Weitere Riesen-Funde in Mexiko – Atlantisforschung

Weitere Riesen-Funde in Mexiko

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Abb. 1 Die US-amerikanische Zeitschrift New York Times berichtete 1925 und 1926 über Entdeckungen von Überresten riesenhafter Menschenwesen in Mexiko.

Abb. 2 Im Westen des mexikanischen Bundes-Staats Chihuahua (hier dunkelblau markiert) soll 1925 ein Ingenieur aus den USA eine Höhle mit riesenhaften Human-Relikten entdeckt haben.
Abb. 2 Im Westen des mexikanischen Bundes-Staats Chihuahua (hier dunkelblau markiert) soll 1925 ein Ingenieur aus den USA eine Höhle mit riesenhaften Human-Relikten entdeckt haben.

(red) Bei Ooparts (out of place artifacts) haben wir kürzlich zwei weitere Meldungen über Funde von Überresten riesenhafter Menschenwesen im heutigen Mexiko entdeckt, die beide aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen und in der Zeitschrift New York Times veröffentlicht wurden.

So hieß es dort am 12. Juli 1925 unter der Überschrift "Riesen überleben das Zeitalter der Fabel" (orig.: "Giants Survive the Age of Fable"): "Ein amerikanischer Ingenieur, in den Bergen des westlichen Chihuahua bei einem Sturm nach Schutz suchte, fand dabei eine Höhle, und in ihrer Düsterkeit machte er große Bündel aus, die in Leder eingewickelt waren. Er öffnete eines und und im flackernden Licht einer Fackel entdeckte er das Skelett eines 12 Fuß [3,66 m; d.Ü.] großen Mannes.

Um ihn herum lagen noch andere Skelette von Männern, die so groß waren, dass sie sogar in sitzender Positur sechs Fuß [1,83 m; d.Ü.] hoch aufragten wie Säulen, und im Lehm des Höhlenbodens befand sich ein 18 Inches [45,72 cm; d.Ü.] langer Fußabdruck." [1]

Bei Ooparts heißt es über diese Zeitungs-Meldung weiter: "Der Ingenieur, der die Entdeckung machte, wurde lediglich Nesbitt genannt und der Artikel von 1925 wies des weiteren darauf hin, dass Pläne im Gange seien, die Gebeine zu Studienzwecken in ein lokales Museum zu schaffen. Ein Folge-Artikel liefert die weiteren Details, dass sich dort acht Skelette zwischen 10 und 12 Fuß Größe [zwischen 3,05 m und 3,66 m; d.Ü.] befanden, und dass ein örtliches Museum eine Expedition ausrüste, um die Stätte zu besuchen und um Artefakte mit zurück zu bringen. In der Gegend gebe es alte Geschichten über vormalige riesenhafte Bewohner." [2]

Abb. 3 Südwestlich von Tepic (hier rot markiert) soll 1926 ein weiterer Riesen-Fund erfolgt sein.
Abb. 3 Südwestlich von Tepic (hier rot markiert) soll 1926 ein weiterer Riesen-Fund erfolgt sein.

Knapp ein Jahr später, am 14. Mai 1926 hieß es in der New York Times dann unter dem Titel "Knochen von 10 Fuß [großen] Riesen ausgegraben. Goldsucher berichten über Entdeckung in den großen Grabstätten-Mounds" (orig.: "Unearth the Bones of 10 Foot Giants. Gold hunters Report the Discovery in Great Burial Mounds southwest of Tepic, Mexico."): "Tepic, Mexico. Über die Entdeckung von Knochen einer Rasse von Riesen, die mit einer Größe von mehr als zehn Fuß [3,05 m; d.Ü.] empor ragten, wurde hier heute von Captain D.W. Page, einem Amerikaner, und von Captain F.W. Devalda, einem Engländer, berichtet, die von einer erfolglosen Suche nach den legendären spanischen Goldminen zurückgekehrt sind.

