Pfännerhall mit neuen Dauerausstellungen wieder am Start

Aus Atlantisforschung.de
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(dg) Unter großer Beteiligung von nah und fern eröffnete heute die Zentralwerkstatt Pfännerhall die neugestaltete Waldelefanten- und ABORA-Ausstellung in Braunsbedra. Die halbjährliche Schließung nutzten das ABORA- und Pfännerhall-Team, um die beiden Dauerausstellungen auf Vordermann zu bringen. Das Highlight ist natürlich das neue „Kolosseum von Braunsbedra“, das den gigantischen Waldelefanten in einer urzeitlichen Seenlandschaft präsentiert.

Seit Februar werkelten die Mitglieder des Vereins für Experimentelle Archäologie und Forschung Chemnitz e.V. an der Umgestaltung der alten Waldelefanten-Ausstellung. Mehr als 65 m² Wandfläche mussten bemalt werden, um den Eindruck einer Pleistozänen Seenlandschaft zu erwecken.

Heute reisten eine Reihe Ehrengäste, aber auch die Medien, wie Eingeschenkt TV oder die Mitteldeutsche Zeitung Merseburg an, Eindrücke und auch Emotionen der Gäste einzufangen. Die Grußworte wurden neben dem Bürgermeister von Braunsbedra Steffen Schmitz und Andreas Proske (Halloren-Gilde Halle) auch von Roland Karge (Pfännerhall), Günter Eckardt (Malermeister) und Dr. Dominique Görlitz (Kurator) gehalten.

Das neue Diorama zeigt den Waldelefanten zusammen mit riesigen Greifvögeln in einer pleistozänen Seenlandschaft, wie sie zwischen 300.000 bis ca. 50.000 Jahren in Mitteleuropa typisch war. Während des Braunkohletagebaus wurden über 20 vollständige Skelette des Rüsseltiers gefunden. Diese Art war größer als der ebenfalls ausgestorbene Mammut und der heute noch lebende afrikanische Elefant.

Auch die ABORA-Ausstellung erscheint wieder im neuen Glanze. Als neues Highlight wird nun erstmals der fertige Expeditionsfilm „ABORA IV – Im Kielwasser der Argonauten“ gezeigt. Auf Wunsch sogar in Englisch, um internationalen Touristen eine verständliche Fassung zu präsentieren.

Kommen Sie an den wunderschönen Geiseltalsee und besuchen unsere neue Wissensschau!

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Pfännerhall is back at the start with new permanent exhibitions

With great participation from near and far, the Pfännerhall central workshop opened the newly designed forest elephant and ABORA exhibition in Braunsbedra today. The ABORA and Pfännerhall team used the half-yearly closure to bring the two permanent exhibitions up to date. The highlight is of course the new "Coliseum of Braunsbedra", which presents the gigantic forest elephant in a prehistoric lake landscape.

Since February the members of the Association for Experimental Archeology and Research Chemnitz e.V. have been working on the redesign of the old forest elephant exhibition. More than 65 m² of wall area had to be painted to give the impression of a Pleistocene lake landscape.

Today, a number of guests of honor, but also the media, such as Gift TV or the Mitteldeutsche Zeitung Merseburg, traveled to capture the impressions and emotions of the guests. The greetings were given by the mayor of Braunsbedra Steffen Schmitz and Andreas Proske (Halloren-Gilde Halle) as well as by Roland Karge (Pfännerhall), Günter Eckardt (master painter) and Dr. Dominique Görlitz (curator).

The new diorama shows the forest elephant together with huge birds of prey in a Pleistocene lake landscape that was typical in Central Europe between 300,000 and approx. 50,000 years ago. Over 20 complete skeletons of the proboscis were found during the lignite mining. This species was larger than the also extinct mammoth and the African elephant still alive today.

The ABORA exhibition also appears again in a new splendor. As a new highlight, the finished expedition film "ABORA IV - In the wake of the Argonauts" will be shown for the first time. Even in English on request, in order to present an understandable version to international tourists.

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