Die Riesenkönige der Inka

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von Glenn Kimball, Ph.D

Abb. 1 Der riesige Kopf eines alten Inka-Herrschers. Zum Vergleich der Größen achte man auf die Silhouette eines Besuchers auf der rechten Seite der Vitrine. Fotographieren war dort nicht gerne gesehen und musste sehr diskret geschehen. (Foto © Glenn Kimball)

Neuneinhalb Fuß [etwa. 3 m; d. Red.] Länge ist schon groß für eine menschliche Mumie, besonders, wenn sie inmitten heutiger kleinwüchsiger Peruaner gefunden wird, deren durchschnittliche Statur bei gerade einmal fünf Fuß liegt. Verständlicher Weise finden professionelle Anthropologen Erzählungen von alten Riesen amüsant - und sonst nichts. Nichtsdestotrotz können physische Evidenzen demonstrieren, dass eine übergroße Menschenrasse in der Tat Teile des prähistorischen Südamerika beherrschte.

Mündlich überlieferte Geschichten von riesigen Königen unter den eingeborenen Indianern (grundsätzlich [sic; W. May] den Aymara), die in Peru nach Gold suchten, reichen bis zum großen irischen König Ophir zurück, der im Alten Testament [1] Erwähnung findet. Das war zu einer Zeit, als man die Gold-Nuggets mit den Händen aus den Flüssen herausklauben konnte. Die Petroglyphen und Legenden von König Ophir existieren heute noch in Peru. Wie ich schon sagte, sind es mündlich überlieferte Legenden und keine Universität hat sie jemals katalogisiert. Wie die Petroglyphen, die zum Burrows Cave gehören, findet man sie entlang des Mississippi. Mark Twain schrieb über sie, und diverse andere, aber sie wurden weitgehend ignoriert.

Das selbe trifft auf Peru zu. Dort gibt es Petroglyphen entlang von Berg-Pfaden und bei Ruinen-Stätten wie Tiahuanacu, aber es gibt auch mitten in Lima Petroglyphen, die in Zusammenhang mit Adobe-Pyramiden stehen. Niemand hat diese Strukturen katalogisiert. Es gibt mehrere davon genau im Zentrum einer der größten Städte der Welt. Wenn Sie das nicht zufrieden stellen sollte, kann ich es leider nicht ändern. Man sollte denken, dass jemand vom Discovery Channel einen Beitrag über diese Strukturen produziert hätte. Wie auch immer, das ist nicht passiert! Es regnet fast nie in Lima und diese Pyramiden-Strukturen aus Stroh und Lehm [d.h. Adobe; d. Red.] wurden irgendwann zwischen 400 n. Chr. und 1000 n. Chr. erbaut [...] Selbst heute noch sperren sich Anthropologen dagegen, [für die Zeit] vor der Ankunft von Kolumbus irgendeine Verbindung zwischen der Alten und der Neuen Welt zuzulassen.

Der einstmals berühmte König Ophir, der vor 600 v. Chr. - und damit vermutlich zu Zeiten König Davids - lebte, wie in der Bibel erwähnt wurde (da seine Kunstfertigkeit im Tempel Verwendung fand), lernte auf seinen Reisen im alten Amerika mit Gold handwerklich umzugehen und Mauern und Säulen damit zu verkleiden, wie aus den Bibel-Passagen hervorgeht. [...] Bilder in diesem Artikel (Abb. 2) zeigen goldene Behänge, welche die Innenwände von Inka-Tempeln bedeckten. Das waren nicht einfach Muster, die auf die Oberfläche des Goldes geprägt waren, sondern brillant gewobene Muster, die wie Tapeten für Wände wirkten. Man kann sich gut vorstellen, dass es genau diese Art Kunsthandwerk war, die sich auf den Wänden des Tempels befand, der unter der Leitung von König David durch die Hände von Ophirs Handwerkern entstand. Die Kunst der Gold-Bearbeitung [...] war am Nil jedenfalls primitiv und plump und handwerklich ungenügend für die feinen [...] gold-gewobenen Wandverkleidungen, die im Tempel Salomons verwendet wurden.

