Dale Drinnon – Atlantisforschung

Dale Drinnon

Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Dale Drinnon
Abb. 1 Dale Drinnon

(red) Der US-amerikanische Grenzwissenschaftler und Publizist Dale Drinnon (Abb. 1) wurde 1956 in Kokomo, Indiana, geboren. Er studierte an der University-Purdue University Indianapolis (IUPUI) zunachst Biologie, wechselte dann aber das Fach und absolvierte ein Anthropologie-Studium. Als generalistisch ausgerichteter Privat-Forscher mit höchst vielseitigen Ineressen verfügt er über einen sehr breit gestreuten Wissens-Hintergrund in Bereichen, wie Geologie, Zoologie, Paläontologie, Anatomie, Archäologie, Psychologie, Soziologie, Literatur, Latein, Mythologie und Folklore, sowie Kenntnisse zu verschiedenen alten Kulturen, insbesondere des Pazifikraumes und Amerikas.

Eines der beiden zentralen Interessen- und Forschungsgebieten von Dale Drinnon ist die Krypto-Zoologie. In diesem Bereich hat er sich seit etwa drei Jahrzehnten intensiv mit allen wesentlichen Sichtungs-Berichten unbekannter Lebensformen befasst, mit Pionieren und Koryphäen dieser Forschungsrichtung, wie Bernard Heuvelmans und Ivan T. Sanderson, korrespondiert, und sich in seiner Heimat Indiana an der Suche nach Spuren des legendären Bigfoot beteiligt. Zudem betreibt er inzwischen die krypto-zoologischen Webseiten FRONTIERS OF ZOOLOGY.

Dale Drinnon's zweites Forschungs-Kerngebiet ist im Bereich alternativer Menschheits- und Zivilisations-Geschichtsforschung angesiedelt. Als Nonkonformist begann er sich schon fast zwangsläufig mit Platons Atlantisbericht zu befassen, und er verfasste auch das Manuskript für ein Buch zu diesem Thema, das allerdings nie veröffentlicht wurde. Stattdessen begann er das Internet als Medium zu nutzen, und startete Dales Atlantis Files, wo er den größten Teil des Materials unterbrachte, den er zuvor eigentlich in Buchform publizieren wollte. Als Anhänger der 'klassischen' Atlantis-Lokalisierung geht Dale davon aus, dass es sich bei Atlantis um eine vormalige Großinsel im Gebiet der heutigen Azoren-Inseln gehandelt hat.

Mit einem weiteren Webprojekt - FRONTIERS OF ANTHROPOLOGY -, das sich derzeit zu einer der wichtigsten Online-Publikationen devianter Menschheits- und Zivilisationsgeschichts-Forschung aus den USA zu entwickeln scheint, hat Dale Drinnon eine breiter gefasste Basis zu Grunde gelegt. Das Themenspektrum dieser höchst beachtenswerten Webseiten (das dem von Atlantisforschung.de durchaus vergleichbar erscheint) ist nicht nur auf Atlantisforschung im engeren Sinne fokussiert, sondern stellt neben diesem thematischen Schwerpunkt und krypto-anthropologischen Gegenständen ein veritables Kompendium zur Betrachtung und Erforschung menschlicher Kultur- und Zivilisationsentwicklung unter katastrophistischen, diffusionistischen und euhemeristischen Vorzeichen dar.


Externa

Über Dale Drinnon:


Anmerkungen und Quellen

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