Amédée Guiraud

Aus Atlantisforschung
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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Eine an den modernen Staatsgrenzen orientierte Karte des Großraums der nordwest-afrikanischen Atlantis-Lokalisierungen, auf den sich auch Amédée Guiraud und seine Mitstreiter von L’Atlantide de Demain auf ihrer Suche nach Atlantis konzentrierten

(red) Amédée Guiraud (Geburts- und Sterbedatum unbekannt) war ein französischer Privatforscher, der zur Mitte des 20. Jahrhunderts im damaligen (1881 bis 1956) französischen Protektorat Tunesien lebte, und spätstens in den 1930ern ein großes Interesse für die tunesische Geschichte - insbedondere Ur- und Frühgeschichte - entwickelte [1], das er mit seinem Faible für die Atlantisforschung verband.

1948 wurde in Französisch-Nordafrika eine Organisation mit dem Namen L’Atlantide de Demain (Das Atlantis von morgen) gegründet, die von Amédée Guiraud geleitet wurde. Der Name dieser Gruppierung, die ein vierteljährlich erscheinendes Journal namens En L’Atlantide (In Alantis) herausgab, war durchaus programmatisch: Die Zielsetzung des Zirkels um Guiraud bestand nämlich keineswegs nur im Ausbau der atlantologischen Erforschung Nordwest-Afrikas (Abb. 1); darüber hinaus suchte man dort auch nach Mitteln und Methoden, um diesen Großraum wieder so fruchtbar und prosperierend zu machen, wie er zur Zeit von Atlantis gewesen sein soll.

Übrigens hat Amédée Guiraud das Thema 'Atlantis' offenbar auch musikalisch verarbeitet, wie seine "Suite atlante" zeigt, eine 1950 veröffentlichte Komposition für Klavier. [2]


Amédée Guiraud -Publikationen (unvollst.)


Anmerkungen und Quellen

Vorwiegend verwendetes Material:

Fußnoten:

  1. Siehe: Amédée Guiraud, "Histoire de la Tunisie: La Tunisie antique", S.A.P.I., 1937
  2. Siehe: Amédée Guiraud, "La Suite atlante (pour piano), 1950

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