Sexuelle Untertöne im Atlantisbericht

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von Tony O’Connell

Abb. 1 Links: eine Bronze-Statue des Poseidon, ca. 460 v.Chr., die 1926 am Kap Artemision in einem versunkenen Schiff entdeckt wurde. [1] Rechts: Das Frontcover von John Grants - bisweilen amüsantem, aber für die Forschung untauglichen - Buch aus dem Jahr 2004.

Sexuelle Untertöne in der Atlants-Erzählung wurden von J. Warren Wells identifiziert, der angibt, dass der Name Clieto, oder im Griechischen Kleito, eine Verkleinerungsform von Kleitoris [κλειτορίς; d. Red.] sei, was im Englischen mit Clitoris [im Deutschen: Klitoris; d.Ü.] wiedergegeben wird. Weiter bringt er vor, dass der Name ihres Gatten, Poseidon (Abb. 1, links), etymologisch in die Bestandteile Pos und Eidon zerlegt werden kann, übersetzt "Penis-Idol". [2] Seine Vorstellungen fanden Unterstützung bei Ulf Erlingsson.

Sex auf einer krasseren Ebene wurde von John Grant mit seinem Buch "Sex Secrets of Ancient Atlantis" [3] (Abb. 1, rechts) zustande gebracht, das mit all jener 'Akkuratesse' und 'Ernsthaftigkeit' abgeliefert wurde, die wir von Boulevard-Journalismus erwarten dürfen.

Einen umfassenden Artikel über 'Sex in Atlantis' [4] präsentiert David McMillin, doch unglücklicherweise wird der Wert seiner Spekulationen meiner Meinung nach dadurch getrübt, dass er sich viel zu sehr auf die 'Readings' von Edgar Cayce verlässt.


Anmerkungen und Quellen

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Dieser Beitrag von Tony O’Connell wurde seiner atlantologischen Online-Enzyklopädie Atlantipedia entnommen, wo er unter dem Titel "Sexual Undertons (L)" erschienen ist. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de.

Fußnoten:

  1. Siehe dazu: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, unter: "Poseidon vom Kap Artemision" (abgerufen: 13. Jan. 2017)
  2. Quelle: greekatlantis.warpco.com, unter: "Sexcentric" (offline seit 1. Juli 2014)
  3. Siehe: John Grant, "Sex Secrets of Ancient Atlantis", Wildside Press LLC, 2004
  4. Siehe: David McMillin, "Sex in Atlantis", bei McMillin Media (abgerufen: 13. Jan. 2017)

Bild-Quellen:

1) Links: AlMare bei Wikimedia Commons, unter: File:Poseidon Of Cape Artemision.jpg
2) Rechts: Wildside Press, Maryland (USA) / Bild-Archv Atlantisforschung.de