Die beiden Männer sagten, dass sie ihre Entdeckung in den großen Begräbnis-Mounds in den Bergen südwestlich von hier gemacht hätten, und dass der Erhaltungs-Zustand der Knochen nahe lege, dass diese riesenhafte Rasse vor mehr als 500 Jahren in jener Gegend gelebt habe…" [3]


Fundmeldungen aus anderen Zeitungen

Im Grenzbereich der Glaubwürdigkeit bewegt sich die Größenangabe des Spezimens, über dessen Entdeckung die Coconino Sun vom 22. August 1895 in der nachfolgend wiedergegebenen Kurzmeldung (Abb. 4) berichtete, welche wir auf der Webseite des Greater Ancestors World Museum gefunden haben.

Bild:The-weekly-Coconino-Sun.-Flagstaff-Arizona-August-22-1895-pg-4.jpg
Abb. 4 Die Kurzmeldung aus der Coconino Sun vom 22. August 1895

Hier die Übersetzung: "In einem Mound nahe San Juan, Mexiko [4], wurde gerade das Skelett eines riesenhaften Mannes ausgegraben, der offensichtlich einer prähistorischen Rasse angehörte. Die Länge des Skeletts beträgt 12 Fuß und 7 Inches [ca. 3,83 m; d.Ü.]." [5]

Abb. 5 Die Fundmeldung aus dem Los Angeles Herald vom 3. Februar 1909
Abb. 5 Die Fundmeldung aus dem Los Angeles Herald vom 3. Februar 1909

Die nächste historische Fundmeldung (Abb. 5), in der erneut eine sehr 'grenzwertige' Größenangabe gemacht wurde, stammt aus der Ausgabe des Los Angeles Herald vom 3. Februar 1909, in der Folgendes berichtet wurde:

"New York, 3. Februar - Das Skelett eines prähistorischen Mannes von gigaantischem Format wurde, hier erhaltenen Nachrichten zufolge, bei einer Ortschaft gefunden, die zehn Meilen südöstlich von Mexico-Stadt gelegen ist.

Die Entdeckung gelang einem Peon, der das Skelett ausgrub, welches in der Größe 15 Fuß [ca. 4,6 m; d.Ü.] misst. Es wird vermutlich an das Nationalmuseum in Mexiko überstellt werden. Der Fund hat die aztekische Legende neu belebt, dass vor Urzeiten Riesen die Ebene von Mexiko bewohnten." [6]

Mit ziemlicher Sicherheit entweder in den Bereich der - was die Größenangabe betrifft - mehr oder weniger übertriebenen Meldungen, oder aber in die Domäne der Fehlinterpretationen gehört die folgende Story (Abb. 6), die am 14. Oktober 1919 im Harrisburg Telegraph erschien:

Bild:Harrisburg telegraph., October 14, 1919, Page 13, Image 13.jpg
Abb. 6 Die Fundmeldung aus dem Harrisburg Telegraph vom 14. Oktober 1919

"Mexico City, 14. Oktober - Die fossilierten Überreste eines Riesen, der in der Größe mehr als 32 Fuß und 10 Inches [ca. 10 m; d.Ü.] misst, wurden kürzlich, einem Bericht zufolge, von Arbeitern in der Nähe des kleinen Dorfes Nanacamilpa im Staat Vera Cruz entdeckt.

Die Einheimischen, welche noch immer an alten Überlieferungen ihrer indianischen Vorfahren hängen, dass der Riese mit den Göttern ihrer Vorväter zu tun habe. Sie errichteten ainen Katafalk auf der Plaza, auf welchem der Riese viele Tage lang pompös ruhte. Die Entdeckung erregte hier das Interesse der Wissenschaftler. Manuel Gamio, Direktor für Anthropologie am Nationalmuseum, geht davon aus, bald zwecks Untersuchungen nach Nanacamilpa aufzubrechen. Er tendiert zu der Meinung, das Fossil sei dasjenige eines prähistorischen Wirbeltiers, [aber] nicht das eines Menschen." [7]

Abb. 7 Die Fundmeldung aus dem Milwaukee Sentinel vom 2. Dezember 1930
Abb. 7 Die Fundmeldung aus dem Milwaukee Sentinel vom 2. Dezember 1930

Den folgenden Bericht veröffentlichte der Milwaukee Sentinel in seiner Ausgabe vom 2. Dezember 1930;

"Tucson, Arizona, 1. Dez. - (AP) - Die Entdeckung von etwas, das man für die Überbleibsel einer bisher noch unbekannten Rasse hält, wurde offengelegt von J.E. Coker aus Sayopa, Sonora, einer Bergwerkstadt, 300 Meilen südlich der mexikanischen Grenze.

