Thor Heyerdahls letzte Expedition mit der TIGRIS

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Eine kleine Ode an Thor Heyerdahl bei Deutschlandfunk.de

Lesetipp von Dr. Dominique Görlitz

Abb. 1 Die lichterloh brennende TIGRIS - ein flammendes Fanal gegen den Wahnsinn des Krieges

Wenn es eine Expedition gab, die all meine Phantasie und Begeisterung geweckt hat, dann war es Thors TIGRIS-Expedition 1977-1978. Sie hat wie keine andere untermauert, dass die frühen Zivilisationen über das Meer in einem Kulturaustausch miteinander standen [1] und sich gegenseitig beeinflusst haben. Deutschlandfunk.de hat dazu ein ‚Special‘ veröffentlicht [2], auf das ich hier kurz hinweisen möchte.

Gerade im Nahen und Mittleren Osten sollte diese Seereise vor 40 Jahren ein Symbol der Völkerverständigung und des Miteinanders sein, dass es im 20. Jahrhundert keinen Raum mehr für Hass, religiöse Differenzen und gar Krieg geben dürfte. Thor Heyerdahl und seine Crew mussten ihre Expedition durchs Rote Meer am Eingang der Straße von Bab-al-Mandab unterbrechen, denn damals waren die meisten Anrainer in kriegerische Auseinandersetzungen verstrickt. Aus Protest dagegen verbrannte die Crew ihr Schiff vor der Küste Dschibutis (Abb. 1). Leider hat sich auf der der Arabischen Halbinsel und in ihrer Umgebung bis heute nicht viel geändert. Bleibt zu hoffen, dass zumindest einige Menschen angesichts des runden Jubiläums der TIGRIS-Expedition vielleicht doch innehalten und sich für friedliche Lösungen der zugrundeliegenden Probleme einsetzen…



Hier der Link zum Artikel: I. Meichsner, "Vor 40 Jahren: Thor Heyerdahls letzte Expedition mit der 'Tigris'"


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Siehe zu dieser Kern-These des modernen Diffusionismus bei Atlantisforschung.de auch: Dr. Horst Friedrich, "Die alten Hochkulturen standen in Kontakt!" (1998)
  2. Siehe: Irene Meichsner, "Vor 40 Jahren: Thor Heyerdahls letzte Expedition mit der 'Tigris'", 24. November 2017, bei Deutschlandfunk.de (abgerufen am selben Tag)

Bild-Quelle: