Homo sapiens giganteus duplodontialis – Atlantisforschung

Homo sapiens giganteus duplodontialis

Die 'original amerikanischen' Riesen mit den doppelten Zahnreihen

(bb) Wir haben nun bereits eine ganze Reihe hochinteressanter Fund-Beschreibungen kennengelernt, die insgesamt zu bestätigen scheinen, dass es in Nordamerika in präkolumbischen Zeiten riesenwüchsige Bewohner gegeben hat. Silenus´ mythischer Bericht von Riesen auf Anostos, dem Festland westlich des Atlantik (siehe Teil I - Ein "Satyr" berichtet von Riesen aus Amerika) entspricht also - zumindest in dieser Einzelheit - ganz offenbar den Tatsachen. Selbst seine phantastischen Größenangaben von ca. 3,20 m für diese Riesen brauchen nicht unbedingt übertrieben gewesen sein, wenn wir den zahlreichen Fundberichten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert Glauben schenken.

Bild:Duplo Amerika.jpg

Abb. 1 Auf dieser Karte sind diejenigen US-Bundesstaaten (gelb) markiert, aus denen uns bisher alte Fundberichte zum vermuteten 'Homo sapiens gigantus duplodontialis' vorliegen. (Stand 2007; inzwischen veraltet und zu ergänzen!)

Die nordamerikanischen Riesen, mit denen wir uns bisher beschäftigt haben, scheinen ursprünglich zwar KEINE Amerinden gewesen zu sein. Ihre Rest-Populationen starben offenbar während oder nach der (europäischen) Bronzezeit aus oder wurden von den Amerinden assimiliert, auf deren Kultur sie - auch posthum einen - z.T. noch heute in den indianischen Mythen erkennbaren - Einfluss ausübten. So standen diese Riesen offenbar in direkter Verbindung mit den (frühen?) Kulturen der Moundbauer - und diese wiederum verwendeten - wie auch die alten Riesen - häufig Waffen und Werkzeuge aus Kupfer, möglicherweise sogar aus anderen Metallen. Wir stellen dazu in den Raum, dass die "Kupferzeit" in Europa nach Auffassung der meisten Fachwissenschaftler etwa gegen 4300 v. Chr. begann, und wir erinnern an die Kupfer-Minen von Michigan (siehe: Gesucht: 500 000 Tonnen Kupfer von William R. Corliss).

Abb. 2 Ein Beispiel für Hyperdontia - rudimentäre Ausbildung einer doppelten Zahn-Anlage - als genetische Anomalie bei Homo sapiens sapiens. Hyper- und sogar "Duplodontia" charakterisierten offenbar auch einen varianten Typus nordamerikanischer Riesen, den 'Homo sapiens gigantus duplodontialis'.
Abb. 2 Ein Beispiel für Hyperdontia - rudimentäre Ausbildung einer doppelten Zahn-Anlage - als genetische Anomalie bei Homo sapiens sapiens. Hyper- und sogar "Duplodontia" charakterisierten offenbar auch einen varianten Typus nordamerikanischer Riesen, den 'Homo sapiens gigantus duplodontialis'.

Spannend ist nun die anthropologische Einordnung unserer amerikanischen Riesen. Dazu eine Arbeits-Hypothese: Wie wir vermuten, entstanden während spät- und post-glazialer Perioden aus möglicherweise verschiedenen Gründen (höhere Überlebens-Fähigkeit in einer Welt mit gigantischen Raubtieren, Asyl-Symptom, Mutation) "großformatige" Sonderformen des Homo sapiens. [1] Bei den beschriebenen Funden mag es sich um Repräsentanten eines, (post-) cro-magnoiden, amerikanischen Seitenzweigs unserer Spezies gehandelt haben [2] oder auch um eine ältere Parallel-Entwicklung zu einer der Hauptgliederungen des pleistozänen Menschen; diese gigantischen Sonderformen waren - abgesehen von ihrer Größe - anatomisch jedenfalls völlig "normal".

Damit unterscheiden sie sich von den anzunehmenden ost-mediterranen, orientalischen, Riesen - zumindest von jenen Exemplaren mit sechs Fingern und Zehen. Wir haben sie an anderer Stelle (siehe: Homo sapiens giganteus orientalis - Die Riesen des Alten Testaments und der Apokryphen) bereits als Kandidaten für eine Mutation benannt, welche wir als Folgeerscheinung der kataklysmischen Ereignisse vor dem Neolithischen Hiatus (am Ende der eiszeitlichen Welt) ansehen.

Abb. 3 Hyperdontia (hier eine Röntgenaufnahme) gilt heute allgemein als eine Missbildung. Ist sie das tatsächlich?
Abb. 3 Hyperdontia (hier eine Röntgenaufnahme) gilt heute allgemein als eine Missbildung. Ist sie das tatsächlich?

Für die Erklärung der bisher präsentierten Skelettfunde aus Nordamerika ist - im Gegensatz zu diesen sechsfingrigen Riesen des Orients - die Annahme einer positiven Mutation und das vermutlich daraus resultierende Entstehen einer neuen Variation unserer Spezies also nicht notwendig gewesen. Diese anatomisch 'konformen' Riesen aus der Neuen Welt (und natürlich auch die europäisch-orientalischen) könnten durchaus im Rahmen eines natürlichen Auslese-Prozesses entstanden sein. [3] Es gab jedoch, wie wir nun sehen werden, neben dieser riesenhaften Variante des frühen Homo sapiens, der man die naheliegende Spezifizierung Homo sapiens gigantus simplex geben könnte, offenbar noch einen weiteren, höchst erstaunlichen, Typus prähistorischer Riesen-Menschen, der in Nordamerika beheimatet gewesen zu sein scheint, und den wir hier als Homo sapiens gigantus duplodontialis bezeichnen wollen.

Das Spezifikum dieser Variation besteht nämlich in einer kompletten Doppel-Anlage der Bezahnung ("Duplodontia") bzw. in einer ausgeprägten Hyperdontia (Abb. 2), die als - vergleichsweise seltene - genetische Anomalie auch bei heutigen "Normal-Menschen" auftritt. So, wie sich die besondere Variation des vermuteten Homo sapiens gigantus orientalis mit anomalem Riesen-Wuchs PLUS der Sechsgliedrigkeit von Händen und Füßen eindeutig aus dem physischen Definitionsrahmen eines Homo sapiens sapiens herauskatapultiert, gilt das auch für seinen amerikanischen Vetter mit den doppelten Zahnreihen. Dass dieser Typus keineswegs eine, vereinzelt auftretende, genetische Anomalie darstellte, zeigt seine offenbar weite Verbreitung in Nordamerika.

Moundbuilders.org (leider nicht mehr online) stellte vor einigen Jahren auch hierzu die wohl umfangreichste Zusammenstellung entsprechenden Materials mit Angabe der Ursprungs-Quellen vor. [4] Die dort wiedergegebenen, von uns durch weitere Berichte ergänzten, Meldungen beziehen sich auf Entdeckungen, die zwischen 1821 und 1892 in neun amerikanischen Bundes-Staaten (Abb.1) (Kalifornien, Michigan, Ohio, New York, Minnesota, Iowa, Luisiana, Virginia, Florida) gemacht worden sein sollen.


Funde riesenhafter Human-Skelette mit Hyper- bzw. Duplpodontia in den USA:


Zu einer Fundmeldung aus Illinois siehe:


Zu Fund-Meldungen aus Kanada siehe:


Fortsetzung:

V - Indizien für 'gehörnte Götter' in Nord-Amerika (bb)
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Anmerkungen und Quellen

  1. Anmerkung: Möglicherweise eine späte Parallelentwicklung zu den weitaus alteren giganthropi oder meganthropi.
  2. Anmerkung: Der bekannte Hochwuchs vieler Cromagnards lässt sie vermutlich eher für eine derartige Verwandtschaft in Frage kommen als die kleiwüchsigeren Aurignac-Menschen, oder die Neandertaler mit ihrerem noch kompakteren Körperbau.
  3. Anmerkung: Dies wäre, da wir eine multi-ethnische und interkontinentale Besiedlungsgeschichte Amerikas für die jüngsten 100 000 Jahre voraussetzen, z.B. als isolierte Parallel-Entwicklung bei diversen nordamerikanischen Spielarten des Homo sapiens und anderer Menschen-Typen denkbar.
  4. Anmerkung: Der Verfasser bedauert ungemein, die - nun 'verschollenen' - englischsprachigen Original-Texte von Moundbuilders.org nicht gesichert zu haben, aber immerhin bleibt diese Materialsammlung der Forschung in wesentlichen Teilen durch seine Übersetzungen ins Deutsche erhalten.

Bild-Quellen:

1) Gold Gallery, unter: http://www.gold-gallery.com/Gold-Gallery/Amerika/Nordamerika/USA/Us.jpg --- Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de
2 und 3) Brad und Mary Sutherland, Burlington National UFO Center - UFO and Paranormal Research and Education, unter: Giants ...Giants...Giants...Giants..