Riesen im prähistorischen Nordamerika - Indizien und Belege – Atlantisforschung

Riesen im prähistorischen Nordamerika - Indizien und Belege

(bb) Im zweiten Teil [1] unserer Kollektion von Berichten über die Funde riesiger Skelette in den heutigen USA wollen wir aus einigen Quellen und Material-Sammlungen zitieren, die ausführlichere Hintergrund-Informationen bieten und sich daher besonders für weitere Recherchen zur Verifizierung der dort getroffenen Aussagen eignen. Wie wir feststellen können, weisen die betreffenden Funde einen durchaus uneinheitlichen Charakter auf. Dies gilt sowohl für die Beerdigungsformen und Grabbeigaben als auch für die Skelett- und Mumien-Funde selbst.

Bild:Cecilia Hall Riesenfunde-Übersicht.jpg
Abb. 1 Auf dieser Karte der heutigen USA finden sich fast alle derzeit (April 2014) bekannten Fundstellen markiert, an denen historischen Berichten zufolge Skelette bzw. Skelettreste oder auch Mumien von Riesen in Nordamerika entdeckt wurden. Die Anzahl dieser Fundmeldungen ist überwältigend. (Graphik: Cecilia Hall)

Mit den unterschiedlichen Typen von krypto-archäologischen Riesen-Funden in den USA befasst sich auch Whyte Eagle in einem Posting bei ezboard.com (nicht mehr online), in dem er einige regionale bzw. großräumige Fund-Charakteristika auflistet. Da dies offenbar die erste derartige Typisierung / Klassifizierung ist, die bisher vorgenommen wurde, stellen wir sie hier gerne vor, wobei wir abweichende Erkenntnisse unsererseits im Anhang dokumentieren:

Abb. 2 Ein Indianer von durchschnittlicher Große im Vergleich mit einem Moundbauer-Riesen der Adena-Kultur (Graphik: Micah Ewers)
Abb. 2 Ein Indianer von durchschnittlicher Große im Vergleich mit einem Moundbauer-Riesen der Adena-Kultur (Graphik: Micah Ewers)
  • Ostküste: "Die gigantischen Skelette, die [dort] bisher gefunden wurden, sind nicht mumifiziert. Sie haben typischer Weise zwei kleine Vorsprünge an der oberen Vorderseite des Schädels (1/4" - 1/2") und ein kleiner Schwanz bzw. ein Anhängsel, das an einen Schwanz mit einer Länge von üblicherweise 2 Inches bis 4 Inches erinnert. Ihre [durchschnittliche] Körpergröße liegt zwischen 7 Fuß und 9 Fuß." [2]
  • Oberer Mittelwesten: "Die in diesem Gebiet gefundenen Riesen-Skelette sind in sofern ungewöhnlich, dass ihre Überreste zusammen mit den Überbleibseln von Individuen von normaler Statur in den selben Grabstätten entdeckt wurden. Dies legt nahe, dass sie [dort] unter den indigenen Bewohnern dieses Areals, und nicht in eigenen Stämmen oder Gruppen lebten. Ihre Größe liegt [durchschnittlich] zwischen 7 und 8 Fuß." [3]
  • West-Küste: "Die bemerkenswerteste Äußerlichkeit der Giganten, welche in diser Gegend gefunden wurden, ist, dass sie doppelte Zahnreihen besitzen. Etwa die Hälfte der gefundenen sterblichen Überreste ist mumifiziert. Auch hat man bei ihnen große Kriegswaffen gefunden. Ihre Körpergröße lag [im Durchschnitt] zwischen 7' und 9 Fuß." [4]
  • Südliche USA: "Fast alle Specimen, die in diesem Gebiet gefunden wurden, haben 6 Zehen an beiden Füßen, gelegentlich auch 6 Finger an jeder Hand. Sowohl Mumien als auch Skelette wurden typischer Weise in Einzelgrab-Kammern und Sarkophagen gefunden. Sie werden für gewöhnlich mit Kriegswaffen und Schriftzügen auf Platten aus wertvollem Metall aufgefunden. Die Körpergröße beträgt [durchschnittlich] zwischen 7 und 10 Fuß." [5]
Abb. 3 Einer der Mounds von Marietta, Ohio, vor 1848. Dort befand sich vermutlich einst eines der Zentren unserer gesuchten nordamerikanischen Riesen - und ihrer späteren Erben.
Abb. 3 Einer der Mounds von Marietta, Ohio, vor 1848. Dort befand sich vermutlich einst eines der Zentren unserer gesuchten nordamerikanischen Riesen - und ihrer späteren Erben.
  • Diverse: "Zu dieser Regel gibt es allerdings ein paar Ausnahmen. Beispielsweise gibt es ein Gebiet das den nördlichen Saum von Arizona, die Ostseite von Nevada, den südlichen Grenze von Idaho, der West-Grenze von Colorado und den gesamten Staat Utah umfasst. Typischer Weise sind die [menschlichen] Überbleibsel, die in diesem Areal gefunden werden, mumifiziert. Sie werden in Kammern gefunden die ausschließlich mit zwei oder [wenig] mehr Individuen [bergen]. Sie haben rotes Haar und man findet bei ihnen zahlreiche Artefakte, die höchstwahrscheinlich ihr persönliches Eigentum waren. Einige dieser Kammern wurden in Gebieten platziert, wo sie im Laufe der Zeit durch Naturereignisse zerstört wurden. In diesem Licht haben wohl nur die haltbarsten der Artefakte überlebt.
  • Ein weiteres Beispiel dreht sich um ein kleines Gebiet weit im östlichen Teil des Mittelwestens, wo die Giganten, die man gefunden hat, mumifiziert und in Kammern plaziert sind, die [...] mit aufwendigen Details konstruiert worden sind. Die [sterblichen] Überreste werden stets in Formationen platziert gefunden, für gewöhnlich in einem kreisförmigen Muster. Die Überreste weisen keine anatomischen Besonderheiten auf, wenn man von ihrer Größe absieht, wobei einige eine mehr als zehn Fuß hohe Statur hatten. Ein ähnliches, welches das selben Muster aufwies, wurde im Westen entdeckt und die Überreste waren in ganzer länge auch neun Fuß groß." [6]

