Nordamerika: Die Saurier der Anasazi und Navajo sowie andere Anomalien – Atlantisforschung

Nordamerika: Die Saurier der Anasazi und Navajo sowie andere Anomalien

Präkolumbische Artefakte und Dinosaurier in Amerika, Teil IV

Abb. 1 Ein Relikt der Anasazi-Kultur: Hans-Joachim Zillmer vor der Felszeichnung, auf der Menschen und vermutliche Dinosaurier gemeinsam abgebildet wurden. (Foto: © H.-J. Zillmer)
Abb. 1 Ein Relikt der Anasazi-Kultur: Hans-Joachim Zillmer vor der Felszeichnung, auf der Menschen und vermutliche Dinosaurier gemeinsam abgebildet wurden. (Foto: © H.-J. Zillmer)

(bb) Auch im heutigen US-Bundesstaat New Mexico gibt es brisante Artefakte, die für eine Koexistenz von Menschen und Dinosauriern sprechen. Unser Gastautor, der bekannte Neo-Katatrophist und Geologie- sowie Paläontologie-Kritiker Hans-Joachim Zillmer, schrieb in Irrtümer der Erdgeschichte über eine seiner Forschungsreisen, die ihn 1999 in die USA führte: "Im Natural Bridges National Monument gibt es Felsmalereien der Anasazi, prähistorischer Indianer, von denen keiner weiß, wer sie wirklich waren und woher sie kamen oder wohin sie gingen, denn sie verschwanden spurlos [siehe dazu auch: Vernichteten Kannibalen die Anasazi-Zivilisation? von Julie Cart]. [...] Meine Erwartungen wurden übertroffen, denn die Felsmalerei in drei Metern höhe zeigt auf einer Fläche von drei mal zwei Metern zwei typische Anasazi. KEINER WÜRDE DIE ECHTHEIT DIESER DARSTELLUNG ANZWEIFELN.

Aber unmittelbar daneben wurde ein Dinosaurier mit einem langen Schwanz abgebildet, der einem Apatosaurier (frühere Bezeichnung: Brontosaurier) ähnlich sieht, aber dafür einen zu langen Schwanz besitzt. Es könnte ein Diplodocus sein, der eine Länge von 27 Metern erreichte. War dieses Bildnis schon beeindruckend, so gab es noch eine Überraschung. Etwas kleiner und zuerst SCHWER ZU ERKENNEN ist daneben anscheinend noch ein Stegosaurus abgebildet. Phantastisch: EIN GRUPPENBILD VON ZWEI MENSCHEN UND ZWEI DINOSAURIERN! Der Stegosaurus lebte nach offizieller Auffassung zur gleichen Zeit wie der Diplodocus, vor 150 Ma. Stegosaurier wuchsen bis zu einer Länge von ungefähr sieben Metern. War das Bild sogar in RICHTIGEN PROPORTIONEN dargestellt? Beide Echsen wurden erst 1877 und 1878 offiziell identifiziert." [1]

Über vergleichbare, kulturelle Relikte der alten Navajo-Nation und die Datierbarkeit der Felsbilder schreibt Zillmer: "Bei meinem Besuch bei den Navajo-Indianern in der Nähe von Tuba-City (Arizona) hatten mir Eingeborene bestätigt, dass es mehrere alte Felsbilder mit Dinosaurier-Darstellungen gibt. Außerdem erzählte man mir vom Anfang der Welt. Die Götter schufen angeblich am Anfang Navajos und Dinosaurier, die gemeinsam lebten. [...] Wie auch immer, diese anderen Felsbilder können zwar alt sein, aber man kann sie wahrscheinlich nicht datieren. Bei jenen der Anasazi verhält es sich anders:

Über dem gesamten Bild liegt ein dunkler Überzug, von den Amerikanern DESERT VARNISH (Wüstenlack) genannt. Jeder Besucher des Colorado-Plateaus kennt diesen natürlichen FIRNIS als dünne, glänzende blauschwarze Politur aus Eisen- und Magnesiumoxiden. Die Geologen sind sich darin einig, dass dieser Wüstenlack SEHR LANGSAM entsteht. Nicht nur in dem Buch »Pages of Stone«  (Chronik, 1988, S. 1) wird von der Geologin Halka Chronik bestätigt [übersetzt durch H.-J. Z.]: >Der Wüstenlack entsteht langsam über viele Jahrhunderte hinweg, entwickelte sich aus allmählich durch das Gestein sickernden Mineralien oder durch von im Staub enthaltenes lösliches Material, das immer wieder mit Regenwasser in dünnen Schichten verteilt wurde.<.