Letztlich finden sich beim Erzabbau überall Verunreinigungen der Metalle. Diese sind wie Signaturen der Quellen dieser Metalle. Eine der neuesten archäologischen Techniken ist die Suche nach dem Herkunfts-Ort von Metallen [...], die auf Verunreinigungen des Metalls basiert. In der Sendung über den Fluch der Kokain-Mumie [2] im Discovery Channel, die auf eine Drogen-Connection zwischen Peru und dem alten Ägypten abhob, legte über solche Signaturen auch eine Metall-Connection zwischen den beiden Ländern nahe.

Abb. 2 Diese goldenen Tücher oder Wandbehänge (links, rechts) und das Kleidungsstück in der Mitte sind aus purem Gold. Sie wurden aus extrem feinen Goldfäden gewoben und gehörten bei den Inka offenbar zu einer königli- chen Ausstattung. (Foto © Glenn Kimball)

Es sollte uns heute schmerzhaft bewusst werden, dass das Geheimnis der antiken Welt Palästinas sich nicht darum drehte, wo man in der Wüste nach Gold graben könne, sondern wo man Gold finden könne, indem man mit dem Schiff los segelte und darin, wie man auf den Ozeanen navigierte. Es gab in den alten Wüsten keine Goldminen und all das Gold, das im vorchristlichen Handels-Verkehr Verwendung fand, kam von irgendwo außerhalb des Heiligen Landes. Jenes Geheimnis wurde zur Zeit um Christi Geburt fast zu einer eigenen Religion und wurde in der Ära Diocletians institutionalisiert, des römischen Kaiser nach Constantin, dem Herausgeber der Bibel.

Das Geheimnis zur Zeit von Christus war, dass man an einem Tage zu Schiff vierzig mal scheller reisen konnte als mit Kamelen. Das Konzept wurde zur Zeit Diocletians zu der Annahme weiterentwickelt, dass 1200 Pfund Waren sich im Preis verdoppeln, wenn sie dreihundert Meilen über Land transportiert werden. Dagegen konnten die selben Güter für ein Drittel dieser Kosten fast überall hin in die bekannte Welt verschifft werden.

Die Bruderschaft der phönizischen Piraten hielt geheim, wo und wie sie die Ozeane befuhr. Ihre Fingerabdrücke findet man in der ganzen Welt. Diese Bruderschaften waren Geheim-Orden mit Passworten, [speziellen] Handschlägen und Zeichen. Sie hatten Initiations-Riten, usw. Im Zentrum all dieser Spielereien standen die Geheimnisse, wie die Ozeane zu befahren waren und wo sich die Reichtümer der Welt befanden. Es war kein Zufall, dass Kolumbus im Westen nach Gold suchte. Andere waren vor ihm dort gewesen und hatten Reichtümer nach Hause gebracht.

Die Mumie auf dem Foto (Abb. 1) war eindeutig die eines gigantischen Mannes. Es gab in diesem Privat-Museum in Jose's Heimstätte zwei unterschiedliche Mumien von Inka-Königen. Das ist wichtig, weil es der Vorstellung entgegenwirkt, dass einer der Könige möglicherweise eine Art Mutation war. Beide Männer hätten jeden überragt, den wir in unserer heutigen Welt kennen.

Gerüchte über gigantische Menschen, die auf der Erde wandeln, sind keineswegs neu. Insbesondere in der Genesis 6: 4 ist von ihnen die Rede. Philon war sich der klassischen Überlieferungen über die Giganten wohl bewusst. Philon war ein Jude, der von 20. v. Chr. bis zum Beginn der Jüdischen Kriege von 66 n. Chr. in Alexandria lebte. Es ist faszinierend, wenn man erkennt, dass er seine umfangreichen Werke während der Lebenszeit von Jesus, und nicht sehr weit entfernt, verfasste.

