Monsieur Felipoff

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Herr Felipoff ging offenbar davon aus, dass ein durch kosmische Ursachen bedingter Vulkanismus zumindest eine der Ursachen für das Versinken von Atlantis im Atlantik gewesen sei.

(red) Die Bezeichnung "Portrait" für diesen kurzen Beitrag mag etwas übertrieben sein, denn im Grunde genommen wissen wir bis dato fast nichts über das Leben des Mannes, um den es hier geht - nicht einmal seinen Vornamen [1], sein Geburts- und Sterbejahr, und erst recht keine in die Tiefe gehenden Details zu seinem atlantologischen Werk.

Mehr oder weniger die einzige Quelle, aus der bisher etwas über Felipoff in Erfahrung zu bringen war, ist der britische Journalist, Privatforscher und Buchautor Harold Tom Wilkins, der 1950 über ihn schrieb:

"Im August 1930 diskutierte die Akademie der Wissenschaften in Frankreich, einem Land, wo jemand, um 1905 herum, eine große Summe hinterlassen hatte, um das finanziell auszustatten, was nun in einigen orthodoxen Kreisen [der Wissenschaft] satirisch als 'Atlantologie' bezeichnet wird, in feierlicher Weise eine Monographie, die ein russischer Flüchtling eingereicht hatte, der in Algier lebte. Dieser Gentleman, Herr Felipoff, weist zu Recht darauf hin, dass nicht nur in den Dialogen Platons, abgeleitet von dem, was die antiken Priester von Saïs und Heliopolis Solon erzählten, sondern [dass auch] in Mexiko und Südamerika antike Legenden über das Verschlingen von Atlantis und Rutas-Mu durch den Ozean existieren, über unzählige Generationen weitergegeben. Sie erzählen von einem gewaltigen kosmischen Kataklysmus, der Vulkanismus und eine große Flut von halb-globalen Ausmaßen hervorbrachte.

Felipoff [...] sagte, dass die alten mexikanischen und ägyptischen Überlieferungen darin übereinstimmen, dass der Inselkontinent Atlantis verschwand, als die Sonne im Sternzeichen des Krebses stand." [...] Er "berechnete, dass Atlantis im Jahr 7256 v. Chr. im im Ozean versank. Dies ist natürlich 3000 Jahre später als die Zeit, von der jene Priester Sonchis und / oder Psenophis behaupteten, dass sie in den altertümlichen Tempel-Archiven des alten Ägypten verzeichnet sei." [2]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung: In dem "BRITAIN ATLANTIS. ITALIAN'S THEORY. History's Great Mystery" betitelten Artikel der australischen Zeitung The Queensland Times vom 9. Februar 1939 (S. 5) wird er zwar in einer Randnotiz als "M. Felipoff" bezeichnet, aber das 'M.' steht dort vermutlich für die Abkürzung der franzosischen Anrede Monsieur.
  2. Harold T. Wilkins, "Secret Cities of Old South America" (Erstveröffentl. 1950), Reprint: Cosimo, Inc., 2008, S. 62; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de, unter Rückgriff auf: Peter Nowak, "Was Sie schon immer über Atlantis wissen wollten: Behauptungen und Gegenargumente. Mit einem Vorwort von Roland M. Horn", BoD, 2016, S. 36

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