Richard De Witt Miller – Atlantisforschung

Richard De Witt Miller

Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Zwei Frontcovers von 'forteanschen' Büchern aus der Feder von Richard De Witt Miller
Abb. 1 Zwei Frontcovers von 'forteanschen' Büchern aus der Feder von Richard De Witt Miller

(red) Richard De Witt Miller (* 22. Januar 1910 in Kalifornien, USA; † 3. Juni 1958 in Los Angeles, Kalifornien) war ein amerikanischer Science Fiction-Autor und Anomalist bzw. Verfasser 'forteanischer' Literatur (Abb.1) sowie Berufs-Fotograph.

In Stelios Grant Pavlous Atlantipedia.com hieß es kurz über sein Leben: "Miller graduierte 1933 an der University of Southern California zum BA. Dort lernte er auch Ellora Fogle, seine spätere Ehefrau, kennen, die im Jahr darauf graduierte, nachdem sie als Präsidentin der Phi Beta fungiert und den 'Appoliad prize' für ihre Schriften gewonnen hatte." [1]

Was Millers Bezug zur Atlantisforschung bzw. seine Vorstellungen zur Lokalisierung von Atlantis betrifft, ist offenkundig noch einiges unklar. Dazu bemerkt Stel Pavlou weiter: "L. Sprague de Camp erwähnt, Miller habe 1949 die Annahme vertreten, dass Atlantis im Atlantischen Ozean gelegen habe. [2] Nach der Quelle für diesen Verweis wird noch gesucht. Im Jahr 1947 veröffentlichte Miller Forgotten Mysteries (im selben Jahr auch als Impossible; yet it happened! (Abb. 1, links) publiziert), in welchem er Atlantis bespricht, aber in diesem Werk äußert er keine Annahme zu dessen Örtlichkeit. Es finden sich darin mehere Artikel, die Miller für das Coronet Magazine geschrieben hatte, und die Teil seiner regelmäßigen Kolumne in diesem Magazin waren, die ebenfalls 'Forgotten Mysteries' hieß. Atlantipedia war allerdings bisher nicht in der Lage, Archiv-Ausgaben von 1949 ausfindig zu machen, um festzustellen, ob dies womöglich die Quelle für Sprague de Camps Behauptung ist." [3]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Stelios Grant Pavlou, "Richard De Witt Miller", 17. April 2016 (jüngste Barbeitung), bei Atlantipedia.com (abgerufen: 28. April 2017; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Siehe: Lyon Sprague de Camp, "Lost continents: the Atlantis theme in history, science, and literature", Gnome Press, 1954; Deutsch: Derselbe, "Versunkene Kontinente: von Atlantis, Lemuria und anderen untergegangenen Zivilisationen", Heyne, 1975
  3. Quelle: Stelios Grant Pavlou, "Richard De Witt Miller", 17. April 2016 (jüngste Barbeitung), bei Atlantipedia.com (abgerufen: 28. April 2017; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

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