Coker, ein Bergbau-Ingenieur, erklärte, dass Arbeiter, die das Land einer Ranch säuberten, welche in der Nähe des Yaqui River, in der Umgebung von Sayopa, stießen bei Grabungen auf ein altes Grberfeld, wo Leichen von durchschnittlich acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] großen Menschen in Schichten übeeinander bestattet waren.

Die Köpfe der altertümlichen Skelette waren, wie Coker sagte, besonders groß. Grexierte native Stein-Armbänder wurden auf den Knochen gefunden. Neben den Körpern ware, wie Coker erklärte, steinerne Waffen und Utensilien der krudesten Art begraben worden.

Nachdem das erste Skelett freigelegt worden war, verdoppelten die Eigentümer der Ranch ihre Bemühungen, das Gräberfeld auszugraben. Cuker sagte, dass die Arbeiten noch voranschritten, als er Sayopa verließ. Die oberste Schicht mit Knochen befand sich nur wenige Fuß tief unter der Oberfläche." [8]

Abb. 8 Der Bericht aus der Berkeley Daily Gazette vom 11. Juni 1937
Abb. 8 Der Bericht aus der Berkeley Daily Gazette vom 11. Juni 1937

In gewisser Weise findet der vorausgegangene Bericht eine Bestätigung in dem folgenden, fast sieben Jahre später, am 11. Juni 1937, erschienenen Artikel (Abb. 8), der in der Berkeley Daily Gazette veröffentlicht wurde:

"Tucson, Arizona, 11. Juni - Zwei Archäologen sind hier heute mit Relikten einer prähistorischen Rasse von Riesen, die sie in Sonora, Mexiko, fanden, nach Washington D.C. abgereist.

In Höhlen, 90 Meilen von einer Fuhrwerks-Trasse enfernt, fanden die Explorer, wie sie erklärten, vierunddreißig Skelette und Mumien von Menschen, welche zwischen sechs Fuß und sieben Inches [ca. 2,00 m; d.Ü.] und acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] groß waren. Diese Menschen lebten vor geschätzten 10.000 Jahren in den legendären >verschollenen Städten von Sonora<.

Paxton C. Hayes und G.C. Barnes aus Santa Barbara, Kalifornien, beanspruchten die Entdeckungen [für sich]. Sie waren auf der Suche nach reptilischen Spezimen für den Washingtoner Zoo in das Gebiet gereist, und waren auf dem Weg nach Washington, um die Untersstützung von Francisco Majora, dem mexikanischen Botschfter in den Vereinigten Staaten, für weitere Erkundungen zu erbitten.

Hayes sagte, die Örtlichkeit liege etwa 450 Meilen östlich von Hermosillo, der Hauptstadt von Sonora, entfernt, und dass er und Barnes dort achtzehn Höhlen gesehen haben, die archäologisches Material enthalten, welches sie [noch] nicht untersucht haben. Sie hatten den Teil einer Bestattungs-Robe, welche wie man meint, während Menschenopfern Verwendung fand,, und das Gewebe der Kleidung, die sie fanden, wurde mit Drei-Faden-Webstühlen hergestellt, was anzeigt, dass bei dieser altertümlichen Rasse eine hohe Kultur existierte.

Sie sagten, General Juventino Espinoza Sanchez aus Hermosillo habe angeordnet, zehn Meilen vom Schauplatz entfernt ein Landefeld anzulegen, und dass sie für den kommenden Herbst einen Flug dorthin planten." [9]


Kuriosum

Bild:Der deutsche Correspondent., October 16, 1894, Image 2.jpg
Abb. 9 Die skurrile Meldung in Der deutsche Correspondent vom 16. Oktober 1894

Einen skurrilen Humor bewies der Redakteur von Der deutsche Correspondent, einer Immigranten-Zeitung aus Baltimore, der in der Ausgabe des Blattes vom 16. Oktober 1894 folgende Kurzmeldung (Abb. 9) zum Besten gab: "In Mittel-Amerika hat man Skelette von Riesen gefunden, die 12 Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.] hoch gewesen sind. Wenn es 25 Fuß hohe Säugethiere gegeben, dann kan es auch 12 Fuß hohe Menschen gegeben haben. Aber der Durst; es ist gut, daß sie todt sind!" [10]