In einigen der genannten Fälle erscheinen uns Whyte Eagles Zuordnungen - in Unkenntnis seiner und vor dem Hintergrund unserer Quellen - zwar etwas zu kategorisch, oder müssen noch näher belegt werden (siehe Anhang), aber seine Systematisierung erscheint insgesamt hilfreich für das Verständnis der Gesamt-Zusammenhänge, denen wir auf der Spur sind. Um sie weiter zu verfolgen, betrachten wir nun en detail diejenigen Fund-Meldungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die wir (zumindest teilweise) als archäologische Belege für die historische Existenz von Riesen in Nordamerika betrachten. Der besseren Übersichtlichkeit halber haben wir diese Berichte nach den US-Bundesstaaten sortiert, in denen sie gemacht worden sein sollen.


Homo sapiens giganteus simplex - Fundmeldungen und -berichte aus den USA


IVe Homo sapiens giganteus duplodontialis - Die 'original amerikanischen' Riesen mit den doppelten Zahnreihen

sowie:


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Anmerkungen und Quellen

  1. Anmerkung: Im einführenden ersten Teil ("Riesen im prähistorischen Nordamerika - unmöglich?") haben wir exemplarisch eine der üblichen, bruchstückhaften Zusammenstellungen von Einzelbeispielen für 'Riesenfunde' in Nordamerika vorgestellt, wie sie - wenig überzeugend - häufig im Internet und in der Literatur zu finden sind.
  2. Red Anmerkung: Mit der besonders faszinierenden Anomalie "gehörnter" Humanoider, die wir mit den Satyr-Legenden der Alten Welt in Verbindung bringen, beschäftigen wir uns in einem separaten Beitrag (siehe: Indizien für 'gehörnte Götter' in Nord-Amerika), der derzeit (Juni 2014) übrigens intensiv überarbeitet wird und demnächst in einer korrigierten, aktualisierten und erweiterten Neufassung erscheint
  3. Red Anmerkung: Bei den hier erwähnten Mischkultur-Funden scheint es sich allerdings um Relikte aus jüngeren Epochen zu handeln, als die ursprüngliche Giganten-Zivilisation (oder mehrere derartige Kulturen) bereits unter dem Ansturm der amerinden "Paläo-Indianer" zusammengebrochen war. In der Folge kam es offenbar zur Vermischung verschiedener ethnischer Gruppen und auch die überlebenden "Riesen" brachten, wie zu sehen ist, ihre Erbanlagen in neu entstehende Gen-Pools ein. Dafür spricht auch das häufige Vorkommen von "Misch-Gebissen" (teilweise oder mangelhafte Ausbildung der Doubletten, einzelne Doppelzähne oder zusätzliche Nuklei in Ober- und/oder Unter-Kiefer. Wir gehen davon aus, dass das VOLLSTÄNDIG AUSGEPRÄGTE Doppel-Gebiss des 'Homo sapiens gigantus duplodontialis' den URSPRÜNGLICHEN Typus dieser archaischen Variation des Homo sapiens repräsentiert.
