Britische Inseln

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Einführung

Abb. 1 Karte mit einer orthographischen Projektion der Britischen Inseln

(red) Die Britischen Inseln (Abb. 1) sind, wie Meyers Großes Konversations-Lexikon aus dem Jahr 1905 kurz und prägnant zusammenfasst, "ein Archipel an der Westküste von Europa, bestehend aus den Hauptinseln Großbritannien und Irland, der Insel Man, den Hebriden, Orkneyinseln, Shetlandinseln und zahlreichen andern. die insgesamt ein Areal von 314,339 qkm (5709 QM.) haben und von (1901) 41,605,220 Menschen bewohnt werden. Sie liegen zwischen 60°52' (Insel Unst) und 49°53' nördl. Br. (Scillyinseln) und zwischen 1°45' östl. (Lowestoft Neß) und 10°40' westl. L. (Blaskets).

Abb. 2 Die heutigen Britischen Inseln als Teil eines schon lange überfluteten europäischen 'Mini-Subkontinents' der jüngsten Eiszeit

Die Hauptinsel Großbritannien ist 217,720 qkm (3954 QM.), Irland 83,751 qkm (1521 QM.) groß, und von den 1127 Nebeninseln, Inselchen und Felsklippen haben nur zehn (nämlich das Mainland von Orkney, das Mainland von Shetland, Lewis mit Harris, Skye, Islay, Mull, Arran in Buteshire, Man, Anglesey und Wight) ein Areal von über 400 qkm. Großbritannien und Irland bilden zusammen das »vereinigte Königreich«, zu dem aber Man und die Kanalinseln nicht gerechnet werden." [1]

Aus cenokatastrophistischem Blickwinkel sind die Britischen Inseln aufrund der katastrophalen klimatischen und topographischen Unbrüche gegen Ende des jüngsten Glazials von großem Interesse. Über diese Umbrüche, die damals das Gesicht des atlantischen Europa veränderten, heißt es in der angelsächsischen Wikipedia:

"Am Ende der jüngsten Eiszeit waren die heutigen Britischen Inseln [noch] mit dem europäischen Festland als Landmasse verbunden, die sich nordwestlich der heutigen Nordküste Frankreichs, Belgiens und der Niederlande erstreckte. Eis bedeckte fast alles, was jetzt Schottland, der größte Teil von Irland und Wales, und die Hügel von Nordengland ist. Von 14.000 bis 10.000 Jahren, als das Eis schmolz, stieg der Meeresspiegel zwischen Irland und Großbritannien und bildete die Isle of Man. Etwa zwei bis vier Jahrtausende später wurde Großbritannien vom Festland getrennt. Großbritannien wurde wahrscheinlich vor dem Ende der Eiszeit mit Menschen neu bevölkert und sicherlich, bevor es vom Festland getrennt wurde. Es ist wahrscheinlich, dass Irland auf dem Seeweg besiedelt wurde, nachdem es bereits zu einer Insel geworden war." [2].

Es dürfte also kaum verwundern, dass es in diesem Großraum nicht nur zahlreiche sagenhafte Überlieferungen, über im Meer versunkene Länder, Reiche und Inseln gibt [3], sondern auch diverse Atlantis-Lokalisierungen, die wir in dieser Sektion unserer Webseite vorstellen.


Beiträge über Gebiete und Regionen der Britischen Inseln
und dortige Atlantis-Lokalisierungen:



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1905, S. 432-433; zit. nach der digitalisierten Version bei Zeno.org (abgerufen: 30. April 2019)
  2. Quelle: Wikipedia - The Free Encylopedia, unter "British Isles", Abschnitt: "History" (abgerufen: 30. April 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Siehe z.B.: Cantre'r Gwaelod - Ein walisisches 'Atlantis'? (red)

Bild-Quellen:

1) Rob bei Wikimedia Commons, unter: File:British Isles (orthographic projection).svg (Lizenz: Creative-Commons, „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“)
2) University of St Andrews / Mail Online, unter: 'Britain's Atlantis' found at bottom of North sea - a huge undersea world swallowed by the sea in 6500BC (Rob Waugh), 2./3. Juli 2012; nach: NATURAL HISTORIAN, "Doggerland: The Ice Age, Sea Level Rise, and Human Migration", 8. Juli 2012