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Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: Anonymus, "Giants Survive the Age of Fable", New York Times, 12. Juli 1925; nach: Ooparts, unter: "A Brief Review of a Selection of Incredible, Lost, Forgotten or Ignored News from Our Recent Past .....Page 48" (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Quelle: Ooparts, unter: "A Brief Review of a Selection of Incredible, Lost, Forgotten or Ignored News from Our Recent Past .....Page 48" (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Quelle: Anonymus, "Unearth the Bones of 10 Foot Giants. Gold hunters Report the Discovery in Great Burial Mounds Southwest of Tepic, Mexico.", New York Times, 14. Mai 1926; nach: Ooparts, unter: "A Brief Review of a Selection of Incredible, Lost, Forgotten or Ignored News from Our Recent Past .....Page 48" (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. Anmerkung: Möglicherweise liegt hier auch eine Verwechslung mit San Juan in New Mexico (USA) vor, aber da keineswegs auszuschließen ist, dass auch in Mexiko Dörfer oder kleine Ortschaften dieses Namens existieren, haben wir diese Meldung der Angabe im Artikel entsprechend eingeordnet.
  5. Quelle: The Coconino Sun, 22. Aug. 1895; nach: Chris L. Lesley, 12 feet seven inches, San Juan, 17. Dezember 2012, bei: Greater Ancestors World Museum (abgerufen: 94. Aug. 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  6. Quelle: o.A., "UNEARTH SKELETON OF PREHISTORIC MAN WHO WAS 15 FEET IN HEIGHT", in: Los Angeles Herald, 03. Februar 1909; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Los Angeles herald (microform)., February 03, 1909, Page 2, Image 2 (abgerufen: 05. Aug. 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de) --- Anmerkung: Diese Meldung war u.a. auch zu lesen in The Daily Ardmoreite, 04. Februar 1909 (siehe: o.A., FIND GIANTS SKELETON); sowie in: The Ogden Standard, 02. Februar 1909 (siehe: o.A., SKELETON OF PRE-HISTORIC MAN FOUND IN MEXICO). Quelle: CHRONICLING AMERICA
  7. Quelle: o.A., "32-Foot Giant Skeleton Is Reported Found in Mexico", in: Harrisburg Telegraph, 14. Okrober 1919; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Harrisburg telegraph., October 14, 1919, Page 13, Image 13 (abgerufen: 05. Aug. 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  8. Quelle: o.A., "RACE OF GIANTS FOUND BURIED IN OLD GRAVES", in: The Milwaukee Sentinel, 2. Dez. 1930; nach: Google News Newspaper Archive, unter: The Milwaukee Sentinel - 2. Dez. 1930 (abgerufen: 06. Aug. 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  9. Quelle: o.A., ">GIANT< FINDERS ASK COOPERATION OF MEXICAN ENVOY", in: Berkeley Daily Gazette, vom 11. Juni 1937; nach: Google News Newspaper Archive, unter: Berkeley Daily Gazette - 11. Juni 1937 (abgerufen: 08. Aug. 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  10. Quelle: o.A., "NOTIZEN" (Rubrik), in: Der deutsche Correspondent, 26. Oktober 1894; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Der deutsche Correspondent., October 16, 1894, Image 2 (abgerufen: 11. august 2014)


Bild-Quellen

1) The New York Times
2) Wikipedia - Die feie Enzyklopädie, unter: Chihuahua (Bundesstaat)
3) Wikimedia Commons, unter: File:Location Tepic.png
4) Chris L. Lesley, 12 feet seven inches, San Juan, bei: Greater Ancestors World Museum (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
5) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Los Angeles herald (microform)., February 03, 1909, Page 2, Image 2 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
6) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Harrisburg telegraph., October 14, 1919, Page 13, Image 13 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
7) Google News Newspaper Archive, unter: The Milwaukee Sentinel - 2. Dez. 1930 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
8) Google News Newspaper Archive, unter: Berkeley Daily Gazette - 11. Juni 1937 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
9) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Der deutsche Correspondent., October 16, 1894, Image 2 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)