  4. Red. Anmerkung: Nach unseren bisherigen Recherchen lag ein, wenn nicht DAS, Zentrum der 'Doppelzahn-Riesen' keineswegs an der Westküste, sondern im Nordosten der heutigen USA, in Ohio, den angrenzenden Staaten Michigan und Virginia sowie in New York. (Siehe dazu: Homo sapiens gigantus duplodontialis - Die 'original amerikanischen' Riesen mit den doppelten Zahnreihen) Unsere Feststellung gilt jedenfalls für die jüngsten 2-3 Jahrtausende. Die gemeinsamen Funde von 'duplodontialen' Riesen-Menschen und Zwerg-Mammuts in Kalifornien (siehe: Homo sapiens giganteus duplodontialis - in Kalifornien) deuten allerdings eine spät-glaziale Präsenz der Doppelzahn-Riesen im Südwesten Nordamerikas an. Aber mit nur EINEM derartigen Fund(bericht) - und mehr sind zumindest uns derzeit nicht bekannt - lässt sich eine solche Hypothese nicht belegen. Außerdem halten wir die Behauptung für 'gewagt', etwa "die Hälfte der" im Westen "gefundenen sterblichen Überreste" sei "mumifiziert". 'Riesen-Mumien' (wie etwa die 'Martindale Mummies') - gleich welchen Typs - stellen vielmehr ausgesprochene Raritäten dar.
  5. Red. Anmerkung: Diese Feststellung Whyte Eagle´s können wir - so faszinierend wir sie finden - bisher nicht bestätigen. In KEINER der uns bisher vorliegenden Fund-Meldungen aus Süd-Staaten wie Louisiana oder Florida im Südosten, oder aus dem Südwesten der heutigen USA liegen uns entsprechende Beschreibungen vor! Offenbar gibt es aber kulturelle Relikte aus dem präkolumbischen Nordamerika, auf denen Riesen mit sechs Fingern abgebildet werden. Siehe z.B. den gehörnten Riesen aus Utah auf folgender Abbildung:

    Bild:Felszeichnung Utah.jpg
    Abb. 4 Diese Felszeichnung eines gehörnten Riesen mit sechs Fingern und gewaltigen "Entenfüßen" befindet sich im Dry Forks Canyon, Utah.

    Ansonsten scheinen sechs-gliedrige äußere Extremitäten ein spezifisches Charakteristikum EUROPÄISCHER bzw. ORIENTALISCHER Riesen gewesen zu sein (siehe dazu auch: 'Homo sapiens giganteus orientalis' - Die Riesen des Alten Testaments und der Apokryphen). Sofern seine oben zitierte Angaben sich jedoch verifizieren lassen, wäre dies bei entsprechenden Datierungen solcher Funde ein nicht unwesentliches Indiz für prähistorische, transatlantische Migrationen und Handelsbeziehungen zwischen 'Alter' und 'Neuer Welt', die wir auch aus anderen Gründen voraussetzen. (siehe: Prähistorische transatlantische Kontakte)
  6. Quelle: Whyte Eagle, "North American Giant Types", online unter http://pub69.ezboard.com/fancientlosttreasuresfrm16.showMessage?topicID=20.topic (nicht mehr online)

Bild-Quellen:

1) Cecilia Hall, nach: Dale Drinnon, "Giant Skeleton Map", 1. Februar 2014, bei: Frontiers of Anthropology
2) Micah Ewers, Archiv (2)
3) C.W. Ceram, Der erste Amerikaner, 1978, S. 193
4) Burlington UFO and Paranormal Research Center, GIANTS OF NORTH AMERICA


Kontakt:

Bild:Whyte Eagle.jpg

Whyte Eagle (Ancient Lost Treasures Forum)

E-Mail: whyteeagle@carre-shinob.com