Abb. 3 Eine spätmittelalterliche Darstellung des Gelehrten Philon von Alexandria aus Hartmann Schedels Nürnberger Chronik

Jene Gelehrten, die naiver Weise annahmen, dass zu seinen Lebzeiten niemand außer Josephus über Jesus schrieb, sind in der Tat Schlafmützen. Philon war eine der Quellen für den Film "The Ten Commandments". Der Regisseur Cecil B. Demille tat etwas sehr Ungewöhnliches, um seinem Film Glaubwürdigkeit zu verleihen. Er eröffnete das Epos, indem er auf einer mit einem Vorhang verhangenen Bühne auftrat und der Welt die historischen Quellen für seine Version der Geschichte von Moses nannte. Eine der drei zentralen Quellen war Philon.

Philon lebte während der Lebenszeit Christi unter tausenden Juden in Alexandria. Alexandria lag an der Mündung des Nils und war für die Welt das Zentrum der Gelehrsamkeit. Es war ein größerer Handelshafen... alles in allem mehrmals so groß wie Rom. Vielleicht gab es zu Christus´ Zeiten fast so viele Juden in Ägypten wie in Palästina. Zu jener Zeit dominierten die Griechen die ägyptische Kultur und Religion. Die der Zeit Philons unmittelbar vorausgehenden zehn Pharaonen konnten, mit Ausnahme Kleopatras, nicht einmal die ägyptische Sprache sprechen. Nach der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen 'schrieb, schlief und aß' die Bevölkerung in Ägypten und speziell in Alexandria griechische Kultur und Gebräuche.

Es sollte keine Überrschung darstellen, dass Philon die Legenden und Geschichten von den Giganten gut kannte. Philon war in diesem Punkt sehr einfühlsam, als er sagte: "Er erzählt keine Fabel, die sich mit den Giganten befasst; aber er (Gott) wünscht dir die Tatsache vor Augen zu führen, dass einige Menschen aus der Erde geboren sind, und einige aus dem Himmel geboren, und einige geboren sind aus Gott: die aus der Erde geborenen sind auf der Jagd nach den Freuden des Fleisches."

Der kritischste Punkt in der gesamten Abhandlung Philons über die Giganten ist, dass Philon König Ophir in seinen spezifischen Bemerkungen in Bezug auf Riesen in der antiken Welt erwähnt. Entweder dachte Philon, König Ophir sei selber ein Gigant gewesen, was unwahrscheinlich ist [wieso? d. Red], oder Philon wusste von der Connection zwischen dem peruanischen Reisenden Ophir und den Riesen (Nord- und Süd-) Amerikas.

Wenn Letzteres wahr ist, dann erhalten die mumifizierten Könige, die in diesem Artikel abgebildet werden, eine noch größere Signifikanz. Es gab eindeutig Riesen-Könige in Peru. Wer von diesen riesenhaften Königen wusste, bleibt noch spekulativ. Jedenfalls ist die Annahme faszinierend, dass Philon zur Zeit Christi selber auf diese Connection gekommen ist.

Für die peruanischen Könige selber hatte ich keine Datierungen. Dies war ein privates Gold-Museum und es war unwahrscheinlich, dass ich oder sonst irgendjemand die Erlaubnis erhielt, zu diesem Zweck irgendwelche Tests zu machen, die den Besitzer dieses Goldschatzes verschrecken könnten. Zum Teil möchte ich meinen, dass diese speziellen Könige lange nach der Zeit Ophirs, irgendwann um 1000 n. Chr., gelebt haben.

Abb. 4 Der zweite mumifizierte Kopf (links) eines riesigen Mannes, reich geschmückt mit goldem Kopfputz und Kleidung. Rechts daneben sind weitere Ausstellungs-Stücke des Privat-Museums in Lima zu sehen, das der Autor besuchen durfte. (Fotos © Glenn Kimball)

Natürlich würde dies die Vorstellung von einem Zusammenhang zwischen König Ophir aus der Bibel und diesen Mumien ruinieren. Der Zustand der Mumie stimmt mit den Berichten über die Inka um tausend n. Chr. überein. Jedenfalls habe ich nach dieser Entdeckung noch viele mumifizerte Überreste in peruanischen Museen gefunden und viele der ältesten davon, die lange vor 600 n. Chr. datieren, waren in exakt dem selben Verfalls-Stadium. Ich war erleichtert, dass die Story von Ophir und diesen Mumien intakt bleibt.

