Gisela Ermel: Hexenwahn und UFO-Welle

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Rezension

Abb. 1 Gisela Ermel: Hesenwahn und UFO -Welle - Überraschende Parallelen zwischen gestern und heute: Entführung, Flug und Begegnung mit fremdartigen Wesen
Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Juni 2013 ISBN: 978-3-95652-006-8, Preis: EUR 12,50, 158 Seiten, Pb, 14 Abb.

(rmh) Beim Lesen dieses Buches fällt sofort auf, dass Gisela Ermels Stil sich gegenüber früheren Werken deutlich weiterentwickelt hat. Das Das Buch zeichnet sich durch eine äußerst professionelle Schreibweise aus.

Der Untertitel des Buches ist keineswegs übertrieben. Tatsächlich weist die Autorin nach, dass es Parallelen zwischen mittelalterlichen Aussagen zum Thema „Hexen“ deutliche Parallelen zum „modernen“ UFO-Phänomen gibt.

Aus mittelalterlichen Schriften geht hervor, dass Hexen angeblich mit Dämonen Geschlechtsverkehr hatten, und heute kennen wir UFO-Entführungsfälle wie den Vilas-Boas-Fall, in dem der Entführte Geschlechtsverkehr mit einer Außeridischen hatte.

Ermel schreibt, dass man die mittelalterlichen Vorstellungen um die Erlebnisse und Taten angeblicher Hexen grob in drei Gruppen unterteilen könne:

  • Die Erlebnisse finden real statt
  • Die Erlebnisse finden scheinbar real statt
  • Die Erlebnisse finden überhaupt nicht statt.

Und für das heutige „UFO-Entführungs-Phänomen“ gilt genau das gleiche.

Damals wurde üblicherweise von Hexen geredet, die auf einem Besenstiel, auf Ofengabeln oder Ziegenböcken ritten. Doch es gab auch andere Erlebnisse: Eine Frau sagte z.B. während eines Hexenprozesses, dass sie am Brunnen Wasser holen war, als es um sie herum plötzlich „feurig“ und „blendend hell“ gewesen sei, wie heute auch im Rahmen von heutigen UFO-Sichtungen berichtet wird.

Der gravierendste Unterschied zwischen diesen beiden Phänomenen ist deren vermeintlicher Verursacher: War es bei den Hexen-Erlebnissen der Teufel, der für sie verantwortlich war, so sind es heute vermeintliche Außerirdische.

In einem anderen Fall wurden Phänomene beobachtet, die den heutigen UFO-Entführungsberichten gleichen. Die Hexe habe einen „großen Saus“ gesehen und Panik bekommen. Etwas habe sie auf ihrem Weg hochgehoben, in etwas geführt, wo sie niedergelegt wurde und etwas ihre Füße gestreift hätte. Plötzlich kann man sie sich auf dem Weg wieder, von dem sie aufgenommen worden sei. Das „teuflische-Gespenst-Objekt“ habe auch Wesen mit sich geführt – deutlicher kann man den Zusammenhang zu den modernen UFO-Entführungen nicht beschreiben.

Die Autorin erkennt aber noch weitere Parallelen: Menschen die in UFOs entführt worden, berichten oft davon, dass sie mit durch Wände genommen worden seien, und auch im Mittelalter ist die Rede von Menschen, die behaupten, durch Gitterstäbe eines Fensters transportiert worden zu sein,

Auch der Gedanke, dass die betreffenden Personen ruhiggestellt worden seien, kommt in beiden Komplexen vor. Dazu gesellt sich das Phänomen der Out-of-Body-Expierences, und auch beim Phänomen der 'Bedroom-Visitors' sind Parallelen zu Berichten aus dem Mittelalter zu finden.

Das Buch ist deshalb sehr wichtig, weil es beweist, dass das heutige UFO-Phänomen kein isoliertes Phänomen ist, sondern dass es schon mindestens seit Jahrhunderten existiert, wer oder was auch immer der Verursacher dieses Phänomen sein mag…