Abb. 2 Gezeichnete Dinosaurier (A, B) und prähistorische Indianer (C, D) gemeinsam unter einer dicken Oxydationsschicht (Desert Varnish). (Foto: © H.-J. Zillmer)
Abb. 2 Gezeichnete Dinosaurier (A, B) und prähistorische Indianer (C, D) gemeinsam unter einer dicken Oxydationsschicht (Desert Varnish). (Foto: © H.-J. Zillmer)

Wichtig ist die Feststellung, dass es Jahrhunderte dauern soll, um den desert varnish, den Wüstenlack, langsam wachsen zu lassen. Im vorliegenden Fall ist das Bild (Abb. 2) durch einen Felsüberhang vor Regen geschützt. Ist der Wüstenlack also besonders alt, insbesondere da eine SEHR DICKE Schicht über dem GANZEN BILD mit allen vier Darstellungen liegt? Ein nachträgliches Hinzufügen der Dinosaurier zu den als echt anerkannten Anasazi ist deshalb technisch sicher nicht möglich. Entweder sind alle Figuren jung, wogegen der natürliche Überzug spricht, oder alt - und damit echt.

Eigentlich braucht der Wüstenlack nur nicht jünger als 150 Jahre zu sein, und diese Voraussetzung scheint nach unserem geologischen Weltbild eindeutig sogar ÜBERERFÜLLT zu sein. In diesem Fall ist jedoch bewiesen, dass ein Künstler zwei verschiedene Dinosaurier mit eigenen Augen gesehen hat und sie malte. Also: DINOSAURIER UND MENSCHEN LEBTEN GEMEINSAM. Aber wann? Die Anasazu sollen, wie gesagt, von 700 bis 1500 n. Chr. gelebt haben. Gab es also noch Dinosaurier während der offiziell anerkannten Anasazi-Ära vor wenigen hundert Jahren?" [2]

Zillmer stellt zudem fest, dass es sich bei diesem Bild offenbar um keinen Einzelfall handelt. Dazu verweist er auf einen Bericht von Prof. Vine Deloria Jr. (1933-2005) von der University of Colorado in Boulder (siehe: Indianische Urgeschichte von Vine Deloria Jr.) über eine wissenschaftliche Expedition, "die im Oktober und November 1924 den Havasupai Canyon im nördlichen Arizona untersuchte (Deloria, 1995, S. 224). Die Expedition wurde von Samuel Hubbard, Kurator der archäologischen Abteilung des Oakland Museum, und Charles W. Gilmore , Kurator der Abteilung für Wirbeltierpaläontologie des United States National Museum geleitet. Nach einem Expeditionsbericht, der im Peabody Museum der Harvard University lagert, fand man die Abbildung eines Dinosauriers (Hubbard, 1924, S. 9). Und knapp fünf Meter daneben wurde ein Mammut zusammen mit einem Menschen dargestellt." [3]

Die hier angesprochenen Felsbilder legen also ein Szenario nahe, welches den Zeitpunkt des "endgültigen" Aussterbens der Dinosaurier um etwa 64 Millionen Jahre nach vorne, in protohistorische Zeiten katapultiert. Überhaupt scheinen Paläontologen gerade in Nordamerika dazu zu tendieren, Spezies ziemlich vorschnell für "ausgestorben" zu erklären. So wird in diesen Kreisen seit Jahrzehnten im Brustton der Überzeugung kolportiert, neben vielen anderen großen Säugern sei dort auch das Pferd am Ende der jüngsten Eiszeit verschwunden; und erst durch die spanischen Conquistadoren sei es wieder dorthin gelangt. Tatsächlich zeigen viele Abbildungen indigener Künstler aus präkolumbischer Zeit Pferde - mit und ohne Reiter -, die einen alles andere als "ausgestorbenen" Eindruck vermitteln (siehe dazu: Paradigmen-Killer auf vier Hufen - Pferde im präkolumbischen Nordamerika).

Abb. 3 Die Knochen der "Malachit-Menschen" weisen nicht nur eine höchst ungewöhnliche grünliche Patina auf; ihre geologische Datierung legt zudem einen Ursprung dieser menschlichen Überreste aus dem Jura nahe - vor 210 bis 140 Millionen Jahren!
Abb. 3 Die Knochen der "Malachit-Menschen" weisen nicht nur eine höchst ungewöhnliche grünliche Patina auf; ihre geologische Datierung legt zudem einen Ursprung dieser menschlichen Überreste aus dem Jura nahe - vor 210 bis 140 Millionen Jahren!