Der tatsächlich mumifizierte Kopf des gekrönten Königs auf der Fotographie ist fast zweimal so lang wie mein eigener und ich trage den größten Hut von allen in meinem Bekanntenkreis. Als wir in das private Gold-Museum eingeladen wurden [...] dachte man, ich würde von dem Gold beeindruckt sein. Mir aber dämmerte von der ersten Minute an, als ich zur Tür hereinspazierte, dass die Größe des Kopfes, und in der Tat auch des gesamten Körpers, die einzigartige Besonderheit dieses Königs war. Das Gold war schon beeindruckend, aber die Größe des Mannes war ungleich beeindruckender als das Gold.

Die goldene Tunika, die an der Wand hing, war aus gesponnenem Gold gemacht. Dies war das erste mal in meinem Leben, dass ich Gold gesehen habe, das zu einem Kleider-Stoff gewoben war. Die Tunika war mehr als acht Fuß groß und in einer Weise geschneidert, dass man annehmen darf, sie sei nicht dazu gedacht gewesen, hinter dem König über den Boden geschleppt zu werden, sondern vielmehr, um bis zum Boden, und nicht weiter herab, zu hängen. Das machte die Tunika selber zu einem Maßstab für die Original-Höhe des riesigen Königs.

Die Vorstellung war schockierend für einen Mann, der erstens diese Tunika nicht tragen konnte, ohne darin wie ein kleines Kind auszusehen, das mit der Kleidung seiner Mutter spielt, und zweitens war es schockierend, sich das schiere Gewicht der Kleidung vorzustellen. [...] Die goldenen Schulter-Schilde auf der Fotographie waren fast doppelt so groß wie die Schulterpolster, die von professionellen Football-Spielern verwendet werden. Zudem war dort auch ein Paar goldener Handschuhe, deren Hände und Finger vom Handgelenk bis zur Spitze des Mittelfingers etwa zwölf bis vierzehn Inches maßen. Ich kann das nicht genau sagen, da sie hinter Panzerglas verwahrt waren.

Abb. 5 Hernando Cortez vernichtete auf seinen Eroberungen in Mittelamerika nicht nur die dortigen Zivilisationen; er zerstörte in seiner grenzenlosen Gier nach Gold auch den größten Teil ihres kulturellen Erbes. Das gleiche gilt für die Conquistadoren in Peru und das Reich der Inka.

Wichtig ist die Feststellung, dass dieses Gold-Museum privat und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Dies ist vielleicht der einzige Weg, auf dem kostbare goldene Relikte wie diese überhaupt erhalten werden konnten. Die Regierungen Süd-Amerikas haben oft die Schätze ihrer eigenen Geschichte ausgeraubt. Vielmals haben Regierungs-Chefs Artefakte geplündert, weil diese Schätze vom Volk am wenigsten vermisst werden. Es ist schrecklich, wenn man sich vorstellt, wie viele wertvolle Gegenstände zu Barren verschmolzen und für Spott-Preise auf dem Weltmarkt verkauft wurden, nur um die Taschen der Gierhälse zu füllen, die doch zu allererst diejenigen gewesen sein sollten, welche die Artefakte hätten beschützen müssen.

Man kann nur ahnen, wie viele Artefakte von Cortez (Abb. 5) eingeschmolzen wurden, als er im 16. Jahrhundert die großen Tempel-Artefakte und Schriften von Montezuma in Mexiko plünderte. In Spanien gab es Gerüchte, dass Cortez aus dem Gold Montezumas eine Brücke heim nach Spanien bauen könnte. Natürlich ist dies nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinn zu nehmen. Die meisten der weltweit besten Schätzungen darüber, wie viel Gold auf globaler Ebene im Umlauf ist, legen nahe, dass man dieses gesamte Gold in einer Garage für zwei Autos unterbringen könnte! Das macht das Gold in diesem Museum noch faszinierender.

