Zeitgenössische Pressestimmen zu Ignatius Donnellys 'Ragnarok'

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zusammengestellt vom Daily Globe, 1883

Abb. 1 Hier das Titelblatt einer Neuauflage von Ignatius Donnellys 1883 erstveröffentlichtem Werk "Ragnarok" aus dem Jahr 1887. Dieser Band gehört zum Bestand der Bibliothek der University of Toronto und wurde dort seinerzeit dem Fachbereich Geologie zugeordnet.

"Ragnarok". Mr. Donnellys neues Buch mit diesem Titel scheint auf großen Erfolg zu stoßen. Wir entnehmen den Zeitungen des Landes die folgenden Bemerkungen darüber:

  • "Es muss zugestanden werden, dass eine Übereinstimmung von Überlieferungen tief gehende Relevanz hat, und die vorgebrachte Theorie, gelinde gesagt, aus dem Bereich der Unwahrscheinlichkeit heraushebt. Das Buch wird voraussichtlich viel Forschung, Kritik und allgemeines Nachdenken hervorrufen." - Chicago Inter Ocean
  • "Es ist ein waghalsiges Unternehmen, und seine äußerste Waghalsigkeit verleiht ihm eine besondere Faszination. Die enorme Bandbreite der Untersuchung und die Masse an Zeugnissen jeden Alters und aus allen Gegenden, die der Autor bei seiner Nachprüfung durchgeht, liefert dem Leser einen ausgesprochen neuen Eindruck, wie den einer Reise um die Welt im Fluge." - Home Journal
  • "Es ist unmöglich, der geistreichen Logik und der arbeitsamen Gelehrsamkeit, welche diese Seiten kennzeichnen, den Respekt vorzuenthalten." - Chicago Tribune
  • "Diese Theorie ... wird mit der Fertigkeit und Ernsthaftigkeit vorgetragen, mit welcher der Autor in einem vorausgegangenen Werk die einstige Existenz der sagenhaften Atlantis zu beweisen getrachtet hat, und sie wird sicherlich ebenso die Neugier einer großen Menge von Lesern wachrufen und deren Aufmerksamkeit fesseln." - New York Sun
  • "Wie auch immer das Urteil über den wissenschaftlichen Wert von Mr. Donnellys 'Ragnarok' ausfallen wird, so kann es doch niemand ohne den Kitzel aufgeregten Interesses lesen. Es weist eine wie aus Urzeiten stammende Sensationslust auf." - Boston Traveller
Abb. 2 Künstlerische Darstellung von 'Impaktnacht', Gewittersturm und sintflutartigen Regenfällen nach dem von Donnelly postulierten Einschlag eines Kometen aud der Erde (Illustration aus "Ragnarok"; für eine Vergrößerung bitte das Bild anklicken!)
  • "Das Buch ist großartig, wenn es wahr ist, und gleichermaßen großartig, wenn es nicht wahr ist." - Baltimore Day
  • "Ganz und gar interessant, und in mancher Hinsicht so spannend und unterhaltsam wie die fesselndsten Romane." - Boston Gazette
  • "Das Buch ist alles in allem vielleicht das interessanteste des Jahres." - Hartford Times
  • "Es ist interessant und faszinierend wie ein Roman." - Christian at Work
  • "Eine enorme Menge wunderlicher Informationen ist auf seinen Seiten erfasst." - Cincinatti Gazette
  • "In diesem bemerkenswerten Buch versetzt Mr. Donnelly, mit einer Originalität und Kraft, wie wir sie schon in 'Atlantis' zu schmecken bekommen haben, ohne Umschweife all der ausgeklügelten Theoriebildung zur Eiszeit und anderen wissenschaftlichen Argumentationsformen einen Schlag, und macht sich kühn daran zu beweisen, dass die Welt ihre diversen physischen Veränderungen Kollisionen mit Kometen zu verdanken hat, mehr oder weniger fürchterlich in ihrer Wirkungskraft, sowie den katastrophalen und langanhaltenden Heimsuchungen durch Schnee, Flut und Feuer als Resultat des Zusammenstoßes." - Troy Times
Abb. 3 Eine Karte der periodischen Kometen und ihrer Bahnen im Sonnensystem (Illustration aus "Ragnarok"; für eine Vergrößerung bitte das Bild anklicken!)
  • "Es ist eine anschauliche Mischung von wissenschaftlichen Fakten und mythischen Fabeln, alle verwoben rund um das bedeutsame Ereignis, welches das Skelett der Erde, entweder durch einen Kataklysmus oder durch einen Regen aus Feuer und Schotter, mit einer äußeren Decke bewohnbarer Böden bekleidete, und es ist ein Buch, das eine gespannte Aufmerksamkeit bezahlt macht." - Baltimore Sun
  • "Das Buch zeigt einen erstaunlichen Fleiß hinsichtlich des Spektrums von Gegebenheiten zur Stützung seinr Theorie, und selbst wenn die Leser davon nicht überzeugt werden sollten, so werden sie zumindest gut unterhalten." - Philadelphia Bulletin
  • "Ein Werk von besonderer Wucht und von [besonderem] Interesse." - Norwich Bulletin
  • "Vermutlich werden sich nur wenige Leser so von dieser neuen Hypothese und von den Begründungen so mitreißen lassen, die zu ihrem Beweis aufgestellt werden, dass sie die Schlussfolgerung akzeptieren. Doch alle werden bei der Durchsicht der großen Masse der vorgebrachten Fakten, sowohl physischer als auch legendärer Natur, unterhalten werden, und sie werden ihren Geist von diesem ganz besonderen Plädoyer stimuliert finden." - Mail and Express
  • "Er hat seine Ansichten mit so vielen Autoritäten untermauert, hat so viele zusätzliche Evidenzen zur Stützung erbracht, und seine Idee ist so originell und eindrucksvoll, dass man davon einfach unterhalten und fasziniert sein muss." - Utica Herald
  • "Dies scheint eine übertrebene Hypothese zu sein, doch der Leser wird von der Plausibilität überrascht werden, mt der sie ermittelt wurde, und Herrn Donnellys Buch wird sicher eine große wissenschaftliche Sensation werden." - Philadelphia North American


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag eines namentlich ungenannten Autors wurde der Zeitung Daily Globe aus St. Paul, Minnesota, entnommen, in welcher er am 8. Januar 1883 auf Seite 8 mit der Überschrift "Ragnarok." erschien. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de nach der digitalisierten Fassung der Zeitung durch CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: "Daily globe., January 08, 1883, Page 8, Image 8".

Bild-Quellen:

1) Ignatius Donnelly, "Ragnarok - The Age of Fire and Gravel" (Neuauflage 1887), online bei Archive.org (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) ebd., S. 220 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
3) ebd., S. 83 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)