Moselle Shoals

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Abb. 1 Hier einer der massiven rechteckigen Steinquader, die in ca. 5,8 m Wassertiefe auf den Moselle Shoals verstreut liegen. (Foto: William M. Donato)

(red) Die Moselle Shoals - zu Deutsch: Mosel-Untiefe(n) oder Mosel-Bänke - (vormals als Moselle-Reef bekannt) sind eine, einige Kilometer [1] von der Bimini Road entfernte Flachwasser-Zone, die seit einigen Jahrzehnten zu den krypto-archäologisch und womöglich auch atlantologisch bedeutsamen Bereichen im Gebiet der Bahamas gehört.

Über die dort entdeckten Anomalien heißt es bei Frank Joseph: "Es handelt sich um eine Ansammlung quadratischer Granitsäulen, die der einstürzenden Ruine eines Tempels oder eines öffentlichen Gebäudes ähneln nett. Dieses künstliche Erscheinungsbild wird durch die völlige Abwesenheit anderer megalithischer oder anderer Steine auf dem Meeresgrund verstärkt. Die »Ruine« hat einen Durchmesser von ungefähr 30 Fuß [ca. m; d.Ü.] und ist vielleicht 200 Fuß [ca. m; d.Ü.] lang und entspricht in etwa den Abmessungen und der Konfiguration eines länglichen Gebäudes. Die Moselle Shoals liegen in den selben Gewässern wie die Bimini Road, aber die Strukturen unterscheiden sich vollkommen voneinander, obwohl sie möglicherweise eine gemeinsame atlantische Identität haben. Zum jetzigen Zeitpunkt haben die Moselles Shoals nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit erhalten, welche die bekanntere Straße auf sich gezogen hat, doch eine konzertierte Untersuchung könnte sich für Atlantologen als überraschend lohnend erweisen." [2]

Der Abenteurer, Entdecker und Autor Richard Wingate beschäftigte sich schon in den 1970er Jahren mit den Rätseln der Moselle Shoals. 1980 veröffentlichte er sein Buch The Lost Outpost of Atlantis [3], in dem er Evidenzen für hoch entwickelte menschliche Ingenieurskunst an und in den dortigen Blöcken vorstellt. So erklärt er, dass viele dieser Blöcke nicht nur eine regelmäßige Form mit rechten Winkeln und glatten Oberflächen, sondern auch runde Bohrlöcher aufweisen, die in einem Abstand von bis zu zwölf Fuß regelmäßig ihre gesamte Breite, Tiefe oder Länge überziehen. Am erstaunlichsten erscheint jedoch seine Aussage, "dass einige Granitblöcke fünfseitige Bohrlöcher besaßen, die auf ihrem Weg durch des feste Gestein gedreht zu zu sein schienen, in etwa wie bei dem Lauf eines Gewehrs." [4]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung: In den uns derzeit zugänglichen modernen Quellen variieren die Aussagen zur geographischen Lage der Moselle Shoals z.T. erheblich. So sollen sie laut Frank Joseph (2005, S. 187) "etwa fünf Meilen" [ca. 8,05 km; d.Ü.] nordöstlich der Bimini Road liegen, während er ein Jahr zuvor an anderer Stelle (siehe hier) noch von "drei Meilen [ca. 4,83 km; d.Ü,] nordöstlich von Bimini" sprach. Andrew Collins dagegen lokalisiert die Moselle Shoals auf seiner Homepage (siehe hier) "zirka 30 Meilen [ca. 48,28 km; d.Ü.] nördlich von Bimini". Auf eine - wie wir annehmen dürfen - exakte Ortsangabe der vormals Moselle Reef genannten Örtlichkeit sind wir bei unseren Recherchen schließlich in einem alten nautischen Handbuch aus dem 19. Jahrhundert gestoßen. Siehe: John Purdy, "The Colombian Navigator: Or, Sailing Directory for the American Coasts and ..., London (R.H. Laury), 1823, S. xv
  2. Quelle: Frank Joseph, "The Atlantis Encyplopedia", Career Press, Inc., 2005, S. 187/188 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Siehe: Richard Wingate, "The Lost Outpost of Atlantis", Everest House, 1980
  4. Quelle: Tripzibit, "Moselle Shoals", 26. Dezember 2014, bei unmyst3.com - Unsolved Mysteries in the World (abgerufen: 27. Juni 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quelle: