José Álvarez López

Aus Atlantisforschung
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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Dr. José Álvarez López und das Front-Cover seines zweiten Atlantis-Buches "RECONSTRUCCION DE ATLANTIDA" aus dem Jahr 1978

(red) Dr. José Álvarez López (* 31. Juli 1914 in Cordoba, Argentinien; ✝ Februar 2007) [1] (Abb. 1, links) war ein argentinischer Physiker und Sachbuch-Autor, der sich in zwei seiner Werke - 1960 und 1978 - mit dem Atlantis-Problem befasste.

Dr. López´ Karriere als international renommierter Physiker begann 1938 mit seinen Promotionen in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie an der Universidad Nacional de La Plata, Argentinien. Später führte ihn seine Forschungstätigkeit u.a. nach Italien, wo er bei Professor Giorgio Piccardi im Institut für Physikalische Chemie der Universität Florenz arbeitete; nach Deutschland, wo er in München unter der Leitung von Prof. Köning tätig war; nach Irland zum Dublin Institute for Advanced Studies, das zu dieser Zeit von Prof. James Mc Connell geleitet wurde; sowie 1975 - auf die Einladung von Prof. Luis W. Alvarez hin - nach Berkeley in Kalifornien zum Lawrence Berkeley National Laboratory. [2]

Seine Tätigkeit als Autor begann José Álvarez López mit der Veröffentlichung von Fach-Publikationen zu Problemen der Relativitätstheorie - eines seiner speziellen Interessengebiete, zu dem er noch mit Albert Einstein kurz vor dessen Tod korrespondiert hatte. Zu diesen frühen Werken gehören u.a. "The Time Concept in Special Relativity" und "The Concept of Mass in General Relativity" (beide 1956). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang seine später (1972) erschienene Arbeit "Relativistic Space Propulsion". [3]

Was Dr. López´ Atlantisforschung - respektive seine Atlantis-Lokalisierung - betrifft, gibt es allerdings voneinander abweichende Angaben, was aber schlicht und einfach daran liegen könnte, dass er seine diesbezügliche Meinung im Lauf der Jahre geändert hat. Jedenfalls heißt es bei Tony O’Connell [4] und Stel Pavlou [5] inhaltlich übereinstimmend zu seinem ersten (nur 76 Seiten umfassenden) 'Atlantisbüchlein' "Realidad de Atlantida" [6] aus dem Jahr 1960, er habe darin die Vorstellung vetreten, der Garten Eden, Homers Scheria und Atlantis, das er im Atlantischen Ozean verortete, seien miteinander identisch. Bei La Pluma Libros heißt es dagegen über sein umfassenderes Buch "Reconstruccion de Atlantida" [7] [8], er habe sich damit befasst, (Spuren von?) "Atlantis in der Mündung des Guadalquivir, Südspanien, ausfindig zu machen". [9]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Stelios Grant Pavlou, "José Álvarez López", 17. April 2016 (jüngste Barbeitung), bei atlantipedia.com (abgerufen: 09. März 2017)
  2. Quelle: ebd.
  3. Quelle: ebd.
  4. Siehe: Tony O’Connell, "López, José Álvarez (L)", 1. Juni 2010, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 9. März 2017)
  5. Stelios Grant Pavlou, op. cit. (2016)
  6. Siehe: José Álvarez López, "Realidad de Atlantida", Buenos Aires (Almafuerte), 1960
  7. Siehe: José Álvarez López, "Reconstruccion de Atlantida" Buenos Aires (Kier), 1978
  8. Red. Anmerkung: "Reconstruccion de Atlantida" ist derzeit als PDF-Datei im Internet frei abrufbar. Wir sind bemüht, demnächst umfassendere Informationen zum Inhalt vorstellen zu können.
  9. Quelle: o.A., La Pluma Libros, 27. März 2013, unter: RECONSTRUCCION DE ATLANTIDA - JOSE ALVAREZ LOPEZ (abgerufen: 9. März 2017; Übersetzung in Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Links: Tony O’Connell, "López, José Álvarez (L)", bei Atlantipedia.ie
1) Rechts: La Pluma Libros, unter: RECONSTRUCCION DE ATLANTIDA - JOSE ALVAREZ LOPEZ (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)