Atlantisforschung, Tachylit und die Sache mit dem gebrochenen Telegraphen-Kabel - Teil II

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Exkurs zur Geschichte der transatlantischen Telegraphie

von Bernhard Beier und Roland M. Horn

Abb. 5 Historischer Setzkasten mit Mustern ("Maker's sample") der Transatlantik-Kabel aus den Jahren 1858, 1865 und 1866. (Science Museum, London)

Mit den bisher gewonnenen Daten (siehe Teil 1 dieser Abhandlung) - und natürlich mit den konkreten Verweisen auf Termier - sollte es allerdings möglich sein, das Schiff zu identifizieren, welches im Jahr 1898 jene mysteriösen Tachylit-Brocken vom Telegraphen-Plateau emporholte, die seit mehr als einem Jahrhundert durch die Literatur 'geistern'. Bei der Aufarbeitung atlantologischer Altlasten sollten wir es jedoch nicht versäumen, auch einen kurzen Exkurs in die Geschichte der transatlantischen Telegraphie zu machen, um die wissenschafts- bzw. technologiegeschichtlichen Rahmenbedingungen unseres Untersuchungs-Gegenstands kennen zu lernen.

Noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren die 'Wasserwüsten' der Ozeane den Europäern und Euro-Amerikanern als gewaltige, trennende Barrieren [1] erschienen. Von einer Anzahl berufsmäßiger Seeleute abgesehen gab es nur wenige Menschen, die den Atlantik oder Pazifik mehrmals in ihrem Leben überquert haben. Aber nicht nur Reisen, sondern auch die Fern-Kommunikation zwischen der 'Alten' und der 'Neuen' Welt war damals auf den ebenso unsicheren wie langwierigen Transport von Briefen per Schiff beschränkt. Horst A. Wessel bringt den damaligen Zustand folgendermaßen auf den Punkt: "Wochen, nicht selten Monate dauerte es, bis ein Schiff von einer Transatlantikreise zurückkehrte, und allzu oft blieb es für immer in den Weiten des Meeres verschollen." [2]

Aber auch die innerkontinentale Kommunikation war zu diesem Zeitpunkt - wir befinden uns im Zeitalter der Dampfmaschinen - auf Brieftransport per Kutsche, Schiff, oder Eisenbahn beschränkt. Die Erfindung des Telegraphen stellte im Kommunikations-Wesen eine technologische Revolution dar und verbreitete sich so rasant, dass Wessel für die beginnende zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts feststellen kann: "Die elektromagnetische Telegrafie war, obwohl nach der Erfindung Samuel Morses erst seit 1843 einsatzbereit, damals schon sehr verbreitet." [3]

Nach anderen Quellen [4] stellten William Cooke und Charles Wheatstone 1839 den ersten funktionsfähigen Telegraphen vor, aber dies nur am Rande. Bereits wenig später "begann man die Idee einer unterseeischen Linie über den Atlantischen Ozean hinweg als einen möglichen Triumph der Zukunft zu betrachten. Samuel Morse erklärte schon im Jahr 1840 seinen Glauben daran, und das folgende Jahrzehnt erlebte eine Periode der Experimente und des Anwachsens der Kenntnisse zu Underwasser-Telegraphen-Kabeln, mit dem Höhepunkt der Verbindung Ernglands und Frankreichs im Jahr 1850. Im selben Jahr schlug Bischof John T. Mullock, Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche in Neufundland, eine Telegraphen-Linie durch den Wald von St. John's zum Cape Ray vor, und Kabel, über die Mündung des St. Lawrence Stroms hinweg, von Cape Ray nach Nova Scotia, über die Cabot-Straße hinweg." [5]

Es wird kaum verwundern, dass man gerade in Geschäftskreisen - wo Zeit bekanntlich gleich Geld ist - sehr empfänglich auf Ideen reagierte, dieses neue Kommunikations-Mittel auch zwischen den Kontinenten zum Einsatz zu bringen, ungeachtet der allgemeinen Auffassung, dass solch ein Unterfangen schlichtweg unmöglich sei: "Das war vermessen, so meinten nicht wenige. Das hieße den Zorn des Himmels herausfordern, denn, so folgerten sie: >Der Mensch soll nicht verbinden, was Gott getrennt hat!< Selbst viele fortschrittsgläubige Amerikaner hielten wegen der technischen und finanziellen Probleme das Projekt für undurchführbar. Andere kümmerte dies wenig. Sie entbehrten die Möglichkeiten einer schnellen Nachrichtenverbindung und waren bereit, dafür hohe Geldsummen zu investieren." [6]

Abb. 6 Matthew Fontaine Maury (1806-1873). Bild: Naval Historical Center, USA

Zu diesen Visionären gehörte auch der junge und smarte Cyrus W. Field aus New York, der sich eigentlich bereits 1857, im Alter von nur dreißig Jahren, aus dem Geschäftsleben zurückgezogen hatte. Den umtriebigen Field, der als Fabrikant und im Papierhandel ein Vermögen gemacht hatte, hielt es jedoch nicht lange im Ruhestand, und er begann sich für das futuristische Projekt einer transatlantischen Telegraphenlinie zu interessieren. Dabei ließ er sich weder von der öffentlichen Meinung noch von 'unwesentlichen' technischen Problemen irritieren. Die Telegraphie funktionierte zwar zu Lande bestens, doch trotz des Erfolgs von 1850 gab es kaum praktische Erfahrungen in der Unterwasser-Führung von Kabeln über lange Strecken hinweg. Das gleiche galt, wie Wessel feststellt, für die geologischen und ozeanographischen Erkenntnisse über den Atlantischen Ozean: "Man wußte damals noch nicht einmal, wie tief der Atlantik war." [7]

Matthew Fontaine Maury (1806-1873) (Abb. 6), ein in Tennessee aufgewachsener Offizier der US-Marine, gehörte als Pionier ozeanographischer Forschung zu den Männern, die alles daran setzten, diese Wissens-Lücken zu schließen. Als 19jähriger war er 1825 zum ersten mal auf Große Fahrt gegangen, und in den folgenden neun Jahren nahm der "Pfadfinder der Meere", wie man ihn später nannte, an drei ausgedehnten Seereisen teil, "darunter die erste Weltumsegelung durch ein Schiff der U.S. Navy. Unzufrieden mit den üblichen Seefahrts-Büchern über Navigation, machte Maury sich an ihre Verbesserung" [8], und 1836 erschien sein Standardwerk 'A New Theoretical and Practical Treatise on Navigation'.

Nachdem er 1839 bei einem Unfall schwer verletzt worden und nicht mehr tauglich für den Dienst zur See war, übernahm er zunächst die Leitung des 'Navy's Depot of Charts and Instruments'; von 1844 bis 1861 stand er danach dem neu gegründeten United States Naval Observatory vor. "1853 nahm Maury als amerikanischer Repräsentant an einer internationalen Meeres-Konferenz in Brüssel teil, die einheitliche meteorologische Standards entwickelte. In jenem Sommer führte der Kapitän der U.S.S. Dolphin, Leutnant Otway Henry Berryman, eine Reihe von Tiefsee-Lotungen von Neufundland bis nach Irland durch." [9]

Nicht zuletzt diese Messergebnisse waren es, die auch Maury von der Machbarkeit einer transatlantischen Telegraphenlinie überzeugten: "Im Februar 1854 fasste Maury in einem Brief an den Sekretär der Navy die Resultate der Echo-Lotungen zusammen, als er eine Nachricht von Field erhielt, in der er zur Durchführbarkeit eines transatlantischen Kabels befragt wurde. Maury schickte Field eine Kopie des Briefes, in der es unter anderem hieß, dass die Lotungen die Existenz eines Plateaus enthüllt hatten, >welches dort speziell dafür platziert worden zu sein scheint, um den Kabeln eines Untersee-Telegraphen Halt zu geben, und um sie vor Scha-den zu bewahren.< Diese geologische Formation, welcher Maury den Spitznamen >Telegraphen-Plateau< gab, sollte sich als ideale Route für Feld-Kabel erweisen." [10]

Abb. 7 Dieses Zertifikat stammt von der ATLANTIC TELEGRAPH COMPANY, dem ersten Unternehmen, die sich im erhofften Geschäft mit der transatlantischen Telegraphie etablieren wollte. Nach dem Fehlschlag der Kabel-Verlegung von 1858 wurde es praktisch wertlos. (Bildrechte: Jim Kreuzer)

Wie wir sehen, erhielt das 'Telegraphen-Plateau' seinen Spitznamen also bereits in der Planungs-Phase der ersten Telegraphen-Linie und nicht, wie Muck (s.o.) oder auch Berlitz [11] meinten, im Gefolge der Ereignisse von 1898. Die persönliche Bekanntschaft von Field und Maury brachte das Projekt dann richtig in Schwung: mit britischen und amerikanischen Fördergeldern wurde die Atlantic Telegraph Company (Abb. 7) gegründet, und im Jahr 1857 erfolgte der erste Versuch, ein Kabel zwischen den Kontinenten zu verlegen, der allerdings mit einem Fehlschag endete: "Die Kabelleger-Schiffe waren die Agamemnon und die Niagara. Mit der Verkabelung wurde am 5. August in der Bucht von Valentia Island, an der Südwest-Küste Irlands, begonnen. Das Kabel brach bereits am ersten Tag, konnte jedoch gegriffen und repariert werden, brach dann aber über dem 'Telegraphen-Plateau wieder,' fast zwei Statuten-Meilen (3200 m) tief, und die Operation wurde für dieses Jahr abgebrochen." [12]

Im folgenden Sommer machten sich die Agamemnon und die Niagara erneut auf den Weg und nach zahleichen Problemen und weiteren Kabelbrüchen, die jedoch behoben werden konnten, erreichten die beiden Schiffe glücklich ihre Ziel-Häfen. "Die Niagara erreichte Trinity Bay, Neu-fundland am 4. August und am nächsten Morgen wurde ihr Kabelende an Land geschafft. Die Agamemnon hatte eine gleichfalls erfolgreiche Fahrt. Am 5. August kam die Agamemnon bei Valentia Island [Irland] an, und das Küsten-Ende [des Kabels] wurde im Kabel-Haus bei Knightstown angelandet." [13]

Die erste transatlantische Telegraphen-Linie konnte ihre Arbeit aufnehmen! Die Welle des Enthusiasmus in England (sogar Queen Victoria beehrte sich, am 16. August eine Nachricht an den amerikanischen Präsidenten Buchanan 'kabeln' zu lassen) und Amerika war ebenso ausufernd wie verfrüht. Die Verbindung riss nämlich schon im September wieder ab und viele von denen, die sich zuvor noch in ihren Lobgesängen auf die Telegraphen-Linie überboten hatten, spekulierten jetzt sogar darüber, ob es sich bei der ganzen Sache etwa um einen Riesen-Schwindel gehandelt habe.

Field und Maury ließen sich jedoch auch durch diesen Fehlschlag nicht entmutigen. In den folgenden Jahren wurden sowohl in der Kabel-Technologie als auch beim Bau von Kabelleger-Schiffen gewaltige Fortschritte gemacht. Mit der letztlich erfolgreichen Verlegung zweier funktionsfähiger Kabel neuen Typs durch die "Great Eastern" in den Jahren 1865 / 1966 konnte nun ein ständiger Telegraphen-Dienst zwischen den Kontinenten aufgenommen werden.

Abb. 8 Werner von Siemens (1816-1892) darf als Pionier der deutschen Transatlantik-Telegraphie gelten.

Bis zum Ende der 1860er Jahre war das Geschäft mit der transatlantischen Telegraphie praktisch ein britisch-amerikanisches Monopol. Erst 1869 gelang es auch Frankreich, in dieser Domäne Fuß zu fassen. In diesem Jahr verlegte die French Atlantic Telegraph Company eine Kabel-Linie von Brest, über die Insel St. Pierre, nach Kanada. In den 1870er Jahren wurden dann in Frankreich verschiedene "Kommunikations-Körperschaften für geschäftliche Spekulationen gegründet. Eine solche Organisation, die Compagnie Francaise du Telegraphe de Paris a New York, begann 1879 mit dem Ziel der Verlegung eines transatlantischen Kabels.

In Großbritannien war das Unternehmen als die P.Q. Company bekannt, nach ihrem Präsiden-ten, Monsieur Pouyer-Quertier. Kurz nach seiner Amts-Einführung siedelte sich die Corporation auf einer Route von Brest, Frankreich, zur Insel St. Pierre in der Miquelon- Inselgruppe, und dann nach Cape Cod an. Dabei wurde ein Kabel verwendet, das von den Gebrüdern Siemens in England hergestellt worden war, und innerhalb von vier Monaten von einem amerikanischen Schiff verlegt wurde, der U.S.S. Faraday. Es erstreckte sich 2242 nautische Meilen über den Atlantik nach St. Pierre, und von dort 827 nautische Meilen nach Cape Cod." [14]

In Deutschland waren es eben diese Gebrüder Siemens - insbesondere Werner v. Siemens (Abb. 8) - welche die Telegraphie populär machten. Ihr Unternehmen "legte die Telegrafenleitung Berlin - Frankfurt. Als hier [1849] die Nationalversammlung den preußischen König zum deutschen Erbkaiser wählte [Friedrich Wilhelm IV. von Preußen lehnte diesen Titel übrigens ab], war das in derselben Stunde noch in Berlin bekannt. Die Leute staunten, und Werner Siemens war der Held des Tages mit dieser ersten Telegrafenleitung Europas." [15] Im Bereich der transatlantischen Telegraphie mischte die Familie Siemens zunächst in Großbritannien mit: "Von Irland nach New York wurde ein Transatlantikkabel gelegt. Dazu ließ Siemens ein eigenes Kabelschiff bauen, die >Faraday<.

Durch Störversuche feindlich gesinnter Firmen und dadurch, daß das Kabel auf hoher See riß und in 5 000 m Tiefe verschwand, wurde die Expedition zu einem aufregenden Abenteuer. Fünf weniger aufreibende folgten." [16] Erst vergleichsweise spät verfügte man auch in Deutschland über eigene transatlantische Kabelverbindungen, wie wir im Brockhaus von 1908 erfahren: "Das deutsch-amerikanische Kabel Emden-Azoren-New York, welches im J[anuar] 1900 in Betrieb genommen wurde, besitzt eine Gesamtlänge von 7670 km und kostete 20 Mill[ionen]. M[ark]. Es wurde noch in England hergestellt. Das zweite deutsch-amerik. Kabel (1904 in Betrieb genommen) wurde in Deuschland (Nordenham) verfertigt." [17]

Bei "Underwater cables in the Brest Harbor - A short History of French Trans-Atlantic Telegraph Cables from the French Viewpoint" erfahren wir zudem Interessantes über weitere französische Aktivitäten: "Das erste Unterwasser-Kabel, das Brest, Saint-Pierre and Cape Cod miteinander verband, wurde von der Société du Câble in Auftrag gegeben. 1895, da Pouyer-Quertier darauf insistierte, verschmolz die Compagnie Française du Télégraphe de Paris à New-York mit der Société Française des Câbles Télégraphiques [...] und wurde von den britischen und amerikanischen Companies unabhängig. Auf der amerikanischen Seite, war die Gesellschaft als French Telegraph Cable Company, oder FTCC, bekannt." [18]

Und dann stoßen wir schließlich auch auf französische Kabel-Verlegungen in dem für unsere eigentliche Suche relevanten Zeitraum: "Im Jahr 1897-98 verlegte die French Cable Company (Compagnie Francaise du Télégraphe de Paris a New York) das erste Kabel direkt zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. [...] 1899 wurde ein Untersee-Kabel zwischen der Station bei Orleans und New York verlegt." [19] Zwar wurden zwischen 1857 und 1923 insgesamt 24 Telegraphen-Kabel zwischen Europa und Nordamerika über den Atlantik hinweg platziert [20], aber in den Jahren 1897/1898 gab es tatsächlich nur DIESE EINE Expedition.

Da sich in der ihnen zugänglichen Literatur weder der Name des oder der betreffenden Schiffs / Schiffe, noch Auszüge aus den Schiffstagebüchern oder ähnliches finden ließen, entschlossen sich die Autoren dieser Betrachtung Stacy Judds Vorbild (s.o.) zu folgen und sich direkt an die zuständigen Institute - diesmal in Frankreich - zu wenden. Daher sandten sie im Oktober 2005 entsprechende Anfragen per E-Mail an das Hydrographische Institut der Republik Frankreich sowie an das Naturkundliche Museum in Paris, um auf diesem Wege doch noch klären zu können, welches Schiff die zur Diskussion stehenden Arbeiten durchführte - und was es mit den umstrittenen Tachyliten auf sich hat, die damals geborgen wurden. Auf Antworten warteten sie jedoch vergeblich...


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung: Es war vermutlich gerade diese subjektiv-kulturspezifische Wahrnehmung der Meere, die bei den akademischen Eliten jener Zeit die Annahme bewirkte, ältere (also vermeintlich "primitivere") Kulturen müssten dies ebenso empfunden haben. Die 'offizielle' Betrachtung des Atlantik als 'unbefahrbarem Ozean' läßt sich kulturgeschichtlich von Platons Zeiten (vergl. d. Dialoge Timaios und Kritias) bis ins 'Zeitalter der Entdeckungen' (13. - 14. Jhdt.) hinein zurückverfolgen. Zusammen mit der Annahme, älteren Kulturen habe es auch an den technologischen Möglichkeiten für transozeanische Reisen gemangelt, bildete sie sie, wie wir meinen, eine der wesentlichen Ursachen für die Entwicklung des Isolationismus als vorherrschende ethnologisch-kulturgeschichtliche Denkrichtung des 20. Jahrhunderts.
  2. Quelle: Horst A. Wessel, "VERBINDEN, WAS GOTT GETRENNT HAT - Die Geschichte der Verlegung von Nachrichtenkabeln über den Atlantik ist eine Geschichte vieler Rückschläge", Textauszug online unter http://www.mare.de/mare/hefte/beitrag-buend.php?id=13&&heftnummer=1
  3. Quelle: ebd.
  4. Anmerkung: Siehe z.B. Anonymus, "Transatlantic telegraph cable", Wikipedia, the free encyclopedia, online unter http://en.wikipedia.org/wiki/Transatlantic_telegraph_cable
  5. Quelle: Anonymus, "Transatlantic telegraph cable", Wikipedia, the free encyclopedia, online unter http://en.wikipedia.org/wiki/Transatlantic_telegraph_cable
  6. Quelle: Horst A. Wessel, "VERBINDEN, WAS GOTT GETRENNT HAT - Die Geschichte der Verlegung von Nachrichtenkabeln über den Atlantik ist eine Geschichte vieler Rückschläge", Textauszug online unter http://www.mare.de/mare/hefte/beitrag-buend.php?id=13&&heftnummer=1
  7. Quelle: ebd.; red. Anmerkung: Einleitende wissenschaftliche Studien zur Boden-Struktur des Atlantischen Ozeans hat übrigens 1803 der Naturforscher und Atlantologe Bory de Saint-Vincent im Raum der Kanarischen Inseln vorgenommen. (Siehe A. Braghine, 1940, S. 20)
  8. Quelle: Anonymus, "THE GREAT TRANSATLANTIC CABLE", online unter http://www.pbs.org/wgbh/amex/cable/peopleevents/p_maury.html
  9. Quelle: Anonymus, "The" Telegraph Plateau", online unter http://www.pbs.org/wgbh/amex/cable/peopleevents/p_maury.html
  10. Quelle: ebd.
  11. Anmerkung: Siehe: Charles Berlitz, "Das Atlantis-Rätsel", Paul Zsolnay Verlag (Wien, Hamburg), 1976, S. 74
  12. Quelle: Anonymus, "Transatlantic telegraph cable", Wikipedia, the free encyclopedia, online unter http://en.wikipedia.org/wiki/Transatlantic_telegraph_cable
  13. Quelle: ebd.
  14. Quelle: Anonymus, "The French Transatlantic Cable", Heritage (Cape Cod National Seashore 2000), online unter http://www.nps.gov/caco/heritage/french_transatlantic_cable.html
  15. Quelle: Anonymus, "Werner von Siemens: Ein großer Erfinder - Die erste Telegrafenleitung Europas", online unter http://www.derweg.org/personen/wirtschaft/wvsiemens.html
  16. Quelle: ebd.
  17. Quelle: BROCKHAUS´ KONVERSATIONSLEXIKON, Leipzig, 1908
  18. Quelle: Anonymus, "Unde[r]water cables in the Brest Harbor - A short History of French Trans-Atlantic Telegraph Cables from the French Viewpoint", online unter http://www.archeonavale.org/cordeliere/proj_an/c_10a.php3
  19. Quelle: Anonymus, "The French Transatlantic Cable", Heritage (Cape Cod National Seashore 2000), online unter http://www.nps.gov/caco/heritage/french_transatlantic_cable.html)
  20. Anmerkung: Hier eine Auflistung der 24 Kabel, die zwischen 1857 und 1923 verlegt wurden, unter Nennung der betreffenden Unternehmen:

    1857 - Atlantic Telegraph Company
    1858 - Atlantic Telegraph Company
    1865 - Atlantic Telegraph Company
    1866 - Anglo-American Telegraph Company (England to Hearts Content, Newfoundland)
    1869 - French Atlantic Telegraph Company (Brest, France to Canada via St. Pierre Island)
    1873 - Anglo-American Telegraph Company
    1874 - Anglo-American Telegraph Company
    1874 - Direct United States Telegraph Company
    1879 - Compagnie Francaise du Telegraphe de Paris a New York
    1880 - Anglo-American Telegraph Company (renewal of the 1866 cable)

    1881 - American Telegraph and Cable Company (Cornwall, England to Canso, Nova Scotia. Connected from Nova Scotia to New York in 1889)

    1882 - American Telegraph and Cable Company (same route as its 1881 line)

    1883 - Commercial Cable Company (LaHavre, France to New York via England, Ireland, and Dover Bay, Nova Scotia)

    1884 - Commercial Cable Company (same route as its 1883 line)
    1894 - Commercial Cable Company (same route as its two previous lines)
    1894 - Anglo-American Telegraph Company

    1897 - 1898 - Compagnie Francaise du Telegraphe de Paris a New York (First direct cable from Brest, France to the United States)

    1900 - German Atlantic Telegraph Company (Europe to New York via the Azores)
    1900 - Commercial Cable Company
    1901 - Commercial Cable Company
    1903 - 1904 - German Atlantic Telegraph Company
    1905 - Commercial Cable Company
    1910 - Anglo-American Telegraph Company
    1923 - Commercial Cable Company (Europe to New York via the Azores)

    (Quelle: Anonymus, "The French Transatlantic Cable", Heritage (Cape Cod National Seashore 2000), online unter http://www.nps.gov/caco/heritage/french_transatlantic_cable.html)

Bild-Quellen:

5) History of the Atlantic Cable & Undersea Communications from the first submarine cable of 1850 to the worldwide fiber optic network, unter: Atlantic Cables of 1858, 1865, 1866
6) The Great Transatlantic Cable
7) History of the Atlantic Cable & Undersea Communications from the first submarine cable of 1850 to the worldwide fiber optic network, unter: Atlantic Telegraph Company Stock
8) SIEMENS AG, unter: http://w4.siemens.de/archiv/images/preview/werner_1872.jpg (Bild nicht mehr online)