. 1916; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The Washington times., November 27, 1916, HOME EDITION, Page 2, Image 2 (abgerufen: 29.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de) --- Red Anmerkung: dieser Artikel erschien am 16. Dezember 1916 u.a. auch in der Zeitschrift The Broad Ax; siehe: CHRONICLING AMERICA, unter: The broad ax., December 16, 1916, Page PAGE FIVE, Image 5
  8. Quelle: o.A., "IMPORTANT HISTORICAL FIND IN CALIFORNIA - Digger Indians Baked Pottery - Tall Skeleton Unearthed", in: The Citizen, 28. Juli 1911; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The citizen., July 28, 1911, Page PAGE 3, Image 3 (abgerufen: 30.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  9. Vergl. dazu die Fundmeldung vom 10. August 1912 aus dem East Oregonian. Siehe: Riesenfunde - in Kalifornien (I). Einen umfassenderen Bericht dazu veröffentlichte zudem der Iowa State Bystander in seiner Ausgabe vom 9. August 1912: o.A., "SKELETON OF GIANT - REMAINS OF A BIG INDIAN FOUND IN CALIFORNIA - Seven Feet Four Inches Was the Height of Member of Extinct Race Whose Bones Were Dug Up"; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Iowa state bystander., August 09, 1912, Image 3 (abgerufen: 30.07.2014)
  10. Queelle: o.A., "HUGE SKELETONS OF INDIANS FOUND", in: San Antonio Light, 19. September 1932; nach: Fritz Zimmerman, "The Nephilim Chronicles, Angels in the Ohio Valley", via: Chris L. Lesley, "7 foot skeleton Stockton, California", 23. November 2011, bei: Greater Ancestors World Museum (abgerufen: 30.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  11. Siehe zu diesen auch: Fritz Zimmerman, "Human Giants Skull Discovered on Vancouver Island B.C., is Donated to the Smithsonian Institution", 29. Oktober 2013, bei: tnephilim.blogspot (abgerufen: 30.07.2014)
  12. Quelle: o.A., "FINDS GIANT'S BONES IN MOUND - Captain Newton H. Chittenden Makes Discovery of Skeleton of a Prehistoric Man", in The San Francisco Call; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The San Francisco call., December 31, 1903, Image 6 (abgerufen: 31.07.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) California Digital Newspaper Collection - A Freely Accessible Repository of Digitized California Newspapers from 1846 to the Present, unter: San Francisco Call, Volume 104, Number 17, 17 June 1908 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) Überraschungsbilder bei Wikimedia Commons, unter: File:Malibu Creek dry bed.jpg (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
3) California Digital Newspaper Collection - A Freely Accessible Repository of Digitized California Newspapers from 1846 to the Present, unter: San Francisco Call, Volume 104, Number 39, 9 July 1908 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
4) Googgle News Newspaper Archive, unter: Berkeley Daily Gazette - Mar 27, 1924 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
5) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The Washington times., November 27, 1916, HOME EDITION, Page 2, Image 2 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
6) David Benbennick bei Wikimedia Commons, unter: File:Map of California highlighting Contra Costa County.svg (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
7) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The San Francisco call., December 31, 1903, Image 6 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)