Schon vor langer Zeit hätte jemand einmal die Frage aufwerfen sollen, wieso Cortez in erster Linie davon ausging, in Amerika Gold zu finden? Wieso erwarteten die Besatzungen auf Kolumbus´ Schiffen, dass sie Gold finden würden? Warum ermordeten die marodierenden Spanier acht Millionen amerikanische Indianer bei ihrer Suche nach Gold? Die Wahrheit ist, dass die königlichen Familien von England und Spanien, bis zurück zu König Arthur, 530 n. Chr., davon gesprochen hatten, dass ihr "Schatzhaus" in den "Mericas" gelegen sei [3]. Der Deutsche, der annahm, dass wir Amerika nach Amerigo Vespucci benannt haben [der Kartograph Martin Waldseemüller; d. Red.],widerrief seine Geschichte, als er die Erzählungen von den Sternen der "Mericas" fand, die den Weg zum "verheißenen Land" wiesen. [4]

Unabhängig vom Zeitpunkt der jüngsten Entdeckung oder dem Zeitalter der goldgekleideten Riesen-Könge in Peru legt diese Geschichte etwas nahe, das weit jenseits unserer üblichen anthropologischen Märchen liegt. Wo waren die Anthropologen, während ich in den 60ern Lima bereiste? Warum haben sie diesen Fund in den vergangenen dreißig Jahren nicht aufgegriffen? Da frage ich mich doch, ob ich so ein guter Archäologe bin, oder ob sie so schlecht sind. Leider ist vermutlich das Letztere der Fall.


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Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Glenn Kimball, Ph.D, (©) erschien unter dem Titel 'Giants of the Royal Incas' als Erstveröffentlichung bei Ancient American, Volume 5, Issue #34, Seiten 36-38; Übersetzung ins Deutsche nach http://www.stevequayle.com/Giants/S.Am/Royal.Incas.html durch Atlantisforschung.de

Anmerkung des Erst-Herausgebers (Ancient American): Auf Wunsch des Autors wird die folgende Zusendung wie erhalten und ohne herausgeberische Revision präsentiert. Als Teil von Ancient American's 'Open Forum Policy', können sich die Leser frei in eigenen Worten ausdrücken. Der Herausgeber: Wayne May.

Fußnoten:

  1. Siehe: I Chronicles 29: 3-9, Job 22: 24 Job 28: 16 Isa 12: 13
  2. Red. Anmerkung: Zur Ramses-Mumie und den anzunehmenden präkolumbisch-transatlantischen Koka-Handel siehe bei Atlantisforschung.de auch: "Das Koks der Pharaonen" (bb)
  3. Anmerkung des Verfassers: Als Quelle für dieses Statement wurden die Llandaff Charters aus dem sechsten Jahrhundert verwendet.
  4. Red. Anmerkung: Hier wäre eine Quellenangabe für den kritischen Leser interessant! Allgemein wird hierzulande jedenfalls davon ausgegangen, dass Waldseemüller die Bezeichnung 'Amerika' nicht übernahm, wie Kimball voraussetzt, sondern einführte: "Nachdem der weitgereiste Florentiner Amerigo Vespucci in seinen Schriften erstmals die Ansicht formuliert hat, dass die Neue Welt ein Kontinent sei, prägt der süddeutsche Kartograph Martin Waldseemüller für den neuen Kontinent den Namen "America" zu Ehren Vespuccis." (Quelle: students.uni-marburg.de; nicht mehr online)

Bild-Quellen:

1) Dr. Glenn Kimball, nach http://www.stevequayle.com/Giants/S.Am/Royal.Incas.html (dort nicht mehr online)
2) ebd.
3) Schedel bei Wikimedia Commons, unter: File:Nuremberg chronicles f 097r 3.png
4) Dr. Glenn Kimball, nach http://www.stevequayle.com/Giants/S.Am/Royal.Incas.html (dort nicht mehr online)
5) Arizona Solar Center (Bildadresse)