Die Linien von Nazca

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Sind sie wirklich ein unlösbares Rätsel?

von unserer Gastautorin Doris Manner

Abb. 1 Die gewaltigen Scharrbilder auf der Hochebene von Nazca in Peru - hier der so genannte 'Astronaut' - geben der Forschung nach wie vor Rätsel auf.

Auf der Hochebene von Nazca in Peru verlaufen kilometerlange gerade Linien kreuz und quer, teilweise bis hinunter zum 60 Kilometer entfernten Meer. Daneben findet man Linien-Zeichnungen auf dem Boden, die bis zu 160 m lang sind. Sie stellen Vögel, Affen, Saurier, Spinnen etc. dar. Die Linien und Zeichnungen sind nur dadurch gebildet, daß an den Stellen, wo sie verlaufen, die Steine entfernt wurden. Rätselhaft wird die Sache zudem dadurch, daß man die Zeichnungen vom Boden aus gar nicht erkennen kann. Für wen sind sie gemacht? Für Götter oder Außerirdische? Welchem Zweck dienten die Linien?

Bevor Theorien von Landebahnen Außerirdischer, Kalender etc. die Runde machten, behaupteten Einheimische, daß es Reste von Bewässerungs-Anlagen sind. Das liegt lange zurück. Nachzulesen in einem der ersten Bücher von Maria Reiche, die jahrzehntelang die Linien und Zeichnungen studierte.

Daß man diesem Hinweis der einheimischen Bevölkerung nie nachging, zeigt die Arroganz der maßgeblichen Kräfte in der Wissenschaft. Noch schlimmer zeigt sich diese Arroganz, wenn es um eine Stein-Sammlung von Dr. Javier Cabrera geht. In unterirdischen Höhlen in Ica nahe bei Nazca hat man Hunderttausende von Steinen gefunden, die über und über mit Ritzzeichnungen bedeckt sind. Sie zeigen unglaubliche Dinge: Neben alltäglichen Szenen zeigen sie Menschen, die zusammen mit Sauriern leben, die Operationen an Herz und Hirn durchführen, die Lupe und Fernrohr besitzen. Nach kurzer Prüfung durch einen Sachverständigen der offiziellen Wissenschaft wurden die Zeichnungen als Fälschungen deklariert. Einen ausführlichen Bericht über diese unglaubliche Sammlung ist im Internet unter „Die Sammlungen des Dr. Cabrera“ bei Atlantisforschung.de zu lesen. Höchst interessant!

Nimmt man die Steinritz-Zeichnungen zur Deutung der Linien heran, dann gibt es eine plausible Erklärung für ihre Entstehung und für ihren Zweck. Die Steine sowie die Linien und Linienzeichnungen wurden, wie es scheint, von den gleichen Menschen erschaffen. Offensichtlich haben sie Wasser in großen Mengen in langen Schläuchen vom Meer auf die Hochebene gepumpt. Damit die Schläuche nicht undicht wurden, hat man an den Stellen, wo sie verliefen, die Steine entfernt.

Abb. 2 Diese vermutlich präkolumbische Steinritz-Zeichnung zeigt eine Person, die auf einem urtümlichen Vogel reitet.

Wie die Steinritz-Zeichnungen weiter zeigen, haben diese Menschen zur Zeit der Saurier gelebt, mag es sein, vor Millionen Jahren oder mag es sein, daß es in dieser Gegend auch noch später Saurier und Flugsaurier gab.

Wie man sieht, bestehen alle Zeichnungen aus einer ununterbrochenen Linie und alle Zeichnungen weisen eine Öffnung auf, die als Zu- bzw. Abfluß für das Wasser diente.

Eine Steinritz-Zeichnung (Abb. 2) zeigt einen Reiter auf einem Urzeitvogel. Dieser Vogel hat noch Zähne, wie die Urzeitvögel. Um den Hals einen Gurt mit Haltegriff. Die Flügel sind offensichtlich mit Stoff umwunden, damit der Flug gelenkt und gebremst werden kann. Der Reiter hat eine Art Besen in der Hand, mit dem er sich auf den Kopf eines am Boden liegenden Mannes stützt. Dieser Mann erhebt sich mit Aufbietung seiner ganzen Kraft, um damit dem Vogel den Start mit seinem Reiter zu ermöglichen. (Um vom Boden abzuheben, braucht ein Vogel die meiste Kraft. Ohne Unterstützung wäre das mit einem Reiter wahrscheinlich nicht möglich oder würde zumindest den Vogel für den Weiterflug sehr schwächen.)

Auf der Ebene von Nazca sind die Zeichnungen und Linien über eine Fläche von mehreren Hundert Quadratkilometern verteilt. Möglich wäre, daß die großen Bilder als Orientierungshilfe für die Vogelreiter gedacht waren.

Die Abbildungen, die wir heute noch sehen, sind das Nebenprodukt des eigentlichen Werkes. Es sind die Stellen, an denen die Steine entfernt wurden. Man kann annehmen, daß auf den wasserführenden Schläuchen der Zeichnungen Pflanzen wuchsen, damit die Zeichnungen vom Himmel aus gut sichtbar waren.

Abb. 3 Hier Skizzen von zwei weiteren bekannten Linienzeichnungen von Nazca: der 'Kolibri' und die 'Spinne'

Eine weitere Besonderheit von Nazca ist, daß unter den Linien und Zeichnungen der Ebene unterirdisch ein riesiges Kanalsystem verläuft. Es diente nicht der Wasserzufuhr, sondern dem Abtransport des Wassers, wie dem o.g. Bericht „Die Sammlungen des Dr. Cabrera“ auf Atlantisforschung.de zu entnehmen ist. Das ergibt doch nur dann einen Sinn, wenn es sich um Abwasser handelt und nicht um Regenwasser oder Gebirgswasser, das man zur Bewässerung der Felder benötigt.

Weiter sind in diesem Bericht phantastische Theorien über die Linien und Linienzeichnungen aufgelistet, die von Sportstätten reichen (Hoimar von Ditfurth) bis zu Landebahnen von Außerirdischen. Es scheint, daß nun selbst die einheimische Bevölkerung sich mit der Theorie von Landeplätzen angefreundet hat.

Immer wieder liest man, besonders auch im Internet, von archäologischen Funden, die beweisen, daß Mensch und Saurier gemeinsam auf der Erde lebten. Ich erinnere auch an das Buch „Verbotene Archäologie“ von Cremo und Thompson, sowie an eine Titelgeschichte von PM in der Juli-Ausgabe 2002.

Viele, scheinbar unlösbare Rätsel der Archäologie, würden sich mit einem Schlag lösen, wenn man die Existenz von hochentwicketen Menschen zur Zeit der Saurier in seine Überlegungen mit einbeziehen würde. [1] Dann müßte man nicht von Riesen und Göttern faseln, die einst die Erde bewohnt haben, auf die alle diese Besonderheiten zurückgehen sollen.

Als vor weniger als 200 Jahren Champollion, ein Franzose, der die Hieroglyphen entzifferte, eine Forschungsreise nach Ägypten plante, mußte er davor eine Vereinbarung mit den Vertretern des Königs und der Kirche unterschreiben, daß er sich damit einverstanden erklärt, nichts zu veröffentlichen, was die offizielle Lehre der Kirche widerlegen würde, nach der der Beginn der Erde auf das Jahr 2349 v. Chr. datiert wurde. - Was Champollion dann in der Grabanlage des Priesters Menepher entziffert, versetzte ihm einen Schock: „Das, was ich so flüssig lese, bestürzt mich mehr als alles, was ich mir in meiner Phantasie auszumalen vermochte. Ich habe Ergebnisse vorzuweisen, die für eine Vielzahl von Theorien äußerst peinlich sind.“ So schrieb er in sein Tagebuch.

Heute geht die Wissenschaft davon aus, daß die Erde ein Alter von ca. 5 Milliarden Jahren hat. Menschen gibt es nach offizieller wissenschaftlicher Ansicht seit 2 bis 5 Millionen Jahren. Das heißt, daß sich der Mensch in den letzten 3 Sekunden entwickelt hat, wenn man die ganze Erdgeschichte auf dem Ziffernblatt einer Uhr darstellt. - Viel Zeit hat sich die Natur gelassen, um in Hunderten von Millionen Jahren Pflanzen und Tiere zu entwickeln. Nur beim Menschen soll es die Natur so eilig gehabt haben? - - -

Vor etwa 100 Jahren wurden die heute noch gebräuchlichen chronologischen Systeme eingeführt. Es wird Zeit sie zu revidieren, wenn es auch für eine Vielzahl von Theorien wieder äußerst peinlich werden könnte.



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Amerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Doris Manner (© 2016) erschien am 22. Jan. 2016 bei Atlantisforschung.de.

Fußnote:

  1. Red. Anmerkung: Siehe dazu bei Atlantisforschung.de auch: "Präkolumbische Artefakte und Dinosaurier in Amerika" - Urgeschichtliche Kunstwerke stören das überkommene Bild der Menschheitsgeschichte, Teil I bis III (bb)

Bild-Quellen:

1) Raymond Ostertag bei Wikimedia Commons, unter: File:Nasca Astronaut 2007 08.JPG (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)
2) Bild-Archiv Doris Manner
3) ebd.