William Bugby

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Überlebende der Atlantis-Katastrophe fliehen mit Schiffen und Booten von der versinkenden Insel. In etwa so wie auf diesem Gemälde von Robert B. Stacy-Judd dürfte sich auch William Bugby dieses Szenario vorgestellt haben.

(red) William Bugby (1852-1928) war ein australischer Schullehrer [1] mit ausgeprägtem atlantologischem Interesse, über dessen Lebenslauf bisher lediglich in Erfahrung zu bringen war, dass er 1896, im Alter von 44 Jahren, die am 30. November 1869 im damaligen Horton, Tasmanien (Australien), geborene Lucy Florence Bugby (geb. King) ehelichte. [2]

Obwohl Bugby offenbar keine Veröffentlichungen zum Thema 'Atlantis' in Buchform hinterlassen hat, so lässt sich jedenfalls feststellen, dass er augenscheinlich ein "begeisterter Unterstützer" der Vorstellungen von Augustus Le Plongeon (1825-1908) war, wie Tony O’Connell in seiner Atlantipedia notiert. [3] Ebenso wie Le Plongeon platzierte Bugby "Mu (Atlantis) in den Atlantik" und ging davon aus, "dass die Überlebenden seiner Zerstörung nach Yucatán flohen, wo sie sich niederließen und die Maya-Zivilisation begründeten." [4]

Ein umfassenderes Bild von William Bugbys Vorstellungen zum Atlantisproblem lässt sich bei der Lektüre seiner Artikel zu diesem Thema gewinnen, welche er als häufiger Verfasser von Beiträgen für die Zeitung Daily Post in der tasmanischen Hauptstadt Hobart veröffentlichte. Wie viele Artikel dies insgesamt waren, und ob Bugby auch Vorträge in Sachen Atlantis und Altamerika hielt, ließ sich bisher nicht ermitteln. Zumindest drei der besagten Zeitungs-Artikel aus dem Jahr 1909 wurden jedenfalls bei Trove, der Online-Bibliotheksdatenbank der National Library of Australia, archiviert und sind online frei abrufbar.


Siehe:



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Tony O’Connell, "Bugby, William", 21. Januar 2016 bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 15. Januar 2019)
  2. Quelle: MyHeritage.de, unter: "William Bugby, geboren ca. 1852" (abgerufen: 15. Januar 2019)
  3. Quelle: Tony O’Connell, op. cit. (2016)
  4. Quelle: ebd. (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quelle:

  • Ein Gemälde von Robert B. Stacy-Judd (1884–1975) mit einer phantasievollen Darstellung des Untergangs von Atlantis. Bild-Archiv Atlantisforschung.de