Die kanadischen 'Riesen'

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Wer besiedelte vor 4000 Jahren das Tal des St. Lorentz-Stroms?

von G. Iudhael Jewell

Abb. 1 Ein Nachfahre der Riesen vom St. Lorentz Tal? Dieses Skelett aus der so genannten "Brook Street"-Grabstätte wurde am 6. Dezember 1960 von Douglas Yaxley aus Peterborough, Kanada, entdeckt. Es gehörte zu einem Mann, der etwa 700 v.Chr. in dieser Gegend lebte. Neben ihm wurden 29 Artefakte entdeckt, die der sogenannten "Point Peninsula"-Kultur zugeschrieben werden.

Ein seltsames Volk drang etwa 2000 v.Chr. in das St. Lawrence Tal ein, sehr groß, robust, mit massiven Schädeln und ausgeprägten Rund-Köpfen. Physisch unterschieden sie sich von den lang- und schmalköpfigen nativen "archaischen" Völkern. [...] Ihre Gesellschaft scheint mit der isolierten Meadowood-Kultur von 800 bis 500 v. Chr. an der Grenze des niederen St. Lawrence Stroms bei Quebec- New York - Ontario verbunden gewesen zu sein. Sie bildete auch mit der Adena-Kultur mit ihren großen Rundköpfen einen Nexus. Prufer und Dragoo bestanden immer darauf, dass die Adena vom östlichen Lake Ontario kämen, via oberes New York nach West Virginia und zum Ohio River.

Jetzt gesteht das Canadian Museum of Civilization (eine Hochburg des konservativen Isolationismus und liberaler political correctness) zu, dass in der End-Phase (2,000 bis 1,000 v.Chr.) der "Mittleren Great Lakes / St. Lawrence Kultur" (zuvor "Laurentian Late Archaic" genannt) ein hochgewachsenes Volk (Frauen 170 cm und Männer 180.7 cm) mit "Hyperdontia, oder Extra-Zähnen... genetische Charakteristika... biologisch..." im St. Lawrence-Ottawa-Tal siedelte. [1] [siehe dazu auch: Homo sapiens giganteus duplodontialis - Die 'original amerikanischen' Riesen mit den doppelten Zahnreihen; d. Red.]

Seltsamer Weise sind die Skelett-Reste von Kindern sehr selten. Dagegen gab es viele Einäscherungen, im krassen Gegensatz zu den Ocker-Leuten ["Red Paint People"; d. Ü.], ganz gleich ob maritim oder laurentianisch archaisch, die sorgfältig ausgeführte Kinder-Begräbnisse vornahmen.

Die irische Überlieferung erwähnt, dass die brutalen, kriegerischen Fomorier "Giganten" waren, die auf Schiffen von Afrika aus eindrangen, und zur Halloween-Zeit Kinder forderten. Die piktische Überlieferung beinhaltete das selbe. Schließlich wurden sie bis nördlich der Hebriden-Inseln, aus dem nordwestlichen Schottland bis nach Tory Island und aus dem nordwestlichen Irland in die hohe See des Atlantik vertrieben. Von dort zogen sie auf Raubzug gegen das Volk von Ulster. Angeblich sollen die fomorischen Riesen mit doppelten Zahnreihen ausgestattet gewesen sein.

Interessanter Weise wurden anglo-amerikanischen Siedlern am oberen Ohio eingeborene Uberlieferungen der Eingeborenen von "Riesen" erzählt und frühe Siedler behaupteten, sie hatten (vom Erie-See bis zum Ohio River) die Skelette von 'Giganten' mit massiven Schädeln und doppelten Zahnreihen ausgegraben. Skelett-Reste von Pygmäen (oft vom Australoiden-Typus) wurden speziell im Tal des Tennessee ausgegraben, womit indianische Überlieferungen bestätigt wurden. Auch die Bonzen [orig: "Mandarins"; d.Ü.] des Canadian Museum of Civilization (Hull/Ottawa) gestehen zu guter Letzt ein: "Historisch dokumenterte Überzeugungen der Eingeborenen in Kanada scheinen denen der vorchristlich-keltischen, germanischen und alt-skandinavischen [2] Völker Nordwest-Europas zu gleichen."


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von G. Iudhael Jewell erschien erstmalig unter dem Titel: ">Gigantic< Newcomers to the Prehistoric St. Lawrence River Valley" in Ancient American, Ausgabe Nr. 42; Übersetzung ins Deutsche nach http://s8int.com/giants11.html durch Atlantisforschung.de

  1. Siehe: J.V. Wright, History Native Peoples of Canada: 10,000 to 1000 BC
  2. Anmerkung des Autors: alt-skandinavisch meint Lappen und Finnen.


Bild-Quelle

(1) http://s8int.com/giants11.html