'Europäer' im prähistorischen China

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Abb. 4 Eine der kaukasoiden Mumien, die Zeugnis von der poly-ethnischen Ur- und Frühgeschichte Chinas ablegt.

(bb) Altchinesische Kontakte zu anderen frühen Hoch-Kulturen? Ein "Unding" - jedenfalls, wenn man Fach-Historiker und Archäologen dazu befragt. Dazu bemerkt etwa der Anomalist William R. Corliss: "Autoritäten [auf dem Gebiet] der Chinesischen Zivilisation haben sie für gewöhnlich als über Jahrtausende hinweg völlig von europäischen Einflüssen isoliert gehalten - eine originäre Kultur, die sich durch einzigartige kulturelle und technologische Innovationen charakterisieren lässt.

Dieses klassische Bild vom alten China wird modifiziert werden müssen, nachdem jüngst in Chinas nord-westlicher Provinz Xinjiang mumifizierte Kaukasier (Abb. 5) mit einem Alter von bis zu 4000 Jahren ausgegraben wurden. Diese eingetrockneten Leichen haben die langen Nasen, tiefliegende Augen und Langschädel, welche typisch für Kaukasier sind. Manche haben sogar blondes Haar! [Andere sind rothaarig; d. Red.] Etwa 113 solcher Körper sind bereits bei Qizilchoqa ausgegraben worden, einer von vier Fund-Stätten, die bisher entdeckt wurden. Es ist klar, dass wir es mit permanenten Siedlungen und nicht nur mit ein paar verloren gegangene Europäern zu tun haben." [1]

Corliss weiter: "Neben dem Rätsel ihrer Identität stellt sich auch die Frage, was diese hell-haarigen Leute in einer entlegenen Wüsten-Oase trieben. Obwohl sie scheinbar niemals wohlhabend genug waren, um Streitwagen zu besitzten, verfügten sie nichtsdestotrotz über Karren und gut geschneiderte Kleidung. Waren sie lediglich Ziegen- und Schafzüchter? Profitierten sie vom Handel auf der Route, die später zur 'Seidenstraße' wurde, oder kontrollierten sie ihn womöglich? Sollte das so sein, dann trugen sie vermutlich zur Verbreitung des Rades und bestimmter Kenntnisse der Metallverarbeitung im alten China bei." [2]

Laut Corliss hat seinerzeit bereits V. Mair, ein Chinesisch-Professor an der University of Pennsylvania, für eine Beteiligung US-amerikanischer Gelehrter an der Erforschung dieser Mumien. "Er nimmt an, dass es, im Widerspruch zu den allgemeinen Annahmen, in beiden Richtungen einen substantiellen Ost-West-Fluss von Ideen und Erfindungen gab, der spätestens vor 3000 bis 4000 Jahren begann." [3] Möglicher Weise reichten die Handelsrouten - zumindest im Osten des alten China - sogar noch viel weiter, als dies die konventionelle Geschichts-Wissenschaft wahr haben möchte: nämlich über den Pazifik hinweg.


Fortsetzung:

Reisen nach 'Fusang' - Chinesen im präkolumbischen Amerika? (bb)


Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: William R. Corliss, BLONDES IN ANCIENT CHINA, Science Frontiers Nr. 95, Sept./Okt. 1994, online unter http://www.science-frontiers.com/sf095/sf095a01.htm ; Corliss bezieht sich dort auf: Hadingham, Ivan, "The Mummies of Xinjiang", Discover, 15:68, April 1994
  2. Quelle: ebd.
  3. Quelle: ebd.


Bild-Quelle

(4) Paranormal Bufo Radio, Red Haired Mummies of China