Es gibt jedoch auch Anhaltspunkte, die für die Annahme sprechen könnten, dass der Homo sapiens schon vor Abermillionen von Jahren auf der Erde präsent war und bereits zur 'Hochzeit' der Sauropoden existiert hat. So berichtet Zillmer in diesem Zusammenhang z.B. über anomale Skelettfunde in den USA: "In der Nähe von Moab wurden [...] Überreste vorzeitlicher Menschen gefunden. Joe Taylor, der die Dinosaurier-Ausgrabungen in Colorado leitete, war auch hier verantwortlich tätig. Es wurden Teile von menschlichen Skeletten ungefähr 15 Meter unter der Erdoberfläche gefunden, und zwar in Dakota-Sandstein, der als geologische Schicht mit Dinosaurier-Fossilien des Jura bekannt ist.

In ein und derselben geologischen Schichtart wurden demnach neben Dinosaurier- auch Menschenknochen gefunden. In kupferhaltigem Sand wurden die Knochen von vier Individuen entdeckt (Taylor, 1999, S. 62), die heute eine smaragdgrüne Farbe aufweisen (Abb. 3), worauf die Namensgebung »Malachit Man« zurückzuführen ist. [...] Handelt es sich um kuriose Einzelfälle? Nur EIN EINZIGER AUTHENTISCHER FUND würde nicht eine Ausnahme der Regel bilden, sondern definitiv beweisen, dass unsere Erd- und Menschheitsgeschichte ganz anders verlaufen ist, als wir bisher offiziell annehmen oder zugeben wollen." [4]

Von einem Einzelfall kann hier allerdings nicht die Rede sein, wie wir bei Zillmer weiter erfahren: "In der Zeitschrift »The Geologist« erschien im Dezember 1862 ein interessanter Bericht über den Fund von menschlichen Überresten in einem Kohleflöz im County Macoupin in Illinois. Die in 28 Meter Tiefe liegenden Knochen waren von einer 60 cm dicken [!; bb] Schieferschicht bedeckt (Cremo u. Thompson, 1997, S. 346). >Die Knochen waren ... von einer Kruste aus hartem, glänzendem Material überzogen, das so schwarz war wie die Kohle selbst, die Knochen aber weiß und in natürlichem Erhaltungszustand beließ, sobald es abgekratzt wurde.< Die in Mitte des 19. Jahrhunderts abgebaute Kohle im Macoupin County ist aber 286 bis 320 Ma alt." [5]

Neben - offenbar gleichzeitig entstandenen - Versteinerungen von Fußabrücken menschlicher Wesen und Dinosauriern (siehe z.B.: Der kambrische Schuhabdruck von Antelope Spring) finden sich weitere Indizien für die Existenz des "modernen Menschen" über viele Millionen Jahre hinweg auch in Form krypto-archäologischer Artefakte, über die uns aus Nordamerika diverse Fundberichte vorliegen. Dazu gehören u.a. Objekte wie das präkambrische 'Gefäß von Dorchester' (vermutl. mehr als 600 Millionen Jahre alt), das 'Goldkettchen von Morrisonville', (möglicherweise 260-320 Millionen Jahre alt), die 'Venus von Nampa' (angebl. aus der Übergangsperiode vom Pliozän zum Pleistozän, vor etwa zwei Millionen Jahren) und die 'Münze von Lawn Ridge' (vermutl. ca. 400 000 - 200 000 Jahre alt). (Zu diesen heiß umstrittenen Artefakten siehe: Krypto-archäologische Funde in Nordamerika)


Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: H.-J. Zillmer, "Irrtümer der Erdgeschichte", Verl. Langen-Müller in der F.A. Verlagsbuchhandlung GmbH, München, 2001, S. 39, 40
  2. Quelle: ebd., S. 40, 41
  3. Quelle: ebd., S. 41
  4. Quelle: ebd., S. 45, 46
  5. Quelle: ebd., S. 46


Bild-Quellen

(1) H.-J. Zillmer, "Irrtümer der Erdgeschichte", Verl. Langen-Müller in der F.A. Verlagsbuchhandlung GmbH, München, 2001

(2) ebd.

(3) ebd.