Walter Cappicciola

Aus Atlantisforschung
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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Das Frontcover des ersten Buches von W. Cappicciola

(red) Giuseppe 'Walter' Cappicciola (* 1953 in Cagliari auf Sardinien) ist ein italienischer Ingenieur und Bahnexperte, Privatforscher und Autor. 1980 absolvierte er ein Ingenieursstudium und arbeitete später hauptberuflich bei der italienischen Staatsbahn (Ferrovie dello Stato) in den Bereichen Betriebsleitung, Berufsausbildung und Arbeitssicherheit. [1]

Zu W. Cappicciolas breit gestreuten privaten Interessengebieten gehören die Geschichte Sardiniens, Archäologie und Anthropologie, Astronomie, Naturwissenschaften und Mathematik. Einen Großteil seiner Freizeit widmet er dem Studium der Ursprünge unserer modernen Zivilisation und der Suche nach ihren Spuren, einem Themenkomplex, der ihn in den letzten Jahren auch als Autor zweier Sachbücher beschäftigt hat. [2] Mit ihnen erweist Cappicciola sich als überzeugter - auf den Spuren Charles Hapgoods und dessen Theorie der Errdkrustenverschiebung wandelnder - Neo-Katastrophist sowie als Anhänger der These primhistorischer 'Ice Age Civilizations'.

Über Cappicciolas erstes, im Jahr 2009 unter dem Titel Antiche civiltà scomparse [3] (Abb. 1) (Altertümliche verschollene Zivilisation) heißt es in einem Verlagstext: "Walter Cappicciola hat sich in den letzten Jahren der Suche nach zivilisatorischen Spuren verschrieben, die unserer Zeit vorausgingen, bevor die Umwälzungen, die durch den letzten Fluss der Erdkruste verursacht wurden, ihn zum Verschwinden gebracht haben. [...]

Abb. 2 Das Front-Cover von W. Cappicciolas neuem Buch aus dem Jahr 2018

Unsere Erde war nicht immer so ruhig, wie sie uns heute erscheint: sie erlebt periodisch schreckliche Umwälzungen, die durch das Gleiten der gesamten Erdkruste auf dem darunter liegenden flüssigen Mantel verursacht werden. Dieses Phänomen, das zum letzte Mal vor etwa 18.000 und vor 14.000 Jahren aufgetreten ist hat unter anderem die Verschiebung der Pole von etwa 3.000 km und in der Folge drei Überschwemmungen verursacht, welche den Anstieg des Meeresspiegels um 120 Meter bewirkt haben. In nur 3000 Jahren haben der Klimawandel, zahlreiche Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis das Massenaussterben ganzer Tier- und Pflanzenarten wie Mammuts, Säbelzahntiger, Glyptodon sowie des Neandertalers verursacht und wahrscheinlich die Zivilisation jener Menschen ausgelöscht, die zu dieser Zeit die Erde bevölkerten.

Hapgoods Theorie [...] ist in der Lage, eine zunehmende Anzahl von Rätseln, die die jüngste Geschichte unseres Planeten betreffen, wie Massenaussterben und lokale 'Minivereisungen', zu erklären. Stellt 11.500 v.Chr. den Beginn einer neuen Ära dar, die mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, als der letzte Verschiebung der Erdkruste endete? Hatten und haben die megalithischen Stätten wegen ihrer astronomischen Ausrichtung auf die verschiedenen Sternbilder die Aufgabe, uns zu warnen, wann das nächste Gleiten [der Erdkruste] beginnen wird?" [4]

Danach dauerte es fast ein Jahrzehnt, bis Walter Cappicciola im März diesen Jahres (2018) mit L'altra Atlantide [5] (Abb. 2) (Das andere Atlantis) sein zweites Buch zum Thema 'Kulturen und Katastrophen der Vorzeit' präsentierte, wobei er diesmal einen der Schwerpunkte auf die Prähistorie seiner sardischen Heimat legt:

"Gab es vor der letzten Eiszeit [schon eine] große Zivilisation, deren Spuren trotz all der vergangenen Jahrtausende in Form von Mythen und Legenden überliefert sind? Um diese Frage zu beantworten und um jeden Zweifel auszuräumen, können wir uns auf modernste Untersuchungsmethoden verlassen, dank derer wir heute sicherlich eine angemessene Antwort finden können. Das erschreckende Ausmaß der Katastrophe, welche diese große Zivilisation vernichtete[...], wurde mündlich weitergegeben und erschien später in den ältesten Texten - bei den Sumerern, in ägyptischen Texten, in der Bibel, in den indischen heiligen Büchern sowie bei Plato. Mittels Querverweisen auf diese Quellen kann man damit beginnen, eine weniger nebulöse Geschichte zu skizzieren. Darüber hinaus sind die jüngsten archäologischen Entdeckungen, die teilweise die Lücken zwischen dem Verschwinden der großen prädiluvialen Zivilisation und der Entstehung der ersten 'historischen' Völker füllen, von wesentlicher Hilfe. In diesem Zusammenhang spielte Sardinien eine Hauptrolle. In diesem Buch wollen wir eine 'andere Geschichte' erzählen, reich und faszinierend, deren Protagonisten fast nie in den klassischen Lehrbüchern erwähnt werden." [6]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Arkadia editore, unter: "Walter Cappicciola" (abgerufen: 26. April 2018)
  2. Quelle: PTM Editrice, unter: "WALTER CAPICCIOLA" (abgerufen: 26. April 2018)
  3. Siehe: Walter Cappicciola, "Antiche civiltà scomparse", PTM Editrice, 2009
  4. Quelle: PTM Editrice, unter: "Antiche civiltà scomparse" (abgerufen: 26. April 2018; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  5. Siehe: Walter Cappicciola, "L'altra Atlantide - Civiltà scomparse, antiche conoscenze, megalitismo e Sardegna", Arkadia, 2018
  6. Quelle: Arkadia editore, "L'altra Atlantide. Civiltà scomparse, antiche conoscenze, megalitismo e Sardegna", via: Amazon.it (abgerufen: 26. April 2018; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) PTM Editrice, unter: Antiche civiltà scomparse
2) Arkadia editore, via: Amazon.it. unter: L'altra Atlantide. Civiltà scomparse, antiche conoscenze, megalitismo e Sardegna