Unterirdische Mysterien

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Abb. 1 Werner Betz: Unterirdische Mysterien:
Ancient Mail-Verlag, Groß Gerau, August 2004
ISBN: 3-935910-15-0
Preis: EUR 13,50
148 Seiten, Pb, 25-sw. Abb. und Fotos

Eine Rezension von Roland M. Horn

In meiner Odenwälder Heimat gibt es eine Legende, nach der von der Einhardsbasilika in Michelstadt-Steinbach ein Geheimgang zu dem sogenannten Tempelhaus in Erbach/Odw. führe. Bei Führungen bekommt man auf Anfrage jedoch gesagt, diese Gerüchte hätten keine realen Hintergründe. Mit diese speziellen Legende beschäftigt sich Werner Betz im vorliegenden Buch zwar nicht, dafür aber mit ähnlichen Legenden, die seinen Recherchen zufolge doch einen wahren Kern zu haben scheinen.

So befasst er sich mit dem „Eiskeller“, der 120 Meter weit unter den Rheinbergen in Oppenheim, wo es Hinweise auf weitere künstliche Hohlräume gibt, gelegen ist. Weiter berichtet er über unterirdische Gänge, die zur Kirche von Groß-Gerau führen. Betz erklärt, dass es in Deutschland ein ganzes Netz von Systemen aus irdischen unterirdischen Gängen gibt, die, wie er schreibt, auf das Mittelalter datiert würden und den Zweck gehabt haben sollen, Menschen im Schutz des Erdreichs von einem Ort zum anderen gelangen zu lassen.

Überraschendes gibt auch die Bergruine Regenstein preis. Hier stieß der Autor auf Spuren, nach denen Objekte offensichtlich mit Techniken, die nicht mit jenen des Mittelalters in Einklang zu bringen sind, hergestellt worden sind.

Doch Betz beschäftigt sich nicht nur mit derartigen Legenden, sondern seine Recherchen führen ihn auch ins Ausland, in der Hauptsache nach Malta. Dort steht das Hypogäum in Paola, eine dreigeschossige unterirdische Höhlenanlage, die offiziell für eine Kultstätte gehalten wird. Betz stellt fest, dass über dieses Bauwerk offensichtlich Informationen zurückgehalten oder Entdeckungen verschleiert würden und berichtet ausführlich über seine Recherchen. Er fragt sich, ob das Hypogäum die Zentrale von Göttern waren – von Göttern, die aus dem Weltraum kamen.

Weiter spricht Betz von einem „uralten, unterirdisches Wasserversorgungsystem“ in der Region von Jerusalem.

Betz vergisst auch nicht, auf den sagenumbobenen Untersberg zwischen Salzburg und Berchtesgaden unter die Lupe zu nehmen. Er stellt fest, dass die Ruinen vieler historischen Hochkulturen Rückschlüsse auf eine gewaltige Katastrophe zulassen.

Das Buch ist äußerst interessant und gibt zu denken.