Ivan Tournier, Oreichalkos und Beryllium

Aus Atlantisforschung
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Abb. 1 Ein kleiner Klumpen von geschmolzenem Beryllium. Was hier etwas unansehnlich erscheint, wird in diversen Legierungen und hoch poliert zu einem funkelnden Augenfang.

(red) Der französische Atlantologe Ivan Tournier gehört leider zu jenen Atlantisforschern des 20. Jahrhunderts, über deren Leben und Werk schon heute ohne arbeits- und zeitintensive Recherchen - die augenscheinlich auch in seinem Fall bisher von niemand unternommen wurden - kaum noch etwas in Erfahrung zu bringen ist. Immerhin ist sein extravaganter Beitrag zur Diskussion um die Natur der von Platon (und anderen antiken Autoren) erwähnten Substanz "Oreichalkos" in Erinnerung geblieben.

Dazu heißt es bei Tony O’Connell: "'Ivan Tournier lieferte regelmäßig Beiträge für das französische Journal »Atlantis«. In der Ausgabe vom Februar / März 1950 von Egerton Sykes’ Magazin »Atlantean Research« erschien die Übersetzung ins Englische eines seiner Artikel mit dem Titel »The Orichalcum of the Atlanteans«. Darin erklärt er, dass der Oreichalkos, wie bei Plato beschrieben, eher ein spezifisches Metall als eine [artifizielle] Legierung sei. Allerdings legt er nachfolgend nahe, dass Oreichalkos oder »Bergkupfer« eine [natürliche?] Mischung aus Kupfer und Beryllium gewesen sein könne. Seine Schlussfolgerung scheint durch die im Jahr 1936 erfolgte Entdeckung von einer Art Skalpell aus dieser Legierung bei Assuit [1] in Oberägypten beeinflusst worden zu sein." [2]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Hier dürfte ein Übertragungsfehler vorliegen. Vermutlich ist Assiut in Mittelägypten (dem Nordteil des altägyptischen Oberägypten) gemeint.
  2. Quelle: Tony O’Connell, "Tournier, Ivan", 8. März 2011, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 21. August 2017; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

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