X Congress 2014 in Pescara

Aus Atlantisforschung
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Robert Bauval und Dominique Görlitz berichteten über ihre Forschungen und den so genannten 'Cheops-Skandal'

Abb. 1 Das offizielle Poster zum X Congress 2014 im italienischen Pescara

(red) Am 21. und 22. August fand im italienischen Pescara in der Region der Abruzzen der internationale grenzwissenschaftliche X Congress 2014 - LA VERITA VA RIVELATA statt, auf dem schwerpunktmäßig Themen aus den Bereichen alternative Pyramidenforschung, Exopolitik und Spiritualität sowie Ufologie, 'Die letzten Geheimnisse der Bibel' und Riesenforschung behandelt wurden.

Als hochkarätige Referenten traten auf dem Kongress die türkischstämmige UFO-Forscherin Esen Sekerkarar und der italienische Ufologe und Publizist Enrico Baccarini, der Historiker, Essayist und Bibelkundler Mauro Biglino, der UFO-Experte, Frühgeschichtsforscher und Gigantologe Antonello Lupino vom internationalen Institut für Exopolitik, sowie der international bekannte Selfmade-Ägyptologe und Bestseller-Autor Robert Bauval und - last but not least - der prominente deutsche Experimental-Archäologe Dominique Görlitz in Erscheinung.

Über die Inhalte der meisten Vorträge und die Resultate des Kongresses liegen der Redaktion derzeit noch keine näheren Informationen vor - wir werden darüber berichten, sobald die Proceedings der Veranstaltung erschienen sind, oder zumindest eine Nachbereitung in schriftlicher Form vorliegt.

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Abb. 2 Ein Promotion-Banner der Kongress-Veranstalter

Für Robert Bauval und Dominique Görlitz (Abb. 3) bot die Veranstaltung jedenfalls die Gelegenheit, sich nun auch einmal persönlich kennen zu lernen, nachdem die beiden Anfang des Jahres im Verlauf der so genannten 'Cheops-Skandals' um Dr. Görlitz und seinen Forschungspartner Stefan Erdmann in Kontakt gekommen waren:

Abb. 3 Robert Bauval (links) und Dr. Dominique Görlitz auf dem International X Congress 2014

Im November 2013 hatte der ägyptische Ex-Antiken-Minister Zahi A. Hawass Robert Bauval beschuldigt, dieser habe die beiden deutschen Privatforscher im Auftrag jüdischer Hintermänner angeheuert, die berühmte Khufu-Kartusche in der Cheopspyramide zu beschädigen bzw. zu entwenden. [1] Darauf hatte sich der Autor - der zuvor in keinerlei Beziehung zu Erdmann und Görlitz stand - empört an den Chemnitzer Experimental-Archäologen gewandt, und seither arbeiten sie zusammen an der Aufklärung der Hintergründe dieser Affäre.

In Pescara nutzten die beiden die Zusammenkunft, um ihr weiteres Vorgehen in dieser Angelegenheit sowie gemeinsame künftige Projekte zu besprechen. Bauval thematisierte den 'Cheops-Skandal' aber auch in seinem Vortrag, in welchem er dem Publikum erläuterte, wie er in diese “deutsche Affäre" verwickelt wurde, und wie er die Beschuldigungen gegen die beiden Privatforscher interpretiert. Danach erhielt Dominique Görlitz die Möglichkeit, die Ausführungen von Robert Bauval zu ergänzen und vor allem ausführlich seine Forschungsarbeit als Experimental-Archäologe vorzustellen.

Dominique Görlitz´ persönliches Fazit zur Veranstaltung und den Reaktionen der Besucher auf seinen und Robert Bauvals Vorträge: "Die Atmosphäre auf dem Kongress war sehr offen. Alle Gäste waren von den Erklärungen beider Referenten sehr angetan und diskutierten mit beiden über Hintergründe und Auswirkungen. Resümee aller war, dass es endlich Zeit für einen mind-shift ist, und man nicht länger so bedenkenlos mit den Botschaften der antiken Zivilisationen umgehen kann. Ein großer Dank gilt auch Pino Morelli und allen anderen Organisatoren des Kongresses!" [2]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Siehe zu Dr. Hawass´ antisemitisch angehauchter Verschwörungstheorie bei Atlantisforschung.de auch in englischer Sprache: "Documentation: Zahi Hawass in Al Masry Al Youm, Dec. 10th, 2013" (Robert Bauval/red)
  2. Quelle: E-Mail von Dominique Görlitz vom 25. August 2014, 20:10 h

Bild-Quellen:

1) Pino Morelli, unter: OGGI E DOMANI! International XCongress 2014 con: ROBERT BAUVAL, MAURO BIGLINO, ESEN SEKERKARAR, DOMINIQUE GORLITZ, ANTONELLO LUPINO, ENRICO BACCARINI!
2) ebd.
3) Bildarchive Dominique Görlitz & Atlantisforschung.de